Do

06

Sep

2018

Emilia Schilling - Sommerglück und Blütenzauber

Autor/in: Emilia Schilling
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl:
320
ISBN:
978-3-442-48564-2
E-Book-ISBN:
978-3-641-19664-6
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sommerglueck-und-Bluetenzauber/Emilia-Schilling/Goldmann-TB/e506338.rhd#biblios

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Taschenbuch zu „Sommerglück und Blütenzauber“ von Emilia Schilling hat einen hellblauen Hintergrund. Passend zum Roman sind rosa Margeriten auf dem Cover abgebildet. Außerdem sind die Hofburg und der Stephansdom (die Geschichte spielt in Wien) und weitere Zeichnungen auf dem Buchdeckel gedruckt. Die Gestaltung des Buches passt zum Inhalt, hätte mich allerdings nicht direkt zum Kauf animiert.

 

Inhalt
Die junge Floristin Rita führt einen eigenen Blumenladen in Wien und hat von einem befreundeten Brautpaar einen Großauftrag für deren Trauung erhalten. Diese laden sie netterweise auch zur Hochzeit ein. Was schön sein könnte, aber in Rita eine „Panikattacke“ auslöst: Sie soll am Singletisch sitzen. Eine furchtbare Vorstellung für sie! Zum Glück sind es noch ein paar Monate Zeit bis zur Hochzeit; es muss doch möglich sein bis dahin einen passenden Begleiter zu finden. Rita beginnt, mit Hilfe ihrer Familie und ihrer besten Freundin Klara, Männer zu daten. Dabei trifft sie auf den einen oder anderen überhaupt nicht passenden Kandidaten. Eines Tages betritt Marcel ihr Blumengeschäft und um Rita ist es geschehen. Könnte Marcel der Richtige sein? Dann zieht auch noch der chaotische Rene, ein Kumpel ihres Bruders Clemens, vorübergehend zu ihnen in die Bruder-Schwester-WG. Bald befindet sich Rita in einem Gefühlschaos…

 

Meine Meinung
Zunächst einmal möchte ich mich beim Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken. Der Buchinhalt hatte mich angesprochen und deshalb habe ich mich gefreut, den Roman lesen und rezensieren zu dürfen.

 

Bei „Sommerglück und Blütenzauber“ von Emilia Schilling handelt es sich um einen kurzweiligen Liebesroman mit locker-flockigem Inhalt.  Die Geschichte ist leicht voraussehbar, aber trotzdem schön erzählt.

 

Die Protagonistin Rita ist Floristin und führt in Wien einen Blumenladen. Sie ist in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter getreten. Rita liebt ihren Beruf und kennt sich auch mit den Bedeutungen verschiedenster Blumenarten bestens aus. Als sie einen Großauftrag für eine Hochzeit erhält, wird sie auch zu dieser eingeladen. Kritikpunkt dabei ist, dass sie am Singletisch sitzen soll. Diese Situation führt bei Rita dazu, dass sie damit beginnt Männer zu daten. Allerdings ist bei der Auswahl kein geeigneter Herr dabei. Eines Tages betritt der Architekt Marcel ihren Blumenladen und die beiden kommen sich näher. Marcel scheint der Mann zu sein, den sich Rita immer gewünscht hat.

 

Rita wohnt gemeinsam mit ihrem Bruder Clemens, ein begnadeter Eishockey-Spieler, in einer WG. Eines Tages zieht Clemens‘ Kumpel Rene vorübergehend in die WG ein und verspricht ein Gefühlschaos in Ritas Leben. Eigentlich ist sie nicht gut auf den attraktiven Eishockey-Spieler zu sprechen, doch er verdreht ihr gehörig den Kopf. Rita steht plötzlich zwischen zwei Männern. Doch wer ist der Richtige?

 

Mir gefällt an dem Roman, dass man Ritas Familie und Freundeskreis näher kennenlernt. Diese Nebengeschichten runden das Buch ab.
Ihre beste Freundin Klara ist beispielsweise dabei einen Rollschuhladen zu eröffnen und Rita steht ihr zur Seite.
Ihr Vater ist Eishockey-Trainer und ihr Bruder spielt in seiner Mannschaft. Rita besucht gerne die Spiele, entwickelt aber eine festgefahrene Meinung über Eishockey-Spieler und steckt sie alle in eine Schublade. So kommt es, dass sie auch über Rene ihr Urteil voreilig gefällt hat. Sie muss erkennen, dass sie vielleicht doch erst einmal hinter die Fassade einer Person schauen sollte.
Lustig ist auch immer die Situation, wenn Rita bei ihrem Vater und dessen zweiten Frau Tanja zu Besuch ist. Tanja ist Veganerin und kocht auch oft vegane Gereichte. Dies führt bei den Fleischfressenden Familienmitgliedern doch immer mal wieder zu witzigen Reaktionen.

