Fr

15

Feb

2019

Bettina Brömme - Weißwurst für Elfen

Autor/in: Bettina Brömme
Verlag: Gmeiner
Seitenanzahl:
326
ISBN:
978-3-8392-1151-9
Internetseite des Verlags:
https://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/411-weisswurst-fuer-elfen.html

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

Aufmachung des Buches
Das Taschenbuch zu „Weißwurst für Elfen“ mit gelbem Hintergrund zeigt einen roten Pumps und einen Chucks-Turnschuh. Somit ist das Cover recht schlicht gehalten und hätte mich nicht direkt vom Kauf des Buches überzeugt. Hier hat die Inhaltsangabe eine Rolle gespielt.

 

Inhalt
Die korpulente Natascha kann ihre neue attraktive Kollegin Li nicht leiden, was auf Gegenseitigkeit beruht. Eines Tages passiert das Unglaubliche in der Eventagentur, für die sie beide arbeiten: Durch einen Blitzschlag wechseln die verhassten Kolleginnen ihre Körper. Für die schöne Li natürlich ein Schock, schließlich muss sie jetzt ihr Dasein im dicken Körper von Natascha fristen. Natascha nutzt die Gunst der Stunde endlich  mit einem tollen Aussehen die Männerwelt zu erobern. Dabei treffen die beiden Kolleginnen auf äußerst charmante, aber auch zwielichtige Typen. Während sie nun Zeit im Körper der anderen verbringen, können sie feststellen, dass das Aussehen vielleicht nicht immer das Wichtigste ist und lernen schließlich die jeweils andere besser kennen.

 

Meine Meinung
Bei „Weißwurst für Elfen“ von Bettina Brömme handelt es sich um eine leichte Frauenlektüre.

 

Natascha kann ihre neue Kollegin Li nicht ausstehen, aber auch Li mag Natascha nicht. So arbeiten die beiden im selben Büro mit großer Abneigung zu ihrem Gegenüber. Eines Tages geschieht das Unglaubliche. Durch einen Blitzschlag tauschen die beiden Frauen ihren Körper. Plötzlich ist Natascha in einem attraktiven Körper und Li ist die „Dicke“. So müssen sie nun mit einer völlig neuen Situation zurechtkommen. Natascha versucht nun mit ihrem neuen attraktiven Körper die Herren der Schöpfung zu verführen und gewöhnt sich relativ schnell an ihr neues Leben. Li macht es sich da schon schwerer. Sie möchte aber auf jeden Fall, dass Natascha ihren Körper pflegt und Sport treibt. Natascha allerdings umgeht Lis Wunsch des Öfteren und ist eher neidisch, das Li jetzt eher mal zu Süßigkeiten greift ohne groß auf das Aussehen zu achten.

Doch durch ihren Körperaustausch erkennen die beiden Frauen, dass man vielleicht nicht immer über das Äußerliche Urteile über die Person fällen sollte.

 

Im Beruf bekommen Natascha und Li ein gemeinsames Aufgabenfeld und müssen versuchen über ihre Differenzen hinweg zu sehen. Bald erkennen sie, dass ihnen irgendjemand im Job übel mitspielt und sie sabotiert. Können Natascha und Li sich langsam annähern und somit besser zusammenarbeiten? Hilfe erhalten sie von Oskar und Kiran, die sich für Natascha und Li interessieren oder doch für die jeweils andere. Verwirrungen und Irrungen sind hierbei nicht ausgeschlossen.

 

Mir hat gefallen, dass die Geschichte in Perspektivwechsel von Natascha und Li erzählt wird. Bettina Brömme hat hier den Sichtwechselübergang interessant gestaltet. Mitten im Satz endet die Perspektive der einen und geht über in die der anderen. Den Schreibstil der Autorin finde ich gut.

 

Das Buch hat einen lockeren Inhalt und lässt sich gut lesen. Es ist eine gute Geschichte für zwischendurch, aber auch nicht mehr um einen Wow-Effekt in mir auszulösen. Die Idee eines Körpertausches mittels eines Blitzschlages ist auch nicht wirklich neu für mich. Ich habe schon Filme/Serien mit solch einem Inhalt gesehen. Hier wurde das Rad nicht neu erfunden. Trotzdem hat mir das Buch alles in allem ganz gut gefallen.

