Mo

15

Mai

2017

Colleen Hoover - Maybe Someday

Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Preis: 12,95 EUR
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3423740180
Internetseite des Verlags: https://www.dtv.de

 

Inhalt
Der Roman handelt von Sydney und Ridge. Sydney erfährt ausgerechnet an ihrem Geburtstag, dass ihr Freund Hunter sie mit ihrer besten Freundin Tori betrügt. Da sie spontan nirgends anders hin kann, nimmt ihr bis dahin noch wenig bekannter Nachbar Ridge sie bei sich auf. Die beiden hatten bisher nur per SMS Kontakt und Sydney weiß über Ridge eigentlich nur, dass er wundervoll Gitarre spielen kann.

Als Ridge Sydney bei sich aufnimmt, ahnt diese daher auch nicht, dass Ridge taub ist.
Die Kommunikation der beiden findet von daher ausschließlich schriftlich statt.

Sydney und Ridge arbeiten während ihres Zusammenlebens an verschiedenen Songtexten für Ridges Band bzw die Band seines Bruders.

Währenddessen kommen beide sich auch näher. Ridge macht Sydney jedoch klar, dass er eine Freundin hat, die er niemals verlassen wird - komme was wolle.

Gibt es trotzdem eine Chance für die beiden? Maybe Someday?

 

Meine Meinung
Vor Beginn des Buches wusste ich ja, dass die Autorin sehr emotionale Bücher schreibt. Mit Hope forever und looking for hope habe ich auch bereits Bücher von ihr gelesen. Aber, dass dieses Buch mich so umhauen wird und ich auch noch Tage danach noch an den Inhalt und die Protagonisten denke, hatte ich nicht erwartet.

 

Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Sydney und Ridge erzählt, wodurch man als Leser natürlich sehr viele Einblicke in die Gefühlswelt von beiden erhält.

 

Am Anfang dachte ich, es würde sich hier um eine recht simple Liebesgeschichte handeln. Sobald jedoch Ridges Taubheit zum Thema wurde, wurde auch das Buch etwas ganz besonderes. Die Momente in denen die beiden Protagonisten zusammen an den Songtexten arbeiten und Ridge versucht Sydneys Stimme zu “hören“, sind einfach überwältigend.

 

Ich hab mich als Leser den beiden in manchen Situationen so nahe gefühlt, dass ich regelrecht mit gelitten hab.

 

Toll fand ich, dass sich hier hauptsächlich eine emotionale Nähe entwickelt und auch wenn die beiden sich natürlich körperlich zueinander hingezogen fühlen, sie dem jedoch nicht nachgeben wollen, weil gerade Sydney erst am eigenen Leib erfahren hat, wie schmerzlich ein solcher Betrug ist. Daher kämpfen sie pausenlos gegen ihre Gefühle an, was auch wirklich sehr gut von der Autorin beschrieben wird.

 

Bedenken hatte ich zwischendurch in moralischer Hinsicht bei Ridges Freundin Maggie, weil man als Leser natürlich den Wunsch hat, dass Sydney und Ridge zueinander finden können - für mich war es jedoch wichtig, dass Maggie hier nicht einfach abserviert wird - vor allem weil es sich bei ihr auch um einen sympathischen Nebencharakter handelt. Im Zusammenhang mit dem Grund für Ridges Loyalität gegenüber Maggie, hat die Autorin jedoch auch hier eine nachvollziehbare Lösung gefunden.

 

Das Buch hat mich sehr berührt und ich hatte mehrfach das Gefühl, dass mein Herz zusammen mit Sydneys Herz dahin schmilzt oder bricht. Ridge verhält sich gegenüber Sydney so offen und ehrlich wie keiner anderen Person gegenüber und tut auch Dinge, die er bisher für keinen anderen Menschen getan hat. Diese Szenen sind einfach nur ergreifend.

 

Als besonderes Extra gibt es am Ende des Buches einen QR Code mit einem Link zu allen im Buch vorkommenden und von Sydney und/oder Ridge verfassten Liedern. Die Autorin hat diese von Griffin Peterson singen lassen. Auch dieses Extra führte erneut dazu, dass ich mich den Personen unheimlich nahe fühlte. Ich höre die Songs täglich im Auto und denke daher auch noch sehr oft an den Roman und die Gefühle, die er in mir ausgelöst hat.

 

Mein Fazit
Insgesamt gibt es natürlich volle 5 Sterne von mir für den Roman und ich bin gespannt, ob die Autorin mich auch mit weiteren Werken umhauen kann
:-).

 

 

Rezension von: SA

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So

14

Mai

2017

Endre Lund Eriksen - Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)

Autor/in: Endre Lund Eriksen
Verlag: Kosmos
Seitenanzahl:
224
ISBN:
978-3-44014904-1
Internetseite des Verlags:
https://www.kosmos.de/buecher/kinder-jugendbuch/jugendbuch/krimi-spannung/8145/der-sommer-in-dem-alle-durchdrehten-ausser-mir

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ von Endre Lund Eriksen zeigt einen Fisch mit Fahrradhelm und eine Diskokugel als Köder. Der Hintergrund ist blau. Der Buchtitel ist in bunten Farben auf einer gelben runden Fläche geschrieben. Das Cover wirkt etwas verrückt mit dem Fisch und der Diskokugel, aber es passt auch zum Buchinhalt.

 

Inhalt
Arvid macht gemeinsam mit seinem Vater Urlaub im Wohnwagen. Dabei landen sie auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner Tochter Indiane. Als Indiane und er die Vermutungen hegen, dass ihre Väter Gefühle füreinander hegen, beginnt Arvid darüber im Gästebuch von Rogers in Norwegen bekannten Plumpsklo zu schreiben. Bald wird das Gästebuch zu einem Art Tagebuch, dass aus Arvids Sicht niemand mehr lesen sollte. Schließlich steht in dem Buch, dass sein Vater schwul ist! Auch andere Erlebnisse über den Sommer, in dem alle durchdrehten, finden Platz darin…

Meine Meinung
Dank Janine vom Blog Büchersüchtiges Herz, die jemanden für eine Gastrezension auf ihrem Blog gesucht hatte, durfte ich „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ lesen und nun rezensieren :).

 

Schon der Buchtitel „Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ verspricht eine unterhaltsame Lektüre zu werden. Die Geschichte von Arvids Erlebnissen in seinen Sommerferien wird in Tagebuchform aus dessen Sicht erzählt. Allerdings handelt es sich hierbei eigentlich gar nicht um ein Tagebuch sondern um das Gästebuch eines in Norwegen bekannten Plumpsklo. Allein das ist schon witzig.

 

Das Buch handelt darum, dass der 13-jährige Arvid befürchtet, dass sein Vater schwul geworden ist. Die beiden machen Urlaub in einem Wohnmobil und sind dabei auf dem Grundstück von dem schwulen Roger und seiner 12-jährigen Tochter Indiane gelandet. Arvids Vater und Roger verstehen sich extrem gut – zu gut aus Arvids Sicht. Indiane ist auch nicht von der Vorstellung begeistert, dass Roger und Arvids Vater ein Paar werden könnten. So tun sich die beiden Jugendlichen zusammen und beobachten ihre Väter. Verschiedene Situationen bestätigen ihre Theorie, dass wirklich sich etwas zwischen den beiden Männern anbahnt. Doch wäre das letztendlich tatsächlich so schlimm für Arvid oder ist es vielleicht nicht sogar egal, solange sein Vater endlich wieder, seit der Trennung mit Arvids Mutter, glücklich ist?

 

Es entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen Arvid und Indiane. Die beiden sind zwar oft verschiedener Ansichten, aber letztendlich gibt es zwischen ihnen auch eine Annäherung. Indiane zeigt reges Interesse an Arvid, was ihn aber noch sehr verunsichert. Sie scheint die reifere der beiden Jugendlichen zu sein. Doch dann taucht Frank auf, Arvids „bester“ Freund. Ab diesem Zeitpunkt geht einiges den Bach hinunter und Arvid tat mir sehr leid.

 

Die Lektüre handelt viel um die Selbstfindung und Probleme eines Jugendlichen. In diesen Sommerferien entwickelt sich Arvid selbst weiter und muss erkennen, dass auch er noch nicht weiß in welche Richtung er letztendlich sein Leben einschlagen wird.

 

Der Erzählstil von Endre Lund Eriksen in Form eines Art Tagebuchs bzw. besonderen Gästebuchs gefällt mir sehr gut. Man erlebt Arvids Denkweise und Gefühle hautnah mit. So kann man sich gut in ihn hineinversetzen.

 

Mein Fazit
„Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!)“ erhält von mir vier gute Sterne. Das Buch ist witzig geschrieben, beinhaltet aber auch Themen zum Nachdenken.

 

Ich möchte mich hier mit auch bei Janine bedanken, dass ich als Gastrezensentin Arvids Geschichte lesen durfte :-).

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mo

08

Mai

2017

Mirjam H. Hüberli - Rebell-Gläserne Stille

Es gibt wieder eine Teamrezension :). Wir, Sabrina und Kristina, haben zeitgleich das zweite Buch der "Rebell-"Reihe von Mirjam H. Hüberli gelesen und nun auch gemeinsam eine Rezension geschrieben :). 

Schaut was dabei heraus kam ;-)...

 

Liebe Grüße

 

Kristina & Sabrina

Team-Rezension

Autor/in: Mirjam H. Hüberli
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenanzahl:
271
ISBN:
978-3-95991-716-2
E-Book-ISBN: ISBN: 978-3-95991-719-3
Internetseite des Verlags:
https://www.drachenmond.de/titel/rebell-glaeserne-stille/

 

ACHTUNG SPOILER-GEFAHR (2. Teil der Reihe)!!!