 

Das Buch lässt sich durch den angenehmen Erzählstil gut lesen. Für mich ist, wie schon erwähnt, die Handlung sehr vorsehbar gewesen. Man kann sich eigentlich denken, welcher Mann am Ende an Ritas Seite stehen wird.

 

Erwähnenswert ist, dass zu jedem Kapitelbeginn eine Blumenart näher beschrieben wird, die dann auch in dem Abschnitt eine Rolle spielt. Das hat mir gut gefallen.

 

Wer mit der österreichischen Sprache Probleme hat, findet am Ende ein Glossar zur Übersetzung von österreichischen zu deutschen Begriffen. Allerdings sind manche Begriffe doch recht eindeutig, meiner Meinung nach ;-).

 

Ich habe nun erst festgestellt, dass dieser Roman der zweite Teil einer Art Reihe ist. Es ist bereits vorher das Buch „Frühlingsglück und Mandelküsse“ erschienen. In dieser Lektüre scheint es um das Brautpaar zu gehen, das Rita den Blumengroßauftrag erteilt. Meiner Meinung nach kann man die Bücher wohl unabhängig voneinander lesen.

 

Mein Fazit
„Sommerglück und Blütenzauber“ ist eine leichte Sommer-Liebes-Lektüre mit vorhersehbarem Ende. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen und ich gebe dem Buch vier gute Sterne.
Vielen Dank nochmal an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Do

05

Jul

2018

Genevieve Cogman - Die unsichtbare Bibliothek

Autor/in: Genevieve Cogman
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl:
429
ISBN:
978-3-404-20870-8 (Taschenbuch)
           978-3-404-20786-2 (Paperback)
E-Book-ISBN:
978-3-7325-0698-9
Internetseite des Verlags:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/fantasy-buecher/die-unsichtbare-bibliothek/id_5650168

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Die unsichtbare Bibliothek“ zeigt eine altertümliche Straßenkarte von „einem“ London. Ein Buch ist aufgeschlagen, worauf ein Anwesen steht. Von dort führt eine gestrichelte Linie durch die Straßen von London. Möglicherweise soll dieses Gebäude die unsichtbare Bibliothek symbolisieren. Ich finde es interessant, mir das Cover näher zu betrachten.

 

Inhalt
Die unsichtbare Bibliothek ist ein Ort außerhalb von Raum und Zeit. Dort arbeiten Bibliothekare um Bücher aus den verschiedenen Welten zu besorgen und zu bewahren. Eine von ihnen ist die noch relativ junge Bibliothekarin Irene. Von ihrer Vorgesetzten wird sie zusammen mit ihrem neuen Mitarbeiter Kai auf Mission geschickt um eine besondere Ausgabe der Grimm’schen Hausmärchen zu besorgen. Dabei führt ihre Reise in eine aus Chaos bestehende Welt, wo sie im dortigen London auf die Suche nach diesem Buch gehen. Dabei stoßen sie auf neue Gefährten, aber auch böse Feinde. Das Buchabenteuer entwickelt sich zu einem gefährlichen Krimi. Können Irene und Kai das Märchenbuch finden? Und warum sind auch andere Personen an dieser Ausgabe der Brüder Grimm interessiert? Inmitten von einer Welt in der Zeppeline eine große Rolle spielen, wird Irene vor einer großen Herausforderung gestellt.

 

Meine Meinung
Bei „Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman handelt es sich um das erste Buch einer Reihe. Direkt beim Lesebeginn taucht man in die Geschichte ein und lernt Irene während einen Einsatz kennen. Im ersten Moment hatte ich Schwierigkeiten richtig in die Handlung dabei hinein zu finden. Doch nach einigen Seiten konnte ich mir Irenes Umgebung vorstellen.

 

Irene arbeitet für die unsichtbare Bibliothek, die sich jenseits von Ort und Zeit befindet. Dort werden Bücher aus den verschiedenen Welten bewahrt und die Bibliothekare werden immer wieder auf Missionen geschickt um bestimme Lektüren zu besorgen. Als Leser erfährt man nur bruchstückhaft etwas über die Beweggründe der Bibliothek.