 

Mein Fazit
„Weißwurst für Elfen“ ist ein nettes Buch für zwischendurch, wobei mir der Wow-Effekt gefehlt hat. Die Idee der Geschichte ist für mich nicht neu.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

So

18

Nov

2018

Robin Sloan - Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Autor/in: Robin Sloan
Verlag: Heyne
Seitenanzahl:
432
ISBN:
978-3-453-41845-5
E-Book-ISBN:
978-3-641-09323-5
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-sonderbare-Buchhandlung-des-Mr-Penumbra/Robin-Sloan/Heyne/e469934.rhd#biblios

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ zeigt ein Bücherregal voller altwirkender Literatur. Schon am Buchdeckel erkennt man, dass sich der Roman dem Thema „Bücher“ widmet. Als Buchliebhaberin gefällt mir die Aufmachung des Romans sehr gut.

 

Inhalt
Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon landet auf der Suche nach einem Job in der durchgehend geöffneten Buchhandlung von Mr. Penumbra. Dieser stellt ihn kurzerhand für die Nachtschicht ein. Schon bald wird es Clay bewusst, dass sich hinter dem Buchladen mehr verbirgt als es zunächst scheint. So kommen in die recht rar besuchte Buchhandlung hin und wieder „besondere“ Kunden, die nach Literatur aus bestimmten Regalen verlangen. Clay erkennt ein gewisses System bei der Buchwahl dieser Kunden. Gemeinsam mit der Google-Mitarbeiterin Kat und seinem ältesten Freund Neel versucht er hinter das Geheimnis der Buchhandlung zu kommen und stößt dabei auf eine Art Geheimbund. Verschlüsselte Bücher werden zu einer Herausforderung für Clay und seine Freunde.

 

Meine Meinung
Als Leseratte lese ich gerne Romane, in denen Bücher eine Rolle spielen. „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan behandelt das Thema Bücher sehr intensiv.

 

Die Buchhandlung von Mr. Penumbra ist schon etwas Besonderes. Sie besteht aus Regalen mit relativ normaler Literatur, aber auch aus meterhohen Regalen, in denen geheimnisvolle und verschlüsselte Bücher Platz gefunden haben. Diesen soll Clay auf Anweisung von Mr. Penumbra keine Beachtung schenken. Natürlich wird Clay neugierig, vor allem als gewisse Kunden genau nach diesen Büchern verlangen. Was steckt hinter dieser verschlüsselten Literatur? Und warum soll Clay jeden Besuch der Kunden in einem Logbuch dokumentieren? Eine interessante Geschichte und ein spannendes Abenteuer für Clay nehmen ihren Lauf.

 

Mir gefällt die Beschreibung des Ladens sehr gut. Als Buchliebhaber verirrt man sich doch gerne in kleine Buchhandlungen mit meterhohen Regalen voller Literatur und geht dort auf Entdeckungsreise.

 

Clay möchte dem Geheimnis dieser besonderen Bücher auf die Spur kommen. Dabei erhält er Unterstützung von seinem Freund Neel und von Kat, die er gerade kennengelernt hat. Diese arbeitet bei Google. Für mich als Leserin war es interessant mehr über Google zu erfahren und ich war beeindruckt, was sich alles hinter dieser Suchmaschine in Form eines riesigen Unternehmens verbirgt. Allerdings war mir die PC-Fachsprache, die ab und an verwendet wurde, neu.

 

Dadurch, dass ich längere Lesepausen eingelegt habe, habe ich in der Geschichte ein wenig den Zusammenhang verloren und kam etwas schleppend voran. Die Handlung ist trotzdem sehr interessant. Dass Clays Lieblingstrilogie noch eine entscheidende Rolle bei der Lösung des großen Geheimnisses spielen wird, hätte er zu Beginn nicht für möglich gehalten. Sein Abenteuer führt ihn auch in die unterirdische Bibliothek eines Geheimbundes, wo sich bemerkenswerte Literatur befindet.

 

Natürlich möchte ich Mr. Penumbra nicht unerwähnt lassen. Der alte Buchhändler ist ein geheimnisvoller Mann, der für seinen Laden lebt und dessen Geheimnis bewahrt. Aber welche Beweggründe hat sein Chef Corvina ihm normale Literatur in der Buchhandlung zu verbieten? Mr. Penumbra soll nämlich am besten gar keine normalen Romane verkaufen.  Clay würde dies so gerne ändern.

 

Der Epilog hat mich etwas verwirrt. Mir ging alles etwas zu schnell und abgehakt. Hier wurde mein Lesefluss richtig gestoppt.