 

Aufmachung des Buches
Das Cover zum zweiten Buch der „Rebell“-Reihe von Mirjam H. Hüberli zeigt den gleichen Spiegel wie auf dem ersten Buch. Allerdings ist dieses Mal im Hintergrund eine Wendeltreppe zu erkennen. Alles ist in warmen Farbtönen gehalten. Auch dieses Mal gefällt uns die Gestaltung des Covers sehr gut. Es passt gut zum ersten Teil.

 

Inhalt
Willow befindet sich immer noch mit Bo in der Spiegelwelt und der Weg in ihre Heimat wurde zerstört. Um wieder nach Hause zu können, führt es Will und Bo auf einen Ball des Regenten. Doch es kommt zu Zwischenfällen und ein Ausweg scheint bald hoffnungslos. Quer durch Vella und die abgegrenzten Kreise müssen Will und Bo reisen, damit Will eventuell doch noch zurück in ihre Welt kann. Dabei werden Geheimnisse gelüftet, aber auch neue Rätsel entstehen.

 

Unsere Meinungen

 

~Sabrinas Meinung~

Bei Beginn des Buches dachte ich, dass mir der Inhalt von Teil 1 noch recht präsent wäre, beim Lesen merkte ich jedoch schnell, dass mir gerade das Ende von Teil 1 fehlte.

Von Kapitel zu Kapitel konnte ich mich jedoch wieder besser in der Spiegelwelt zurechtfinden. 

 

Dieser zweite Teil verläuft sehr actionreich und es passieren sehr viele Dinge hintereinander. Zusätzlich ist auch die Stimmung zwischen Bo und Willow sehr brisant, weil es immer wieder zwischen den beiden knistert, Bo sich jedoch auch immer wieder zurückzieht.

Man erfährt in diesem Roman sehr viel über Bo und seine Vergangenheit, was ich sehr interessant fand. Ich denke, dass dieser Hintergrund auch im dritten Teil noch eine große Rolle spielen wird.

Auch hinsichtlich Willows Part in der Geschichte werden einem in kleinen Häppchen mehr Details serviert - es bleibt jedoch weiterhin sehr undurchsichtig. Auch hier wird uns im dritten Teil bestimmt noch einiges erwarten.

 

Gegen Ende werden noch neue Schauplätze und Personen in die Story eingeführt, die auch noch zu einigen Wendungen führen könnten. Das Ende an sich verlief im Gegensatz zum restlichen Teil des Romans sehr ruhig und weniger actionreich. Dafür geht es zwischen Bo und Willow sehr emotional zu und die Beiden zeigen viel Gefühl. 

 

Ich persönliche hoffe ja auf ein Happy End für die Beiden, auch wenn es sicher interessant sein wird, welche Rolle Noah hier noch spielen wird. 

 

 

Der Schreibstil der Autorin hat mir auch bei diesem Teil wieder sehr gut gefallen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Lediglich am einer Stelle des Buches war der Erzählstil nicht ganz so flüssig, weil hier die Handlung nicht gegenwärtig, sondern Rückblickend zusammengefasst beschrieben wurde. Dies führte bei mir an dieser Stelle sehr zur Verwirrung und der Lesefluss wurde unterbrochen.

 

~Kristinas Meinung~
Auch der zweite Teil von der „Rebell“-Reihe hat mir wieder gut gefallen. Zunächst musste ich aber erst etwas zurück in die Geschichte finden und nahm mir das erste Buch noch einmal zur Hilfe. Dabei fiel mir auf, dass das Ende vom ersten Teil zu Beginn des zweiten Buches aufgegriffen wird. Dabei lernt man die Perspektive von einer der anderen handelnden Personen der Reihe kennen. Ich finde, dass dies eine gute Lösung ist wieder in die Handlung hineinfinden zu können.

 

Es ist wieder spannend Willows Abenteuer in der Spiegelwelt mitzuerleben. Sie scheint dort gefangen zu sein, denn der Spiegel, der sie zurück in ihre Welt bringen sollte, wurde (in Band 1) zerstört. Willow und Bo müssen dringend mit Zita sprechen, denn diese müsste eine Lösung fürs Wills Problem kennen. Das erweist sich allerdings als schwierig, denn auch Zita schwebt in Gefahr. Will und Bo besuchen ein Ball des Regenten. Diese Handlung hat mir gut gefallen, allein schon die Anreise zu dem Regentenpalast ist spannend erzählt. Der Ball erweist sich dann auch noch als gefährlich.

 

Mir sind die Charaktere Willow und Bo schon sehr ans Herz gewachsen. Die Dispute und Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden sind eine Klasse für sich. Trotzdem hegen die beide auch Gefühle zueinander. Ob Bo sich vielleicht doch ein Platz in Willows Herz erschlichen hat? Es knistert zwischen den beiden. Ich mag die beiden Personen trotz ihrer Ecken und Kanten sehr gerne.

 

Im ersten Buch sind einige ungeklärte Fragen entstanden. In „Rebell – Gläserne Stille“ gibt es nun schon ein paar Antworten. Wer zum Beispiel mehr darüber wissen möchte, warum Will kein Spiegelbild in ihren Augen trägt, wird wohl möglich nun mit einer kleinen Lösung belohnt ;-).

 

Für mich war es auch interessant die verschiedenen Kreise (=Regionen) von Vella kennen zu lernen. Toll finde ich, dass dieses Mal am Anfang des Buches eine Landkarte von Vella zu finden ist. Nun weiß man auch als Leser, wie Vella genau aufgegliedert ist. Vella sieht von der Form wie Amerika aus.

 

Klasse sind auch wieder die Zeichnungen in dem Buch. Das macht auch Teil 2 zu einem tollen Schmuckstück.

 

Zwischendurch gingen manche Handlungen zu schnell. Hier hätte ich gerne noch mehr Details erfahren. Doch alles in allem ist es eine runde Geschichte und man lernt neue Gegenden von Vella kennen. Besonders interessant finde ich den Kreis der Vergessenen.

 

Der Schreib- und Erzählstil von Mirjam H. Hüberli hat mir auch dieses Mal sehr gut gefallen. Sie zieht mich in ihren Büchern immer wieder in den Bann.

 

Ich freue mich schon auf Teil 3 der Trilogie :-).

 

Unser Fazit

 

Sabrina:

Insgesamt hat mir auch dieses Buch sehr gut gefallen und ich freue mich sehr auf den dritten Teil. Ich hoffe, dass in diesem alle noch offenen Fragen beantwortet werden.

Von mir gibt es auch für den zweiten Teil der Reihe 4 Sterne.
 

Wie auch schon beim ersten Band möchte ich auch noch kurz das wundervolle Cover von Alexander Kopainski erwähnen. Die wunderschöne Darstellung des Spiegels und die Wendeltreppe auf den Innenseiten des Einbands passen einfach perfekt zur Geschichte.


Kristina:

Mir hat das zweite Buch von „Rebell“ auch wieder gut gefallen. Es macht mich neugierig auf Teil 3. Von mir erhält dieser Band vier gute Sterne. Die Geschichte und die Aufmachung des Buches hat mir wie so oft beim Drachenmond Verlag sehr gut gefallen.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR & SA 

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So

07

Mai

2017

Herzlich Willkommen - Unsere neue Mitbloggerin Sabrina stellt sich vor :)

Erst mal ein liebes "Hallo" an alle :).

 

Ich heiße Sabrina und bin 29 Jahre alt. Auch wenn die Gründerbloggerinnen seit Errichtung des Blogs nicht mehr gealtert sind, hab ich beschlossen mein wahres Alter anzugeben :), noch fällt es ja auch nicht aus dem Rahmen im Verhältnis zu den anderen ;-)

 

Ich habe Angelina und Kristina über Lovelybooks kennen gelernt und bin inzwischen seit einiger Zeit mit den beiden befreundet. Als mich Kristina vor kurzem fragte, ob ich nicht auch Lust hätte, bei ihrem Blog mitzumachen, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Ich schreibe auch Rezensionen, hauptsächlich bei Lovelybooks und lese natürlich sehr viel. Mein Sub kann zwar noch lange nicht mit dem von Angelina und Kristina mithalten, jedoch färben die beiden schon langsam auf mich ab :).

 

Ich lese hauptsächlich Jugendbücher, auch wenn ich die Bezeichnung immer sehr verallgemeinert finde, da z.b. auch meine Tante mit über 50 Jahren noch eine begeisternde Jugendbuch Leserin ist :D. 

 

Zwischendurch lese ich jedoch auch gern mal einen klassischen Liebes - oder Frauenroman oder auch mal einen Krimi.

 

Ich freue mich darauf meine Meinung mit Euch zu teilen.

 

Alles Liebe

 

Sabrina

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Di

02

Mai

2017

Interview mit Thilo Corzilius

Liebe Blogleser,

 

vor ein paar Wochen gab es bereits ein Gemeinschaftsinterview mit Fabienne Siegmund und Thilo Corzilius.

Nun hat sich Thilo noch einmal zehn Frage in einem Einzelinterview gestellt, in dem es auch um sein Buch "Alles was dazwischenliegt" geht. (Zur Rezension: Klick mich)

 

Nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen des Interviews :).

 

~Kristina~

 

Interview

(c) Thilo Corzilius
(c) Thilo Corzilius

 

Lieber Thilo,

wir durften dich ja bereits bei einem gemeinsamen Interview mit Fabienne Siegmund kennenlernen. Nun bekommst du noch einmal ein paar Einzelfragen, die auch dein Buch „Alles was dazwischenliegt“ thematisieren soll.

Schießen wir doch gleich damit los…

 

1. Erzähl uns doch ein bisschen zur Entstehungsgeschichte von „Alles was dazwischenliegt“. Wie kamst du auf die Idee des Buches?