 

Irene wird von ihrer Vorgesetzten Coppelia zusammen mit dem neuen Mitarbeiter Kai in eine von Chaos beherrschte Welt (dort existieren Vampire und Elfen neben den Menschen) geschickt. Sie sollen eine besondere Grimm’schen Hausmärchen-Ausgabe zur Bibliothek bringen. Dafür reisen die Beiden nach London dieser Welt. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur sie nach diesem Buch suchen. Ein Feind der Bibliothek und auch ein Elf zeigen reges Interesse an dem Märchenbuch, das verschollen ist. Sogar der Besitzer dieser Ausgabe ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Beim Lesen hat man das Gefühl nicht nur ein Fantasybuch in der Hand zu halten, sondern auch einen Krimi. Man fragt sich, warum diese Hausmärchen so besonders sind, sodass so viele Personen hinter genau diesem Buch her sind und über Leichen dafür gehen.

 

Während ihrer gefährlichen Mission lernt Irene auch Kai etwas näher kennen und muss bald feststellen, dass er ein Geheimnis hegt. Hier kann es in den Fortsetzungsromanen noch interessant werden. Ich selbst bin auf jeden Fall neugierig über Kais Herkunft.

 

Einen Verbündeten und Helfer finden sie in den Detektiven Vale. Gemeinsam erleben sie in dem gefährlichen London ein Abenteuer, dass sie quer durch die Stadt und auf Zeppelinfahrten führt.

 

Ausgerechnet Irenes „Erzfeindin“ und Bibliothekarin Bradamant folgt ihnen nach London dieser Chaos-Welt. Ihr wird in der Geschichte auch noch eine bedeutsame Rolle zugeteilt. Sie hat ein Charakter, der schwer einzuschätzen ist. Sie wirkt sehr berechnend und trotzdem gibt sie dem Buch einen gewissen Schliff, sodass die Handlung interessant und spannend bleibt.

 

Immer wieder geraten die Bibliothekare in gefährliche oder auch merkwürdige Situationen. Es gibt Passagen im Buch, da muss man als Leser auch mal stark schlucken.

 

Hin und wieder gab es in der Geschichte kleine Ungereimtheiten für mich, die mich etwas im Lesefluss gestoppt haben.

 

Aber im Großen und Ganzen hat Genevieve Cogman eine interessante Fantasy-Welt erschaffen in der Irenes Geschichte noch lange nicht auserzählt ist. Ich finde es erwähnenswert, dass, wenn immer die unsichtbare Bibliothek erwähnt wird, das Wort Bibliothek fett geschrieben wird.
Außerdem gefällt mir die Idee der Sprache der Bibliothekare, mit der sie in den Welten agieren können. Sie ist schon fast magisch.

 

Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und wie es mit Irene und Kai weiter gehen wird. Welche Abenteuer werden folgen? Ich habe bereits erfahren, dass man wieder auf viele bekannte Charaktere treffen wird.

 

Mein Fazit
„Die unsichtbare Bibliothek“ ist der Auftakt einer Reihe der Autorin Genevieve Cogman. Das Buch und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Irene und Kai. Der erste Band erhält von mir vier gute Sterne.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Di

19

Jun

2018

Sarah J. Maas - Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen (Band 1)

Hallo :),

 

heute gibt es zu dem ersten Buch der Reihe "Das Reich der sieben Höfe" von Sarah J. Maas eine gemeinsame Rezension von uns. Sabrina war so begeistert von den drei Romanen (ja, sie hat sie alle schon gelesen) und hat mir die Bücher wärmstens empfohlen, sodass ich gar keine Wahl hatte als den ersten Band zu lesen ;-).

Vielen Dank für diese tolle Empfehlung. Jetzt muss ich ja auch die anderen beiden Bücher lesen *lach*.

 

Lest selbst unsere Meinung zu dem ersten Buch bzw. zu der Reihe.

 

Eure Leseratten

 

Kristina & Sabrina

mehr lesen

Di

05

Jun

2018

Julia Dessalles - Rubinsplitter - Schaumkrone

Rubinsplitter: Schaumkrone

Allgemeine Infos: 

Autor: Julia Dessalles
Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 14,90 EUR  
Seitenzahl: 370 Seiten
ISBN: 978-3959910484
Internetseite des Verlags:  https://www.drachenmond.de/titel/rubinsplitter-schaumkrone/

 

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten. Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Es gab jedoch keinerlei Vorgaben seitens des Verlages.

 

 

Inhalt:

 

Der dritte Teil der Rubinsplitter Reihe setzt ziemlich genau am Ende des zweiten Teils an. Ruby befindet sich mit Ali auf einem Schiff ins Nirgendwo. Ruby fühlt sich von Ali verraten, weiß jedoch bald schon nicht mehr weswegen. Nur das ungute Gefühl bleibt.