 

Die Kurzgeschichte  „Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra“ wiederum hat mir gut gefallen. Sie war sehr lesenswert und ist zu empfehlen, wenn man mehr über den „jungen“ Mr. Penumbra erfahren möchte.

 

Mein Fazit
Eine interessante Geschichte zum Thema „Bücher“ mit geheimnisvollen Rätseln und Lösungen. Ich gebe dem Roman vier Sterne. Kleinigkeiten haben mich beim Lesen aufgehalten, aber alles in allem inkl. der Kurzgeschichte hat mir das Buch gut gefallen.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Do

06

Sep

2018

Emilia Schilling - Sommerglück und Blütenzauber

Autor/in: Emilia Schilling
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl:
320
ISBN:
978-3-442-48564-2
E-Book-ISBN:
978-3-641-19664-6
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sommerglueck-und-Bluetenzauber/Emilia-Schilling/Goldmann-TB/e506338.rhd#biblios

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Taschenbuch zu „Sommerglück und Blütenzauber“ von Emilia Schilling hat einen hellblauen Hintergrund. Passend zum Roman sind rosa Margeriten auf dem Cover abgebildet. Außerdem sind die Hofburg und der Stephansdom (die Geschichte spielt in Wien) und weitere Zeichnungen auf dem Buchdeckel gedruckt. Die Gestaltung des Buches passt zum Inhalt, hätte mich allerdings nicht direkt zum Kauf animiert.

 

Inhalt
Die junge Floristin Rita führt einen eigenen Blumenladen in Wien und hat von einem befreundeten Brautpaar einen Großauftrag für deren Trauung erhalten. Diese laden sie netterweise auch zur Hochzeit ein. Was schön sein könnte, aber in Rita eine „Panikattacke“ auslöst: Sie soll am Singletisch sitzen. Eine furchtbare Vorstellung für sie! Zum Glück sind es noch ein paar Monate Zeit bis zur Hochzeit; es muss doch möglich sein bis dahin einen passenden Begleiter zu finden. Rita beginnt, mit Hilfe ihrer Familie und ihrer besten Freundin Klara, Männer zu daten. Dabei trifft sie auf den einen oder anderen überhaupt nicht passenden Kandidaten. Eines Tages betritt Marcel ihr Blumengeschäft und um Rita ist es geschehen. Könnte Marcel der Richtige sein? Dann zieht auch noch der chaotische Rene, ein Kumpel ihres Bruders Clemens, vorübergehend zu ihnen in die Bruder-Schwester-WG. Bald befindet sich Rita in einem Gefühlschaos…

 

Meine Meinung
Zunächst einmal möchte ich mich beim Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. Der Buchinhalt hatte mich angesprochen und deshalb habe ich mich gefreut, den Roman lesen und rezensieren zu dürfen.

 

Bei „Sommerglück und Blütenzauber“ von Emilia Schilling handelt es sich um einen kurzweiligen Liebesroman mit locker-flockigem Inhalt.  Die Geschichte ist leicht voraussehbar, aber trotzdem schön erzählt.

 

Die Protagonistin Rita ist Floristin und führt in Wien einen Blumenladen. Sie ist in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter getreten. Rita liebt ihren Beruf und kennt sich auch mit den Bedeutungen verschiedenster Blumenarten bestens aus. Als sie einen Großauftrag für eine Hochzeit erhält, wird sie auch zu dieser eingeladen. Kritikpunkt dabei ist, dass sie am Singletisch sitzen soll. Diese Situation führt bei Rita dazu, dass sie damit beginnt Männer zu daten. Allerdings ist bei der Auswahl kein geeigneter Herr dabei. Eines Tages betritt der Architekt Marcel ihren Blumenladen und die beiden kommen sich näher. Marcel scheint der Mann zu sein, den sich Rita immer gewünscht hat.

 

Rita wohnt gemeinsam mit ihrem Bruder Clemens, ein begnadeter Eishockey-Spieler, in einer WG. Eines Tages zieht Clemens‘ Kumpel Rene vorübergehend in die WG ein und verspricht ein Gefühlschaos in Ritas Leben. Eigentlich ist sie nicht gut auf den attraktiven Eishockey-Spieler zu sprechen, doch er verdreht ihr gehörig den Kopf. Rita steht plötzlich zwischen zwei Männern. Doch wer ist der Richtige?