 

Das „Wie“ kann ich immer schwer ermitteln bei Ideen. Ich kann mich immer nur noch an das „Wann“ erinnern. Das war in diesem Fall, als ich in Bonn inmitten von Umzugskartons saß und überhaupt keine Zeit zum Schreiben hatte. Da hatte ich auf einmal das Bild von dem Jungen mit dem Gitarrenkoffer, der an einem Seeufer sitzt, im Kopf – und ich wollte wissen, wie er dorthin gekommen war. Ideen fragen bekanntermaßen ja nicht danach, ob man Zeit hat oder nicht. ;)

 

2. Mira und Valentin machen einen Roadtrip quer durch Deutschland. Hast du selbst schon einmal solch ein Trip ins Blaue gemacht bzw. mit gewissen Zielen vor Augen? Wenn nicht, würdest du gerne mal so eine Reise unternehmen?

 

Ja, habe ich schon. In Valentins und Miras Alter habe ich das ein paar Mal gemacht, nach der Schule und während des Zivildienstes – einfach bloß in eine grobe Richtung losfahren, ohne ausgearbeitete Pläne. Diese Spontantrips waren oft nur wenige Tage lang, aber jeweils sehr intensiv. Als es zum Studium nach Hamburg ging, habe ich dann meinen Wagen, es war ein kleiner lila Corsa, verkauft, denn in der Elbmetropole brauchte ich kein Auto. Und da auch niemand, den ich dort kannte, ein eigenes Auto hatte, war diese Art von Trips dann vorbei.

 

3. Auf Sylt begegnen die beiden dem blinden Nick. Dieser Charakter ist auch sehr interessant. Bist du aus einem bestimmten Grund darauf gekommen über einen blinden Mann zu schreiben?

 

Ich habe mich (auch etwa in Miras und Valentins Alter) einmal länger mit jemandem unterhalten, der blind war und dessen Lebenseinstellung mir sehr imponiert hat. Einige der Dinge, die Nick im Roman sagt, stammen aus diesem Gespräch und ich wollte diese Gedanken immer mal in irgendeiner Form in einem Buch unterbringen. „Alles, was dazwischenliegt“ hat sich da angeboten.

 

4. Du beschreibst den verlassenen Spreepark in Berlin. Warst du selbst bereits dort? Oder aus welchen Gründen hast du den Freizeitpark in deinem Roman mit eingebaut?

 

Nein, ich habe es bislang leider nicht dorthin geschafft. Führungen dort sind leider nicht sehr häufig und Berlin ist zu weit weg von Freiburg, um mal eben so einen Abstecher zu machen. Also musste ich mich auf das Internet mit Bildern, YouTube-Videos, TV-Berichten und Karten verlassen. Ich wollte einen faszinierenden verlassenen Ort im Roman haben – und der Spreepark hat mich fasziniert, auch wenn ich noch nicht dort war.

 

5. Valentin schreibt in eine Kladde. Bist du ein Tagebuchschreiber? Oder konzentrierst du dich ausschließlich beim Schreiben auf deine schriftstellerischen Fähigkeiten ;-)?

 

Nein, ich schreibe kein Tagebuch. Aber ich denke, dass Kreativität im Allgemeinen ein guter Weg ist, das zu verarbeiten, was man selbst so erlebt. Ein Tagebuch zu schreiben kommt mir dabei sehr direkt vor, weil darin Erlebnisse schriftlich festgehalten werden. Gut möglich, dass in dem, was ich tue (Songs und Geschichten schreiben) auch von Zeit zu Zeit mal ein paar Dinge verarbeitet werden. Aber das ist nicht das Ziel, sondern ich möchte schöne neue Dinge schaffen und gute Geschichten erzählen. Wenn ich also z.B. eine persönliche Begegnung in das Nick-Kapitel einfließen lasse (s. vorletzte Frage), dann tue ich das, weil mich das Erlebnis prägt und inspiriert – aber nicht, weil ich etwas Erlebtes im Wortlaut festhalten will, oder es durch das Schreiben für mich reflektieren will oder vielleicht sogar aufarbeiten muss.

 

6. Valentin beschäftigt sich viel mit dem Thema Tod. Du arbeitest als Theologe. In wie weit musst du dich mit diesem Thema auseinandersetzen?

 

Die Auseinandersetzung mit dem Tod kommt als Seelsorger natürlich immer mal wieder vor. Was mir dabei oft auffällt: Tod und Sterben sind Themen, die wir in unserer Gesellschaft oft sehr erfolgreich aus unserem Alltagsleben verbannt haben. Zum einen, weil die Sterblichkeit dank besserer medizinischer Versorgung nicht mehr so hoch ist, wie z.B. noch vor 100 oder 150 Jahren. Zum anderen auch, weil es mit Krankenhäusern, Hospizen etc. Orte für den Tod gibt, die man nicht betreten muss (falls man nicht gerade dort liegt oder dort arbeitet). Man kann den Tod also völlig aus der eigenen Wahrnehmung ausblenden, wenn man möchte – und viele Menschen möchten das auch, weil sie nicht an ihre eigene Sterblichkeit erinnert werden wollen. Ich würde mir wünschen, dass Tod und Sterben wieder ein bisschen mehr als Bestandteil des Lebens akzeptiert würden – denn daran vorbei führt am Ende ohnehin nichts. Ich denke, es tut uns nicht gut, dass wir dort oft so viele künstliche Berührungsängste aufbauen.

 

7. In der Geschichte begeht Mira einen „Vertrauensbruch“. Wie würdest du auf einen Vertrauensbruch reagieren?

 

Wie jemand in einem Moment von extremem Verletzt-worden-sein reagiert, ist immer unterschiedlich. Ich kann es von mir selbst daher gar nicht genau sagen. Aber ich schätze, ich würde ebenfalls überreagieren und/oder Dinge sagen, die ich nicht so meine. Interessant fand ich, dass die meisten Leserinnen Miras Vertrauensbruch scharf verurteilt haben. Dass Valentin sie förmlich dazu einlädt oder sogar anstiftet, wurde oft nicht mehr so stark wahrgenommen, wie ich zuvor gedacht hätte. Aber es ist gut, wenn so etwas passiert, weil es mir zu denken gibt. Es heißt nämlich, dass die Geschichte an dem Punkt nicht hundertprozentig so funktioniert hat, wie ich es geplant hatte bzw. an der Stelle nicht ganz die gedachte Wirkung erzielt hat. Solche Erkenntnisse sind sehr wertvoll, denn sie geben mir die Möglichkeit, mich als Schriftsteller zu verbessern. Und außerdem ist es schön und spannend, wenn ich sehe, dass die Geschichte bei den Leserinnen zu einem ganz eigenen Kopfkino wird, das eben nicht mein eigenes ist.

 

8. Liest du selbst gerne Bücher? Und wenn ja, welches Genre bevorzugst du oder gibt es sogar ein persönliches Lieblingsbuch?

 

Natürlich lese ich gerne. :) Allerdings bin ich oft ein sehr langsamer Leser. Ein Buch muss mir eine gute Geschichte gut erzählen – und dieses Kriterium funktioniert unabhängig von Genres. Ein Lieblingsbuch gibt es nicht, weil die ständig wechseln und weil es einfach zu viele großartige Bücher gibt. Als am 23. April Welttag des Buches war, gab es den Hashtag #5Books, unter dem man fünf Lieblingsbücher twittern konnte. Meine waren „American Gods“ von Neil Gaiman, „Margos Spuren“ von John Green, „Fool on the Hill“ von Matt Ruff, „Altes Land“ von Dörte Hansen und „Die Kunst des Feldspiels“ von Chad Harbach. Das ist aber eine absolute Momentaufnahme und die Liste könnte ich jederzeit beliebig erweitern und ergänzen.

 

9. Schreibst du bereits an deinem nächsten Roman? In welche Richtung soll dein nächstes Buch gehen?

 

Ich schreibe meistens an etwas. ;) Im Abstand von vielen Wochen kehre ich immer mal wieder zu einem weiteren Jugendbuch zurück, aber das wächst nur sehr langsam. Den überwiegenden Teil der freien Zeit zum Schreiben nimmt gerade ein ziemlich klassischer Fantasyroman ein (ganz dezent mit ein paar Extras gewürzt, die ihm hoffentlich den gewissen „Sense of Wonder“ verleihen).

 

10. Wie stellst du dir deine nächste Reise vor? Eher erholsam oder abenteuerlich? Wo zieht es dich eher hin: In die Natur oder in die Großstadt?

 

Ich glaube, ich bin irgendwo zwischen „In die Natur oder in die Großstadt“. Ich entdecke gerne (historische) Städte für mich. Und ich liebe raue Landschaften und das Meer über alles. Dort, wo es schön ist und wo meine Freunde sind, kann ich auch gerne mal ein paar Tage bleiben und faul sein – allerdings kann ich mich nicht all-inclusive eine Woche an den Strand legen. Da würde ich unruhig werden, wenn es nichts zu entdecken gäbe.

 

Vielen Dank, dass du ein zweites Mal für ein Interview bereit warst :-).

 

Ich habe zu danken!