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit wacht Ruby dann in einem weichen Bett auf - jedoch von Ali keine Spur.

 

Ein fremder König namens Timur erklärt ihr, dass sie sich in der vergessenen Adnexe Océanya befindet und Ali sie verraten und allein gelassen hätte. Ruby‘s Erinnerungen sind kaum noch vorhanden.

Der Fremde wirkt vertrauenswürdig auf sie. Auf der anderen Seite fühlt sie sich ständig müde und abgekämpft.

Kann sie Timur wirklich vertrauen? Und hat Ali sich tatsächlich verlassen?

 

Und wer ist der seltsame Aschejunge, den Ruby immer wieder im Traum sieht. Sie weiß nicht wer er ist und doch hat sie das Gefühl er würde zu ihr gehören ...

 

Ist Ruby den Aufgaben, die in Océanya auf sie warten, gewachsen?

 

Meine Meinung:

 

Die Autorin entführt uns hier in diesem Dritten Teil in ein völlig bisher unbekanntes Reich, in die bisher mysteriöse Heimat von Ali.

 

Die Adnexe unterliegt ihren eigenen Regeln und Ruby muss mit der verwirrenden Umgebung erst mal klar kommen. Die Tatsache, dass sie ihr bisheriges Leben fast völlig vergessen hat, macht dies nicht einfacher.

 

Die neue Umgebung wird sehr phantasievoll und malerisch dargestellt. Ich war erneut beeindruckt, welche tolle Welt hier erschaffen wurde. Bereits Teil 1 und 2 haben mich immer wieder überrascht, aber Teil 3 erreicht hier nochmal neue Sphären.

 

Man erfährt vor allem viel über Ali, sein Wesen und seine Vergangenheit und all dies wird dem Leser, wie Ruby, erst mal in kleinen, verwirrenden Häppchen serviert.

 

Vieles aus den ersten beiden Teilen ergibt nun in Bezug auf Ali Sinn und es wird hier sehr schön ein Kreis geschlossen.

 

Am Ende des zweiten Teils war ich ja sehr skeptisch bezüglich Ali‘s Handeln, aber die Autorin hat hier eine gute Grundlage für Ali‘s Verhalten geschaffen - auch Amy hatte hier natürlich wieder ihre Finger im Spiel.

 

Kai‘s Rolle war in diesem Teil geringer als in den anderen beiden, jedoch dadurch nicht weniger wichtig. Er ist Rubys Anker - ohne ihn wäre die Entwicklung der Geschichte nicht möglich gewesen.

Die wenigen Szenen zwischen Ruby und Kai waren für den Leser sehr aufwühlend und ergreifend.

Auch Kai’s Qualen gingen mir hier sehr nahe.

 

Timur kam mir von Anfang an suspekt vor. Dies wird im Laufe der Handlung auch bestätigt. Ihm ist jedes Mittel recht um von Ruby zu bekommen, was er begehrt. Erneut muss Ruby für sich entscheiden, wer ist Freund – wer ist Feind. Wem kann man vertrauen.

 

Der Teil endet auch hier wieder mit einem fiesen Cliffhanger, was einen den nächsten Teil noch sehnlicher erwarten lässt.

 

Ich freue mich sehr, erneut in diese immer wieder faszinierende Welt mit Ruby, Ali und Kai eintauchen zu können.

 

Mein Fazit:

 

Auch wenn ich nicht dachte, dass das möglich ist, hat der dritte Teil nochmal einen drauf gesetzt.

Erneut ist man zusammen mit Ruby in ihrer Welt gefangen und möchte nicht mehr daraus auftauchen.

Ich war wieder einmal ständig fasziniert und beeindruckt von der scheinbar immensen Phantasie, die Julia hat.

 

Ein großes Lob auch erneut an unseren Cover Gott Alexander Kopainski, für ein Cover, dass – wie sagt man so schön – wie die Faust aufs Auge passt ;-)

 

Ich möchte mich auch nochmal herzlich beim Verlag dafür bedanken, dass man mir das Buch, wie immer liebevoll verpackt, einfach so zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut =)

 

Für den dritten Teil der Rubinsplitter Reihe gibt es volle 5 Sterne von mir.