 

Mir gefällt an dem Roman, dass man Ritas Familie und Freundeskreis näher kennenlernt. Diese Nebengeschichten runden das Buch ab.
Ihre beste Freundin Klara ist beispielsweise dabei einen Rollschuhladen zu eröffnen und Rita steht ihr zur Seite.
Ihr Vater ist Eishockey-Trainer und ihr Bruder spielt in seiner Mannschaft. Rita besucht gerne die Spiele, entwickelt aber eine festgefahrene Meinung über Eishockey-Spieler und steckt sie alle in eine Schublade. So kommt es, dass sie auch über Rene ihr Urteil voreilig gefällt hat. Sie muss erkennen, dass sie vielleicht doch erst einmal hinter die Fassade einer Person schauen sollte.
Lustig ist auch immer die Situation, wenn Rita bei ihrem Vater und dessen zweiten Frau Tanja zu Besuch ist. Tanja ist Veganerin und kocht auch oft vegane Gereichte. Dies führt bei den Fleischfressenden Familienmitgliedern doch immer mal wieder zu witzigen Reaktionen.

 

Das Buch lässt sich durch den angenehmen Erzählstil gut lesen. Für mich ist, wie schon erwähnt, die Handlung sehr vorsehbar gewesen. Man kann sich eigentlich denken, welcher Mann am Ende an Ritas Seite stehen wird.

 

Erwähnenswert ist, dass zu jedem Kapitelbeginn eine Blumenart näher beschrieben wird, die dann auch in dem Abschnitt eine Rolle spielt. Das hat mir gut gefallen.

 

Wer mit der österreichischen Sprache Probleme hat, findet am Ende ein Glossar zur Übersetzung von österreichischen zu deutschen Begriffen. Allerdings sind manche Begriffe doch recht eindeutig, meiner Meinung nach ;-).

 

Ich habe nun erst festgestellt, dass dieser Roman der zweite Teil einer Art Reihe ist. Es ist bereits vorher das Buch „Frühlingsglück und Mandelküsse“ erschienen. In dieser Lektüre scheint es um das Brautpaar zu gehen, das Rita den Blumengroßauftrag erteilt. Meiner Meinung nach kann man die Bücher wohl unabhängig voneinander lesen.

 

Mein Fazit
„Sommerglück und Blütenzauber“ ist eine leichte Sommer-Liebes-Lektüre mit vorhersehbarem Ende. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen und ich gebe dem Buch vier gute Sterne.
Vielen Dank nochmal an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Do

05

Jul

2018

Genevieve Cogman - Die unsichtbare Bibliothek

Autor/in: Genevieve Cogman
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl:
429
ISBN:
978-3-404-20870-8 (Taschenbuch)
           978-3-404-20786-2 (Paperback)
E-Book-ISBN:
978-3-7325-0698-9
Internetseite des Verlags:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/fantasy-buecher/die-unsichtbare-bibliothek/id_5650168

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Die unsichtbare Bibliothek“ zeigt eine altertümliche Straßenkarte von „einem“ London. Ein Buch ist aufgeschlagen, worauf ein Anwesen steht. Von dort führt eine gestrichelte Linie durch die Straßen von London. Möglicherweise soll dieses Gebäude die unsichtbare Bibliothek symbolisieren. Ich finde es interessant, mir das Cover näher zu betrachten.

 

Inhalt
Die unsichtbare Bibliothek ist ein Ort außerhalb von Raum und Zeit. Dort arbeiten Bibliothekare um Bücher aus den verschiedenen Welten zu besorgen und zu bewahren. Eine von ihnen ist die noch relativ junge Bibliothekarin Irene. Von ihrer Vorgesetzten wird sie zusammen mit ihrem neuen Mitarbeiter Kai auf Mission geschickt um eine besondere Ausgabe der Grimm’schen Hausmärchen zu besorgen. Dabei führt ihre Reise in eine aus Chaos bestehende Welt, wo sie im dortigen London auf die Suche nach diesem Buch gehen. Dabei stoßen sie auf neue Gefährten, aber auch böse Feinde. Das Buchabenteuer entwickelt sich zu einem gefährlichen Krimi. Können Irene und Kai das Märchenbuch finden? Und warum sind auch andere Personen an dieser Ausgabe der Brüder Grimm interessiert? Inmitten von einer Welt in der Zeppeline eine große Rolle spielen, wird Irene vor einer großen Herausforderung gestellt.

 

Meine Meinung
Bei „Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman handelt es sich um das erste Buch einer Reihe. Direkt beim Lesebeginn taucht man in die Geschichte ein und lernt Irene während einen Einsatz kennen. Im ersten Moment hatte ich Schwierigkeiten richtig in die Handlung dabei hinein zu finden. Doch nach einigen Seiten konnte ich mir Irenes Umgebung vorstellen.