 

 

Informationen zu "Alles was dazwischenliegt"

Autor: Thilo Corzilius
Verlag: Forever Ullstein
Seitenanzahl:
 224
E-Book-ISBN:
 978-3-95818-164-9
Internetseite des Verlags:http://forever.ullstein.de/ebook/alles-was-dazwischen-liegt/

 

 

Klappentext:

 

Die 18-jährige Mira wird nach dem Abitur aus heiterem Himmel von ihrem Freund verlassen und landet obendrein noch mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Der Einzige, der sie dort besucht, ist der geheimnisvolle Valentin, den Mira nur als schweigsamen Gitarristen der Schulband kennt. Als Mira begreift, wie oberflächlich ihr Leben eigentlich ist, lässt sie sich spontan von Valentin zu einem Roadtrip überreden. Ihr erstes Ziel: die Nordseeinsel Sylt. Auf der Reise kommen sich die beiden näher. Doch Mira fragt sich immer häufiger, wieso Valentin so oft davon spricht, dass man sein Leben in vollen Zügen genießen müsse, solange man kann. Bis sie endlich hinter sein Geheimnis kommt.

 

Hier geht es zur Rezension: Klick mich

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Mi

26

Apr

2017

Julie Lawson Timmer - 5 Tage die uns bleiben

Autorin: Julie Lawson Timmer
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl:
431
ISBN:
978-3-431-03916-0 (Paperback)
E-Book-ISBN:
978-3-7325-0610-1
Internetseite des Verlags:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/beziehungsromane/fuenf-tage-die-uns-bleiben/id_3306840

 

Aufmachung des Buches
Ich besitze die Paperback-Ausgabe von „5 Tage, die uns bleiben“ von Julie Lawson Timmer. Auf dem unteren Teil des Covers sieht man in Schattengestalten eine Frau, die ein Mädchen an ihrer Hand hält. Der in grün gehaltene Titel auf weißem Hintergrund nimmt viel Platz auf dem Buchdeckel in Anspruch. Ich finde das Cover schlicht, aber auch gut. Für den Buchinhalt bedarf es kein buntes Cover.

 

Inhalt
Mara, Ehefrau und Mutter einer Adoptivtochter, hat eine unheilbare Krankheit, die sich Huntington nennt. Diese schwächt Mara immer mehr und wird sie zu einem Pflegefall machen. Dies möchte sie nicht mehr erleben und plant deshalb in fünf Tagen, an ihrem Geburtstag, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Sie möchte ihrem Ehemann und ihrer Tochter nicht zur Last fallen. In diesen fünf Tagen durchlebt sie gedanklich noch einmal Erlebnisse vor und während ihrer Krankheit. Wird sie ihren Entschluss wirklich in die Tat umsetzen?

 

Scott, Ehemann und Pflegevater von Curtis, muss sich mit dem Gedanken abfinden, dass das Pflegejahr in fünf Tagen vorbei ist und Curtis' Mutter aus dem Gefängnis zurückkehrt. Scott liebt Curtis inzwischen wie ein eigenes Kind und für ihn ist schon jetzt die Trennung von dem kleinen Jungen ein unerträglicher Gedanke. Seine schwangere Frau Laurie mag Curtis zwar auch, versteht aber Scotts Vaterliebe nicht wirklich. Schließlich erwarten sie doch endlich ein eigenes Kind. So kommt es zu starken Auseinandersetzungen zwischen den beiden. Wie wird Scott mit dem Abschied von Curtis umgehen?

Taschentuchalarm ist in beiden beschriebenen Fällen garantiert.

 

Meine Meinung
Schon der Klappentext bereitet den Leser auf eine zum Teil traurige Geschichte vor. Schließlich geht es unter anderem um die Huntington-Krankheit an der die Protagonistin Mara unheilbar erkrankt ist. Was die Inhaltsangabe allerdings nicht verrät, ist die Tatsache, dass das Buch noch eine weitere Handlung beinhaltet. So lernen wir Scott kennen, der vor dem Problem steht Abschied von seinem Pflegesohn Curtis nehmen zu müssen. Die beiden Charaktere Mara und Scott haben scheinbar nichts miteinander zu tun, und doch „kennen“ sie sich durch ein Internetforum. Dort schreiben sie unter Nicknames auch hin und wieder Privatnachrichten und tauschen sich aus. Das ist allerdings die einzige Verbindung in dem Buch, die sie haben.

 

Von der Huntington-Krankheit habe ich zuvor nichts gehört, aber durch das Buch erkennt man ihre Auswirkungen. Mara ist bereits in einem Stadium angelangt, in dem sie viele Körperfunktionen nicht mehr richtig kontrollieren kann. So passieren ihr Dinge, die sie in ihrem Entschluss bestärken sich in fünf Tagen an ihrem Geburtstag das Leben zu nehmen. Vorher möchte sie noch ein paar Dinge erledigen, wie beispielsweise sich von ihrer Familie und Freunde zu verabschieden ohne dass diese bemerken, dass es sich um einen Abschied handelt. Außerdem schreibt sie eine Liste für ihren Ehemann in dem sie ihm Tipps gibt bei der Erziehung ihrer Adoptivtochter. Maras fünf Tage bis zu ihrem geplanten Ableben sind sehr bewegend. Immer wieder kommen ihr Zweifel über ihren Entschluss und dann geschehen Dinge, die sie wieder bestärken. Einerseits wünscht man sich, dass Mara sich anders entscheidet, andererseits erfährt man als Leser, dass die Krankheit unbesiegbar ist und die erkrankte Person letztlich vor dem Tod ein Pflegefall ist. Mara steht somit in der Zwickmühle. Sie möchte kein Pflegefall werden in dem sie keine Möglichkeiten mehr zu agieren hat. So bleibt ihr eigentlich nur der Freitod zum jetzigen Zeitpunkt, da noch selbst handeln kann. Als Leser muss man sich hier das Taschentuch bereithalten.

 

Mara liebt ihre Adoptivtochter Laks über alles. Es ist schon traurig zu lesen, dass Mara durch ihre Krankheit auch peinliche Momente vor Laks durchleben muss. Laks ist zu jung um alles richtig zu verstehen. So wendet sich die Kleine auch hin und wieder von ihrer Mutter ab. Da wird es einem beim Lesen schwer ums Herz.

 

Mara war vor ihrer Krankheit eine selbstbewusste Frau, die alles selbst in die Hand genommen hat. Nun fällt es ihr sehr schwer von anderen Hilfe anzunehmen. In den fünf Tagen, in der die Geschichte spielt, lernt sie einen Taxifahrer kennen, bei dem sie endlich auch Hilfe annimmt. Die Art Freundschaft, die sich in der kurzen Zeit zwischen den beiden entwickelt, ist schön mitzuerleben.

 

Scott ist ein weiterer Protagonist des Buches. Auch ihm bleiben noch fünf Tage. Zum Glück, im Vergleich zu Maras Situation, geht es hier aber nicht um eine Krankheit. Scott und seine Frau Laurie haben sich für ein Jahr um den kleinen Curtis gekümmert. Dessen Mutter musste ins Gefängnis und sein Bruder hat sich auf sein Studium konzentrieren müssen. Nun kommt Curtis' Mom frei und der Abschied naht. Scott ist zutiefst traurig und möchte noch ganz viel Zeit mit seinem Pflegesohn verbringen. Laurie sieht Scotts Abschiedsschmerz mit gemischten Gefühlen. Sie selbst ist schwanger und kann einfach nicht verstehen, dass Scott sich jetzt nicht auf ihr eigenes ungeborenes Kind richtig freuen kann. Sie selbst mag Curtis, ist aber froh, dass nun das eine Pflegejahr vorbei ist. So kommt es durch die Meinungsverschiedenheiten zwischen Scott und Laurie zu großen Streitigkeiten. Dann passiert noch etwas unerwartetes, so dass die beiden vieles überdenken müssen.

 

Maras und Scotts Geschichten sind sehr emotionsreich. Man leidet mit den beiden Charakteren mit und hofft irgendwie auf ein „gutes“ Ende. Doch vor allem in Maras Fall ist dies eigentlich nicht möglich. Zwei sehr bewegende Geschichten.

 

Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die Kapitel wechseln sich in unterschiedlichen Abständen zwischen Maras und Scotts Geschichten ab. Beide Charaktere sind mir dabei ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

 

Dadurch dass die Themen sehr herzergreifend sind, konnte ich nicht am Stück lesen und benötigte doch immer mal eine Lesepause.

 

Mein Fazit
Der Roman „Fünf Tage, die uns bleiben“ beinhaltet zwei berührende Geschichten, die nicht viel mit einander zu tun haben. Mir hat das Buch gut gefallen und es bekommt vier Sterne mit Leseempfehlung.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mo

17

Apr

2017

Tanja Bern - Der silberne Flügel

Autor/in: Tanja Bern
Verlag: Feelings
Seitenanzahl:
258
ISBN:
9783426216002
E-Book-ISBN: 9783426442586 (epub)
Internetseite des Verlags: https://www.feelings-ebooks.shop/der-silberne-fluegel-tanja-bern-epub-9783426442586

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover ist passend zum Titel ein silberner Flügel zu sehen. Der Flügel wird auch in der Geschichte eine Rolle spielen.

 

Inhalt
Merkwürdige Phänomene spielen sich in den schwedischen Skanden ab. Die Natur verliert ihre normale Farbe. Deshalb wird in dem Gebiet ein Forschungsinstitut errichtet. Der junge Arzt Elias Nilsson erhält dort auch einen Job. Eines Tages wird ein Fremder schwer verletzt gefunden. Er scheint nicht von dieser Welt. Elias kümmert sich um ihn und fühlt sich magisch zu ihm hingezogen. Der Fremde ist auf der Suche nach seiner Seelengefährtin und ist ein Engel. Schon bald schwebt er in höchster Gefahr. Elias flüchtet mit ihm in die eiskalten skandinavischen Berge. Doch Verfolger sind ihnen auf der Spur…

Meine Meinung
„Der silberne Flügel“ von Tanja Bern habe ich als eBook-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Der Klappentext klang interessant, auch wenn ich mir noch nicht sicher war auf was ich mich einlasse.