 

Rezension von: SA

 

 

 

Di

05

Jun

2018

Kira Gembri und Lena König - Wie das Leuchten des Meeres

Wie das Leuchten des Meeres

 

Allgemeine Infos:

Autor:
Kira Gembri und Lena König
Verlag: Kindle Edition
Preis: derzeit 2,99 EUR für die Kindle Edition

 

Inhalt:

 

Die Handlung schließt recht unmittelbar an das Ende von Teil 1 an. Liria befindet sich wieder in Myolis und in ihren früher so geliebten Tempeln. Der Hohepriester ist fest davon überzeugt, dass Liria von den „Wilden“ misshandelt wurde und egal wie oft sie ihm beteuert, dass die Thokori ihr nichts getan haben, er lässt sich nicht vom Gegenteil überzeugen.

Außerdem ist es dem Hohepriester ein Anliegen, dass Liria gereinigt wird, um auch wieder ihre alte Position einnehmen zu können.

Liria‘s Gedanken kreisen jedoch nur um Thrakon und ob er noch lebt.

Durch Zufall erfährt Liria, dass Thrakon nicht nur noch lebt, sondern sich wahrscheinlich als Sklave in Myolis befindet.

 

Liria nimmt allen ihren Mut zusammen und flieht um Thrakon zu finden und wenn nötig zu befreien.

 

Finden Liria und Thrakon wieder zusammen und können sie nach Thokorim zurückfinden? Und was ist aus dem zurückgebliebenen Thokori geworden?

 

Meine Meinung:

 

Erneut hatte ich das Privileg das Buch als Testleserin lesen zu dürfen.

Hierfür bedanke ich mich nochmal recht herzlich bei Kira :)

 

Der zweite Teil geht insgesamt sehr rasant vorwärts und es passiert unheimlich viel. Bereits in Myolis  geschehen viele Dinge hintereinander. Es werden hier auch mehrere neue Figuren eingeführt, die wohl auch noch in Teil 3 eine größere Rolle spielen werden. Besonders Zaphira ist hier zu erwähnen. Bei ihr handelt es sich um eine direkt sympathisch wirkende Persönlichkeit, die Liria ohne eine Gegenleistung zu erwarten, hilft und ihr eine Freundin ist.

Ich freue mich darauf in Teil 3 mehr über sie zu erfahren.

 

Auch auf der Reise zurück nach dem hoffentlich noch existierendem Thokorim geraten unsere Protagonisten in weitere Abenteuer und es warten so einige Überraschungen auf sie. Aber hier soll nicht zu viel verraten werden.

 

Sprachlich hatte ich dieses Mal Mal so gar nichts auszusetzen. Im ersten Teil hatte ich hier bei den Satzzeichen ein bisschen was zu bemängeln. Dieses Mal ist mir hier absolut nichts Negatives aufgefallen.

Liria hat sich in diesem Teil unheimlich weiter entwickelt - von der schüchternen Novizin keine Spur mehr. Sie macht Dinge, von denen sogar Sorrea beeindruckt wäre ;-)

Auch die Beziehung zwischen Liria und Thrakon entwickelt sich weiter. Man merkt es handelt sich nicht um eine Liebelei, sondern es ist den beiden Ernst.

Am Ende gibt es diesmal keinen so bösen Cliffhanger wie im ersten Teil - es ist daher etwas versöhnlicher ;-) Trotzdem macht das Ende neugierig auf den letzten Teil.

 

Besonders positiv hervorheben möchte ich auch in diesem Teil nochmal, dass man als Leser absolut nicht merkt, dass die Geschichte von zwei verschiedenen Personen geschrieben wurde. Es wurde nicht einmal holprig beim Lesen oder man dachte, oh der Stil ist jetzt aber anders als vorher. Im Gegenteil die Story ist absolut flüssig erzählt. Lena und Kira scheinen sich da sehr gut zu ergänzen =)

 

Mein Fazit:

 

Insgesamt hat mir der zweite Teil glaube ich noch besser gefallen, als der Erste. Oft sind Mittel-Teile schwächer, aber dies ist hier definitiv nicht der Fall. Die Handlung macht einen großen Schritt nach vorne und es wird gleichzeitig auch eine große Neugierde auf Teil 3 geweckt.

Ich freue mich sehr auf den Abschlussband und auf ein Wiedersehen mit Thrakon, Liria und Sorrea - aber auch darauf mehr über die neu eingeführten Figuren zu erfahren.

 

Insgesamt gibt es für den zweiten Teil daher 5 Sterne von mir und ein riesiges Lob an die beiden Autoren und nochmals ein großes Dankeschön, dass ich als Testleserin an der Leserunde teilnehmen durfte J

 

Rezension von: SA

 

 

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