 

Irene arbeitet für die unsichtbare Bibliothek, die sich jenseits von Ort und Zeit befindet. Dort werden Bücher aus den verschiedenen Welten bewahrt und die Bibliothekare werden immer wieder auf Missionen geschickt um bestimme Lektüren zu besorgen. Als Leser erfährt man nur bruchstückhaft etwas über die Beweggründe der Bibliothek.

 

Irene wird von ihrer Vorgesetzten Coppelia zusammen mit dem neuen Mitarbeiter Kai in eine von Chaos beherrschte Welt (dort existieren Vampire und Elfen neben den Menschen) geschickt. Sie sollen eine besondere Grimm’schen Hausmärchen-Ausgabe zur Bibliothek bringen. Dafür reisen die Beiden nach London dieser Welt. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur sie nach diesem Buch suchen. Ein Feind der Bibliothek und auch ein Elf zeigen reges Interesse an dem Märchenbuch, das verschollen ist. Sogar der Besitzer dieser Ausgabe ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Beim Lesen hat man das Gefühl nicht nur ein Fantasybuch in der Hand zu halten, sondern auch einen Krimi. Man fragt sich, warum diese Hausmärchen so besonders sind, sodass so viele Personen hinter genau diesem Buch her sind und über Leichen dafür gehen.

 

Während ihrer gefährlichen Mission lernt Irene auch Kai etwas näher kennen und muss bald feststellen, dass er ein Geheimnis hegt. Hier kann es in den Fortsetzungsromanen noch interessant werden. Ich selbst bin auf jeden Fall neugierig über Kais Herkunft.

 

Einen Verbündeten und Helfer finden sie in den Detektiven Vale. Gemeinsam erleben sie in dem gefährlichen London ein Abenteuer, dass sie quer durch die Stadt und auf Zeppelinfahrten führt.

 

Ausgerechnet Irenes „Erzfeindin“ und Bibliothekarin Bradamant folgt ihnen nach London dieser Chaos-Welt. Ihr wird in der Geschichte auch noch eine bedeutsame Rolle zugeteilt. Sie hat ein Charakter, der schwer einzuschätzen ist. Sie wirkt sehr berechnend und trotzdem gibt sie dem Buch einen gewissen Schliff, sodass die Handlung interessant und spannend bleibt.

 

Immer wieder geraten die Bibliothekare in gefährliche oder auch merkwürdige Situationen. Es gibt Passagen im Buch, da muss man als Leser auch mal stark schlucken.

 

Hin und wieder gab es in der Geschichte kleine Ungereimtheiten für mich, die mich etwas im Lesefluss gestoppt haben.

 

Aber im Großen und Ganzen hat Genevieve Cogman eine interessante Fantasy-Welt erschaffen in der Irenes Geschichte noch lange nicht auserzählt ist. Ich finde es erwähnenswert, dass, wenn immer die unsichtbare Bibliothek erwähnt wird, das Wort Bibliothek fett geschrieben wird.
Außerdem gefällt mir die Idee der Sprache der Bibliothekare, mit der sie in den Welten agieren können. Sie ist schon fast magisch.

 

Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und wie es mit Irene und Kai weiter gehen wird. Welche Abenteuer werden folgen? Ich habe bereits erfahren, dass man wieder auf viele bekannte Charaktere treffen wird.

 

Mein Fazit
„Die unsichtbare Bibliothek“ ist der Auftakt einer Reihe der Autorin Genevieve Cogman. Das Buch und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Irene und Kai. Der erste Band erhält von mir vier gute Sterne.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Di

19

Jun

2018

Sarah J. Maas - Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen (Band 1)

Hallo :),

 

heute gibt es zu dem ersten Buch der Reihe "Das Reich der sieben Höfe" von Sarah J. Maas eine gemeinsame Rezension von uns. Sabrina war so begeistert von den drei Romanen (ja, sie hat sie alle schon gelesen) und hat mir die Bücher wärmstens empfohlen, sodass ich gar keine Wahl hatte als den ersten Band zu lesen ;-).

Vielen Dank für diese tolle Empfehlung. Jetzt muss ich ja auch die anderen beiden Bücher lesen *lach*.

 

Lest selbst unsere Meinung zu dem ersten Buch bzw. zu der Reihe.

 

Eure Leseratten

 

Kristina & Sabrina

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