 

Der Engel Keija verliert seine Seelengefährtin, da diese ein Mensch werden möchte. Doch sie ist sich sicher, dass sie sich wiedersehen. Keija zerbricht an der Trennung und so fasst er den Entschluss als Engel auf der Erde nach seiner Liebe zu suchen. Dafür muss er Qualen durchleiden und landet schließlich in der Forschungsstation in der auch der junge Arzt Elias beschäftigt ist. Schon hier beschlich mich eine Ahnung, die auch bald bestätigt wurde. Elias hat eine starke Verbindung zu Keija. Der Engel ist in Gefahr und schon bald flüchtet Elias mit diesem in die kalten Skanden. Die Idee der Geschichte ist gut, nur hat sie mich nicht zu Hundertprozent gepackt. Als Keija dann auch noch eine Wandlung an sich vornimmt, musste ich mich daraufhin erst einmal an die neue Tatsache gewöhnen (ohne Spoilern zu wollen).

 

Ich musste erst ein wenig in die Handlung hineinfinden. Man befindet sich zunächst in der Welt der Engel. Engel sind eigentlich geschlechtslos, aber Keija hat für seine Seelengefährtin eine männliche Gestalt angenommen. Es ist etwas schwierig für mich mir diese Welt der Engel und die Engelsgestalten richtig vorzustellen.

 

Zu den Hauptcharakteren Elias und Keija habe ich leider keinen richtigen Draht aufbauen können und konnte mich nicht gut in sie hineinversetzen. Das macht für mich ein sehr gutes Buch aus.

Trotzdem hat die Geschichte auch positive Aspekte. Sie hat Spannung. Elias und Keija werden gejagt. Sie verstecken sich in den Bergen, müssen aber ständig damit rechnen entdeckt zu werden. Besteht noch ein gutes Ende für die beiden?

 

Süß finde ich die Vorstellung, dass Menschen und Tiere Schutzengel haben sowie die verschiedenen Engelsarten mit ihren unterschiedlichen Aufgaben. Zum Beispiel, dass sie für die Jahreszeiten verantwortlich sind.

 

Der Schreibstil von Tanja Bern ist auch gut. Man kommt in der Geschichte schnell voran. Mir hat einfach nur das gewisse Etwas gefehlt um mich in den Bann zu ziehen.

 

Mein Fazit
Es gibt Dinge an dem Buch, die mir gut gefallen haben, aber mich hat die Geschichte nicht umgehauen. Ich gebe dem Buch drei Sterne. Die Idee der Geschichte ist auf jeden Fall gut, auch wenn sie mich persönlich nicht in den Bann gezogen hat.

 

Vielen Dank an Feelings für die Bereitstellung des Ebooks für Rezensionszwecken.

 

Somit gibt es 3 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Do

06

Apr

2017

Mirjam H. Hüberli - Herzseilakt-Samtküsse unter den Sternen

Autor/in: Mirjam H. Hüberli
Verlag: Drachenmond Verlag
Seitenanzahl:
217
ISBN:
978-3-95991-713-1
E-Book-ISBN:
978-3-95991-714-8
Internetseite des Verlags:
https://www.drachenmond.de/titel/herzseilakt-samtkuesse-unter-den-sternen/

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Herzseilakt – Samtküsse unter den Sternen“ von Mirjam H. Hüberli zeigt eine Zeichnung von einer Schneiderpuppe mit einem pinken Kleid. Im Hintergrund ist die Andeutung eines Herzes und auf dem Boden liegt ein aufgeschlagenes Buch. Diese Skizze findet man auch in der Geschichte wieder. Mir gefällt die Buchgestaltung sehr gut. Die Bücher des Drachenmondverlages sind im Allgemeinen immer sehr liebevoll gestaltet.

 

Inhalt
Mina, die als „Dame für alles“ im „Couture Beck“ arbeitet, ist begeisterte Leserin der Horoskope von MissStarlet, kümmert sich um ihre kranke Mutter und hat der Liebe derzeit abgeschworen. Eines Tages hat sie einen kleinen Unfall mit Frederic, der kurze Zeit später schriftlich mit ihr in Kontakt tritt. Sie hat nämlich bei dem Zwischenfall ihren Schlüssel verloren. Sie beginnen einen eifrigen Whatsapp-Austausch und finden dabei Gefallen an einander. Bald möchten sie sich auch treffen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Mina muss so einiges überdenken. Muss sie am Ende noch ihre aufkeimenden Gefühle für Frederic auf Eis legen?

 

Meine Meinung
Ich habe bereits „Rebell – Gläserner Zorn“ von Mirjam H. Hüberli gelesen und war nun auch auf ihr Liebesroman gespannt. „Herzseilakt – Samtküsse unter den Sternen“ ist eine liebevolle Geschichte über die junge Mina, die so einiges in ihrem Leben zu bewältigen hat. So arbeitet sie eigentlich überqualifiziert im Atelier „Couture Beck“ und ihre Freundinnen aus ihrem Buchclub müssen sie darauf hinweisen, dass sie doch eigentlich andere Berufsträume hat. Mit ihnen trifft sie sich regelmäßig um sich über Bücher, die sie gemeinsam lesen, auszutauschen. Doch oft reden sie auch einfach über andere Themen. Beispielsweise kümmert Minas beste Freundin Lexy sich immer noch um ihren Ex-Freund Ric, bekannt als der Intelligenzallergiker. Mina findet dies, obwohl sie ihm nie begegnet ist, sehr bescheuert. Sie mag ihn unbekannterweise überhaupt nicht…

 

Mina hat eine sehr kranke Mutter, um die sie sich kümmert. Ihre Mutter war bis vor kurzem noch topfit. Doch dann hat das Schicksal böse zugeschlagen. Hier muss man als Leser Taschentücher bereithalten.

 

Bei einem Unfall begegnet Mina Frederic. Dieser nimmt schon bald Kontakt zu ihr auf und sie schreiben sich hin und her. Es ist schön ihre aufkeimenden Gefühle für einander mitzuerleben. Doch dann erfährt Mina mehr über Frederic und sie muss sich Gedanken machen, ob sie überhaupt eine Zukunft haben könnten.

 

Mir gefällt Mirjam H. Hüberlis Schreibstil sehr gut. Aber nicht nur ihre Erzählweise hat es mir angetan. Auch ihre Zeichnungen im Buch finde ich klasse. In dem ganzen Roman erkennt man die Liebe zum Detail. Hierbei muss man auch erwähnen, dass der Drachenmond Verlag seine Bücher sehr toll gestaltet.

 

Das Buch hat verschiedene gut ausgearbeitete Themen: Liebesgeschichte, Freundschaften, Problembewältigungen verschiedener Arten. Der Roman wird nicht langweilig. Ich habe mit Mina mitgelitten und gefiebert.

 

Die zu jedem Kapitelbeginn erwähnten Horoskopausschnitte von MissStarlet heitern die Geschichte auch auf. MissStarlet wird noch eine besondere Bedeutung im Verlauf des Buches haben.

 

Mein Fazit
Mir hat „Herzseilakt – Samtküsse unter den Sternen“ gut gefallen. Das Buch ist mit seinen Illustrationen ein kleiner Schatz. Ich kann Mirjam sowie auch den Verlag nur loben. Macht weiter so :-). Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Sa

18

Mär

2017

Interview - Thilo Corzilius & Fabienne Siegmund

Liebe Blogleser,

 

heute gibt es ein Gemeinschaftsinterview für euch mit den Autoren Thilo Corzilius und Fabienne Siegmund. Von den beiden habe ich vor knapp 1,5 Jahren das Buch
"Das Mädchen und der Leuchtturm" gelesen.

 

Hier geht es zu meiner Rezension: Klick mich.

 

Viel Spaß beim Lesen unseres Interviews :).

 

~ Kristina ~

Interview

Liebe Fabienne, lieber Thilo,

 

vielen Dank, dass ihr euch bereit erklärt unsere Interviewfragen zu beantworten. Zusammen habt ihr das Buch „Das Mädchen und der Leuchtturm“ herausgebracht. Nun möchten wir doch ein bisschen mehr über euch erfahren. Hier sind unsere Fragen ;)…:

(c) Thilo Corzilius
(c) Thilo Corzilius

 

 

1) Damit unsere Blogleser euch besser kennenlernen, stellt euch beide doch mal etwas vor (egal ob mit Hobbys, Charakter, Beruf (wenn es noch einen neben der Schriftstellerei gibt), Lesegewohnheiten / Lieblingsbuch usw.) J.

 

Fabienne:

Dann will ich mal starten, hauptberuflich arbeite ich als kaufm. Angestellte in der Energiewirtschaft. Neben dem Schreiben gehört meine Freizeit hauptsächlich meinen Freunden und meiner Familie, ich gehe gerne ins Kino und bin überhaupt Film-und Serienbegeistert, besuche gerne Konzerte, mache Sport und Yoga und lese (natürlich überaus gerne), zu meinen Lieblingsbüchern gehören „Alice im Wunderland“ und die Bücher um die uralten Metropolen dieser Welt von Christoph Marzi. Ich bin ein Herbst – und Winterkind mit einem Faible für Regen, Schnee und Stürme, gehöre zur Gattung der Vielteetrinker und Naschkatzen. 

 

Thilo:

Ich arbeite als Theologe in Freiburg und bin am liebsten kreativ – meist denke ich an irgendeiner Geschichte herum. Wenn ich meine Freizeit nicht schreibend verbringe, reise ich unglaublich gerne, treffe Freunde und konsumiere außerdem alles, was mir eine tolle Geschichte erzählt (phasenweise wechselt das zwischen Büchern, Serien und Spielen... leider alles Zeitfresser, die auch immer wieder Zeit zum Schreiben stehlen). Meine Jahreszeit ist der Sommer, dessen Krönung für mich aber seine warmen Regentage sind – ob das etwas über mich aussagt, weiß ich nicht.

 

(c) Fabienne Siegmund
(c) Fabienne Siegmund

2) Wie kam es, dass ihr zusammen das Buch „Das Mädchen und der Leuchtturm“ geschrieben habt und wie sah dabei eure Zusammenarbeit aus? Kanntet ihr euch schon länger?

 

Thilo:

Idee und Grundgerüst der Geschichte stammen von mir. Sie sind entstanden als ich einmal in Hamburg bei Regen auf einem Kirchturm sitzen durfte und den Blick über die Alster nach Winterhude hatte, wo ich mir dann den unsichtbaren Leuchtturm vorgestellt habe. Ich hatte schließlich auch schon eine ganze Menge dazu (auf-)geschrieben aber irgendwie haben andere Manuskripte und Ideen die Aufmerksam gefressen, derer es eigentlich bedurft hätte und so ist es als unfertiger Stapel Papier zunächst liegengeblieben. Fabienne und ich sind seit einigen Jahren gute Freunde, wir haben uns kennengelernt, weil wir bei derselben Agentur unter Vertrag standen. Und als sie einmal erzählte, dass bei ihr das Schreiben gerade etwas stockte, bot ich ihr an, doch bei „Das Mädchen und der Leuchtturm“ einzusteigen – einfach, um ihr ein wenig frischen Wind in einer Flaute anzubieten. So ist es zur Zusammenarbeit gekommen.

 

Fabienne:

Über diesen Impuls war ich seinerzeit wirklich sehr froh, weil mir der Perspektivwechsel in eine andere Geschichte wieder freie Sicht hatte, im Anschluss in die eigene Romanwelt zu reisen – der Regen aus der einen Geschichte hatte den Sand aus dem Getriebe der anderen gewaschen.

 

3) In eurem Buch ist Faith verflucht: Wenn sie glücklich ist, regnet es in Strömen in ihrer Umgebung. Wie würdet ihr mit so einem Fluch umgehen?

 

Fabienne:

Wahrscheinlich würde ich zunächst alle Möglichkeiten ausloten, ob und wie ich diesen Fluch wieder loswerden könnte, aber da ich Regen mag, würde ich mich wohl auch damit arrangieren.

 

Thilo:

Keine Angst, von mir gibt es keine Spoiler: Aber ich weiß aus einer sehr zuverlässigen Quelle, wie man mit so einem Fluch umgeht ;)

 

4) Faith lebt in einem unsichtbaren Leuchtturm mitten in Hamburg. Wenn ihr euch ein unsichtbares Heim aussuchen könntet, wie sähe es aus?

 

Thilo:

Ein Leuchtturm wäre schon sehr cool. Auf einer Nordseeinsel. Strand, Dünen, Meer – das wäre meins. Unsichtbar muss mein Heim nicht sein, sonst findet mich mein Besuch ja nicht ;)

 

Fabienne:

Wahrscheinlich ein ganz normales Haus mit viel Platz für Bücher, dass sich sogar vielleicht zwischen zwei anderen Häusern versteckt, ganz wie das Haus der Blacks in den Harry Potter Geschichten. Alternativ würde ich ein Häuschen am Meer wählen, das nicht nur unsichtbar ist, sondern auch immer woanders steht… solange ich es dann wieder finde….

 

5) Stellt euch vor, ihr würdet Kobolden, Trolle oder andere magische Geschöpfe begegnen. Wie würdet ihr reagieren?

 

Fabienne:

Im ersten Moment wohl überrascht, danach würde vermutlich meine Neugier durchkommen.

 

Thilo:

Gut möglich, dass ich mich einweisen lassen würde, weil ich die Befürchtung hätte, dass ich zwischen all den Geschichten in meinem Kopf und der Welt um mich herum nicht mehr genau unterscheiden könnte. Allerdings: Einige magische Geschöpfe sind schon sehr putzig...

 

6) Glaubt ihr irgendwie an Hexen, Magie oder übernatürliche Fähigkeiten?

 

Fabienne:

Ich glaube an die Magie der kleinen Dinge, kleine Gesten oder Taten, die Wunder des Alltags, die das Leben verändern, bereichern – das richtige Wort zur rechten Zeit, eine Hand, die genau dann die eigene hält, wenn man es braucht … das ist die Magie, die ich in der Welt finde, und manchmal mag mir der, der sie wirkt mir wie ein Magier vorkommen…

 

Thilo:

Da geht es mir ähnlich wie Fabienne. Wir Menschen neigen leider dazu, die ganze Magie, die uns umgibt, gar nicht wahrzunehmen oder wertzuschätzen. Ein tröstendes Wort zur rechten Zeit ist viel magischer und wertvoller als tausend Zaubersprüche es jemals sein könnten.

 

7) Wenn ihr wählen könntet: Wärt ihr lieber Hexe/Zauberer oder Hexenjäger, wie Faiths Vater und Schwester? Und warum?

 

Fabienne:

Ich würde die Hexe wählen, die Form, die mit Kräutern und Wissen den Menschen zu helfen vermag. Genau aus diesem Grund.

 

Thilo:

Das ist einfach. Ich fühle mich oft genug wie ein Zauberer, wenn ich durch Worte und Geschichte in meiner Vorstellung alles erschaffen und verändern kann, was ich möchte. Deshalb liebe ich das Schreiben auch so sehr. Es ist nur an unsere (magische) Fähigkeit zur Sprache gebunden – aber die Fantasie, die es anregt, ist völlig grenzenlos.

 

8) Könntet ihr euch vorstellen, dass es zu eurem gemeinsamen Buch eine Fortsetzung gibt? Oder habt ihr bereits andere Buchprojekte laufen?

 

Fabienne:

Für mich ist die Geschichte an dieser Stelle eigentlich abgeschlossen, und wir arbeiten gerade beide an ganz anderen Dingen, für meinen Teil könnte ich mir aber sehr gut eine weitere Zusammenarbeit vorstellen =)

 

Thilo:

Ich bin ein großer Fan von abgeschlossenen Geschichten – also solchen, die nicht nach einer Fortsetzung schreien (solange sie nicht ohnehin als Reihe geplant sind), sondern die an einer bestimmten Stelle einfach so rund erzählt sind, dass sie den Rest ohne schlechtes Gewissen der Fantasie aller Beteiligten überlassen können. „Das Mädchen und der Leuchtturm“ ist von uns so rund erzählt, denke ich. Was zukünftige Zusammenarbeiten angeht: Derzeit ist zwar nichts geplant – aber warum nicht eines Tages wieder?

 

9) In eurem Buch kommen die Städte Hamburg und Berlin vor. Welche Stadt favorisiert ihr und aus welchem Grund?

 

Fabienne:

Ich könnte keiner den Vortritt lassen. Ich mag an Hamburg die Nähe zum Meer und all die Dinge, die sich damit verbinden und der Stadt so ihr Flair geben, aber ich liebe auch das bunte, wuselige große an Berlin – vielleicht sogar ein winziges Quentchen mehr als Hamburg. Aber wirklich nur ein ganz kleines.

 

Thilo:

Ich war einige Jahre lang in Hamburg zuhause. Das war aufregend und wunderschön. Von daher muss ich Berlin eine leider Absage erteilen.

 

10) Wann habt ihr mit dem Schreiben begonnen? Und welches Buch ist euer Erstling? Erzählt uns mal etwas über eure erste Geschichte…

 

Fabienne:

Begonnen mit dem Schreiben habe ich mit ungefähr neun Jahren, ich habe neulich noch die ersten winzigen Erzählungen und Aufsätze gefunden. Meine erste Veröffentlichung nach verschiedenen Kurzgeschichten war die Novelle Sternenasche.

 

Thilo:

Meine erste Geschichte heißt „Dorn“ und ist eine klassische Fantasy-Erzählung in der namensgebenden Welt. Damit habe ich als Teenager angefangen und beinahe alle meine frühen Schreibversuche (ob lang oder kurz) drehten sich darum. 2013 ist auch tatsächlich ein Buch daraus geworden – also mit vielen Jahren Verspätung. Mein erstes Manuskript in Buchlänge war aber ein anderes: „Ravinia“. Das ist schon 2011 als Buch erschienen. Darin geht es um magische Schlüssel und es hat mir im übertragenden Sinne eine ganze Menge Türen geöffnet…

 

 

Vielen Dank, dass ihr unsere Fragen beantwortet habt J. Es war uns eine Freude.

Informationen zu "Das Mädchen und der Leuchtturm"

Autor/in: Fabienne Siegmund & Thilo Corzilius
Verlag: ohneohren
Seitenanzahl:
 200
Ebook-ISBN: 9783903006379
Internetseite des Verlags:
 http://www.ohneohren.com/

Klappentext: 

 

Nachdem Jean ein Mädchen kennenlernt, ahnt er schnell, dass etwas nicht stimmt. Jedes Lächeln, das er auf ihr Gesicht zaubert, schlägt in krachende Sommergewitter und Regentage um. Sie wohnt in einem unsichtbaren Leuchtturm mitten in Hamburg. Auf einmal drängen Märchen, Mythen und Legenden in Jeans Welt und entwickeln ein Eigenleben. Er begibt sich auf die Suche; nach Lösungen für Rätsel, die er kaum versteht; nach Antworten auf Fragen, die er nicht kennt. Wem kann Jean vertrauen und wem nicht? Oder kann er am Ende einzig und allein auf sein Herz hören?

 

Hier geht es zur Rezension: Klick mich

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Mi

15

Mär

2017

Liz Flanagan - Eden Summer

Autorin: Liz Flanagan
Verlag: Aladin
Seitenanzahl:
368
ISBN:
978-3-8489-2093-8
Internetseite des Verlags:
http://www.aladin-verlag.de/programm/kinderbuch/detailansicht--Eden+Summer_805.html

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Eden Summer“ ist hauptsächlich blau. Eine weiße Regenwolke verdeckt die Sonne und ziert die Mitte des Buchdeckels. Der Titel steht in rosa Schreibschrift über dieser Zeichnung. In der unteren Ecke wird ein Zitat aus dem Buch erwähnt. Die Sonne mit Regenwolke findet man zu jedem Kapitelbeginn wieder.

 

Inhalt
Morgens vor der Schule beginnt für Jess ein Albtraum. Ihre beste Freundin Eden ist verschwunden. Niemand weiß, was passiert ist, ob Eden weggelaufen ist oder entführt wurde. Jess und Edens Freund Liam werden von der Polizei verhört, da sie eine der letzten Personen waren, die Eden am Vorabend gesehen haben. Jess macht sich auf eigene Faust auf ihre Freundin zu finden. Dabei lässt sie die letzten Monate gedanklich Revue passieren. In der Zeit ist eine Menge passiert. Eden hatte mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen, aber auch Jess hat Probleme. Während der Suchaktion schließt sie sich mit Liam zusammen. Für ihn empfindet Jess schon seit langem etwas, aber eigentlich ist er Edens Freund. Könne die beiden Eden finden?

 

Meine Meinung
Mir wurde „Eden Summer“ von Literaturtest als Rezensionsexemplar angeboten und mich hat der Klappentext gleich angesprochen. Das Buch handelt von Freundschaft, Liebe und Schicksalsschlägen.

 

Die Geschichte wird aus der Perspektive von der fünfzehnjährigen Jess erzählt. Ihre beste Freundin Eden verschwindet eines Tages spurlos. Jess ist verzweifelt und sucht auf eigene Faust nach ihrer Freundin. Sie besucht dabei Orte an denen sie gemeinsam mit Eden im Sommer war. Dabei denkt sie über einige gemeinsame Erlebnisse noch einmal nach. So lernt der Leser in Rückblicken Eden kennen. Diese hatte vor kurzem ein Schicksalsschlag zu verkraften. Könnte dies mit Edens Verschwinden zu tun haben?

 

Auch Jess hat im vergangenen Jahr ein schlimmes Erlebnis gehabt, dass ihr bis jetzt sehr zusetzt. Trotz ihrer Ängste wächst sie bei der Suche nach Eden über sich hinaus. Unterstützung erhält sie auch von Liam, Edens Freund. Zu ihm fühlt sie sich schon lange hingezogen. Doch nun ist er in einer Beziehung mit Eden. Jess muss bei der Suche einen kühlen Kopf bewahren, allerdings muss sie ständig an eine Situation mit Liam auf einer Party nachdenken.

 

Es ist interessant mit Jess die Suche nach Eden zu erleben. Durch die vielen Rückblicke erkennt man wie stark die Emotionen in den letzten Monaten hoch gekocht haben müssen. Jess und Eden haben eigentlich ein bisschen Glück verdient, doch immer wieder gibt es Abstürze. Die Schicksalsschläge sind schon sehr böse und als Leser muss man dabei auch schlucken. So etwas lässt sich sicher schwer verarbeiten.

 

Man fiebert mit, ob Jess ihre Freundin lebendig wiederfindet. Ist sie einfach nur abgehauen oder ist Eden in großer Gefahr?

 

Zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher, wie ich Eden einschätzen soll. Ist sie eine gute Freundin für Jess oder ist sie einfach nur egoistisch. Eden scheint auf jeden Fall die Draufgängerin von den beiden zu sein. Jess tat mir schon leid, dass ihr Schwarm Liam mit Eden zusammen gekommen ist. Während der Suche nach Eden erfährt Jess dann mehr über Liams Gefühle.

 

Man erfährt, dass Eden neben Jess noch zwei weitere gute Freundinnen hat. Mir kam es dann aber während der Handlung so herüber als würde Eden eigentlich ihre Freizeit nur mit Jess und Liam verbringen. Die beiden anderen Freundinnen werden nur sehr am Rande erwähnt, weil sie mit Jess nichts zu tun haben. Gefühlsmäßig hätte man die beiden Charaktere auch ganz weg lassen können. In der Geschichte erkennt man eigentlich nur die Freundschaft zwischen Jess und Eden.

 

Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die gegenwärtige Geschichte spielt innerhalb eines Tages, doch gibt es immer wieder Rückblicke aus Jess‘ Sicht. Der Prolog hat mich schon neugierig gemacht, doch während der Handlung wurde mir langsam klar worauf es hinauslaufen könnte.

 

Mir hat die Geschichte als Jugendbuch gut gefallen. Woran ich mich zunächst gewöhnen musste, war die Tatsache, dass die Handlung an einem Tag spielt (auch wenn es viele Rückblicke gibt).

 

Mein Fazit
Ich gebe dem Jugendroman „Eden Summer“ vier gute Sterne. Die Geschichte war interessant und sehr gefühlvoll geschrieben.

 

Vielen Dank an Literaturtest mir ein Rezensionsexemplar zu ermöglichen.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Do

09

Mär

2017

Graeme Simsion - Das Rosie-Projekt

Autor/in: Graeme Simsion
Verlag: Fischer
Seitenanzahl:
368
ISBN:
978-3-596-52083-1 (Hardcover), 978-3-596-19700-2 (Taschenbuch)           
E-Book-ISBN:
978-3-10-402682-4
Internetseite des Verlags:
http://www.fischerverlage.de/buch/das_rosie-projekt/9783596197002

 

Aufmachung des Buches
Auf dem hauptsächlich pinken Cover von „Das Rosie-Projekt“ sieht man einen schwarz gedruckten Radfahrer. Er trägt scheinbar einen vornehmen Anzug und hält einen Blumenstrauß beim Fahren fest. Das Bild wirkt etwas abstrus und genau das passt zum Rosie-Projekt.

 

Inhalt
Don Tillman ist Professor an einer Universität und hat sein eigens strukturiertes Leben. Eigentlich fehlt nur noch die Frau an seiner Seite. Dazu entwickelt er eine Liste mit Fragen, die Frauen beantworten sollen damit Don die unpassenden Kandidatinnen eliminieren kann. Eines Tages taucht in seinem Büro Rosie auf, die sein bester Freund Gene scheinbar als Frau zum Kennenlernen geschickt hat. Aber in Dons Augen ist Rosie sehr ungeeignet. Sie ist unpünktlich, Raucherin und auch noch Barkeeperin. Eigentlich könnte Don die Dame gleich wegschicken, aber Rosie braucht seine Hilfe um ihren leiblichen Vater zu finden. Don ist nämlich Experte im Thema Genetik. So beginnt für Don eine aufregende Zeit, die sein geordnetes Leben nach und nach auf den Kopf stellt. Zum Schluss bleibt die Frage, ob Rosie wirklich keine geeignete Frau für Don ist?!

Meine Meinung
„Das Rosie-Projekt“ von Graeme Simsion lag nun schon etwas länger auf meinem SuB. Nun war es an der Zeit das Buch endlich mal zu lesen. Schließlich habe ich schon viele gute Meinungen darüber gehört.

 

Ich finde, man muss in die Handlung erst einmal richtig hineinfinden. An den Erzählstil musste ich mich zunächst gewöhnen. Man lernt Don mit seiner  eigenen Denkweise und Logik kennen. Damit hatte ich mich erst einmal anzufreunden. Don ist kein „normaler“ Charakter“. Er strukturiert seine Wochentage durch. Alles hat seinen Zeitplan und er hat auch einen Essensplan für jeden Tag der Woche. Eigentlich möchte er von diesen Plänen nicht abweichen. Trotz Startschwierigkeiten war es interessant Dons Persönlichkeit kennenzulernen.

 

Don ist hochgebildet und er kommuniziert auf sehr wissenschaftliche Weise. Bei ihm kommen schwer Gefühle herüber. Lange Zeit ist auch nicht sicher ob er überhaupt Emotionen empfinden kann. Seine Suche nach einer Frau geht er auch sehr wissenschaftlich an. Durch eine Liste möchte er für sich die passende Frau finden. Hier erkennt man, dass es erst einmal nicht um Gefühle wie Liebe geht. Doch Don ist einfach anders gestrickt. Durch Rosie erkennt er aber endlich auch, dass nicht alles strukturiert sein muss und erlebt durch sie auch einige glückliche Momente. Dies war sehr schön mitzuerleben. Kann Rosie vielleicht doch die richtige Frau an seiner Seite sein, obwohl sie seiner Perfekten-Frau-Liste sogar nicht entspricht?

 

Rosie und Don lernen sich kennen, weil Rosie ihren leiblichen Vater sucht. Don kennt sich im Thema Genetik sehr gut aus und führt nun an der Uni heimlich Rosies Vater-Projekt durch. Schon weicht er von seinen ursprünglichen Überzeugungen ab und macht auch mal unrechte Dinge. Es ist schon niedlich wie Don sich in sein neues Projekt für Rosie vertieft. Er wächst über sich hinaus.
Amüsant ist es dabei, wie Don und Rosie bei ihrem Vaterprojekt vorgehen. Es wird schwer für die beiden geeignetes Genmaterial zu besorgen. So müssen die beiden auch schnell mal  improvisieren. Aber Don ist schlau und findet immer wieder Lösungen.

 

Für mich war es schwierig die Gefühle von Rosie und Don richtig nachzuvollziehen. Vielleicht hat es mit Dons Charakter zu tun, aber mir hat es auch von Rosies Seite aus gesehen an Emotionen gefehlt. Möglich, dass dies beabsichtigt ist, weil Don Schwierigkeiten mit Empfindungen hat. Doch mir kam die Liebesgeschichte leider nicht so richtig herüber.

 

Dons bester Freund heißt Gene. Dieser Name war für mich Programm. Der Roman thematisiert ja in einem großen Teil „Genetik“. Hier finde ich es sehr passend Don einen Freund namens Gene zur Seite zu stellen. Gene ist auch eine Person über die man sich wundern kann. Er ist verheiratet, geht aber für ein eigenes Projekt fremd. Angeblich hat er mit seiner Frau Claudia eine offene Ehe. Doch am Verhalten von Claudia erkennt man, dass sie darüber nicht glücklich ist. Sie ist neben Gene auch Dons beste Freundin. Dons Freundeskreis beschränkt sich hauptsächlich auf diese beiden.

 

Ich habe beim „Rosie-Projekt“ zwar etwas mehr erwartet, aber alles in allem ist es eine interessante Geschichte, die man nicht alle Tage in dieser Form zu lesen bekommt. Leider hat mich der Roman nicht so stark mitgerissen, dass ich das Gefühl hatte das Buch nicht zur Seite legen zu können. Möglicherweise lese ich auch bei Gelegenheit einmal den zweiten Teil „Der Rosie-Effekt“.

 

Mein Fazit
Eine interessante Liebesgeschichte aus der Sicht eines hochintelligenten Mannes, der Schwierigkeiten mit Gefühlen hat. Ich gebe dem Buch vier Sterne, weil es trotz meiner Kritikpunkte mal eine neue Geschichte für mich war, die ich in dieser Form noch nicht gelesen habe.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mi

01

Mär

2017

Thilo Corzilius - Alles was dazwischenliegt

Autor: Thilo Corzilius
Verlag: Forever Ullstein
Seitenanzahl:
224
E-Book-ISBN:
978-3-95818-164-9
Internetseite des Verlags:
http://forever.ullstein.de/ebook/alles-was-dazwischen-liegt/

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover zu „Alles was dazwischenliegt“ von Thilo Corzilius sieht man ein Pärchen. Sie laufen Händchenhaltend am Strand entlang. Durch das Sonnenlicht, welches auf die beiden fällt, bekommt man beim Betrachten des Bildes richtige Sommergefühle. Die Gestaltung ist gut gewählt, denn die Protagonisten landen während der Geschichte auch auf Sylt.

 

Inhalt
Gerade hat die 18-jährige Mira ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht. Nun macht ihr Freund Jesper kurzerhand mit ihr Schluss, weil er in die USA gehen möchte. Dann landet sie auch noch wegen ihm im Krankenhaus. Anstatt reumütig von Jesper besucht zu werden, sitzt plötzlich Schulkamerad und Gitarrist Valentin an ihrem Klinikbett. Ein paar Tage später befindet sich Mira bereits auf Roadtrip mit genau diesem. Valentin hat sie zu dieser spontanen Reise überredet und so ist ihr erstes Ziel List auf Sylt. Valentin schreibt immer wieder etwas in seine „Kladde“, doch möchte er vorerst nichts davon Mira erzählen. Irgendetwas beschäftigt ihn und Mira wird immer neugieriger. Sie mag Valentin und will mehr über seine Gedanken wissen. Ein Vertrauensbruch könnte ihre entstehende Freundschaft zerstören…

Meine Meinung
Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks durfte ich „Alles was dazwischenliegt“ von Thilo Corzilius lesen. Ich bin sehr froh darüber. Die Geschichte um die 18-jährige Mira ist bewegend und regt zum Nachdenken an. Auch der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen.

 

Mira hat gerade ihr Abitur gemacht. Nun beendet ihr Freund Jesper ihre Beziehung. Er möchte in den USA studieren und sieht keine Zukunft für sich und Mira. Schon hier konnte ich über Jesper nur den Kopfschütteln. Ihm scheint so gar nichts an der Beziehung zu liegen. Dann landet Mira auch noch wegen ihm im Krankenhaus. Dort muss sie dann feststellen wie echt ihre Freundschaften sind. Man erkennt doch immer wieder, wenn es einem schlecht geht, auf wen man sich verlassen kann.
An ihrem Krankenbett sitzt Valentin. Mit ihm hatte sie während der Schulzeit eigentlich gar nicht zu tun. Trotzdem besucht er sie in der Klinik. Als Mira wieder zu Hause ist, überredet dieser sie zu einem Sommer-Roadtrip. Ich habe mich sehr wohlgefühlt beim Lesen und kam mir vor als wäre ich auch auf Reise. Es ist schön ihre Fahrt nach Sylt und ihr Aufenthalt dort zu erleben. Besonders interessant ist dort das Kennenlernen des blinden Nick.

 

Während der Reise wird immer deutlicher, dass Valentin etwas beschäftigt. Er schreibt oft in eine Art Tagebuch („Kladde“). Mira spricht ihn auch darauf an. Doch Valentin möchte ihr (noch) nicht mitteilen, was er hinein schreibt. Valentin spricht ziemlich oft über den Tod bzw. über „alles was dazwischenliegt“. Mira macht das wahnsinnig und so kommt es, dass sie ihre eigenen Schlussfolgerungen zieht. Dann entdeckt sie auch noch eine Liste, die sie bestätigt. Sie begeht einen Vertrauensbruch, den ich als Leserin auch nicht gutheißen kann.

 

Für mich war es auch spannend den Spreepark in Berlin kennenzulernen. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen und verwilderten Freizeitpark. Der Trip dorthin hat mir sehr gut gefallen. Ich neige schon fast dazu zu behaupten, dass ich die Anlage gerne auch mal sehen würde ;-).

 

Man erfährt erst spät, was Valentin beschäftigt. Hierbei erkennt man, wie böse das Schicksal doch immer wieder mitspielen kann. Was ihn wiederfährt, ist auch im realen Leben nie auszuschließen. Seine Situation regt zum Nachdenken an und kann einen traurig stimmen. Es gibt auch weitere Passagen im Buch, über die man sich Gedanken machen kann. Beim Lesen sollte man sich auf jeden Fall Taschentücher bereit legen.

 

Der Roadtrip verändert Miras Leben und Einstellungen. Sie überdenkt einiges. Leider muss sie auch selbst einen Schicksalsschlag verkraften mit dem sie nicht gerechnet hat. Auch hier sieht man wie schnell sich etwas ändern kann.

 

Die Charaktere Mira und Valentin sind mir ans Herz gewachsen. Ihre Freundschaft entwickelt sich sehr schön, sodass auch mehr aus den beiden werden könnte. Doch dann kommt der erwähnte Vertrauensbruch dazwischen. Kann Mira ihren Fehler wieder gutmachen?

 

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen. Nur ging mir das Ende dann zu schnell und ich hätte gerne noch mehr über Mira und Valentin erfahren.

 

Mein Fazit
„Alles was dazwischenliegt“ ist eine kurzweilige Geschichte mit einem Roadtrip, der Mira die Augen für neue Perspektiven öffnet. Das Buch erhält von mir 4 gute Sterne und eine Leseempfehlung.

Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilnehmen und den bewegenden Roadtrip miterleben durfte.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mo

27

Feb

2017

Interview - Laura J. Coleman

Hallo zusammen,

 

nach einer längeren Interview-Pause haben gibt es heute mal wieder eines für euch :). Dieses Mal möchten wir Larua J. Coleman vorstellen. Vor kurzem habe ich ihr außergewöhnlicher Liebesroman "Isabellas Plan vom Glück" gelesen und rezensiert (hier geht es zur Rezension: Klick mich). Nun lernt ihr die Autorin dazu kennen ;-).

 

Viel Spaß! :)

 

Interview

Laura J. Coleman
Laura J. Coleman

Liebe Laura,

 

ich bedanke mich sehr dafür, dass du dich für ein Interview mit unserem Blog bereit erklärt hast.
Gerade habe ich „Isabellas Plan vom Glück“ von dir gelesen. Eine wirklich außergewöhnliche Liebesgeschichte, dazu aber sicher noch mehr im Interview.

In diesem Sinne beginnen wir doch mit dem Frage-Antwort-Spiel.

 

~Kristina~

 

 

1) Erzähl uns doch zunächst bitte mal ein bisschen etwas über dich. Wie kamst du zum Beispiel zum Schreiben und ist das Arbeiten als Autorin dein Hauptberuf? Warum schreibst du unter dem Pseudonym Laura J. Coleman ;)?

 

Hallo. Erstmal möchte ich mich für das Interesse an meiner Person bedanken. Das ehrt mich wirklich sehr. Die Frage nach dem „Warum“, kann ich gar nicht so leicht beantworten. Es ist nicht so, wie bei vielen anderen Schriftstellern, dass ich bereits im Kindesalter viel gelesen und geschrieben habe. Im Gegenteil: Ich habe erst nach der Schulzeit überhaupt Interesse an Romanen entwickelt, da dieses erzwungene Bücherlesen im Unterricht ein Graus für mich war. Was ich allerdings schon immer hatte, war viel Fantasie und Kreativität. Mein Zwillingsbruder kam schon sehr früh in den Genuss meiner ausgedachten Geschichten. Später habe ich viel gemalt, war auf einem kunstorientierten Gymnasium, aber das Schreiben habe ich erst vor 12 Jahren angefangen. Ich wollte die ungewöhnlichen Umstände einer persönlichen Liebesgeschichte für mich festhalten- wie eine Art Biografie. Plötzlich habe ich gemerkt, dass mich das Schreiben bereichert. Ich habe nicht kontinuierlich, aber doch immer wieder, an der Geschichte geschrieben, bis sie eines Tages fertig war. Es hat mir plötzlich etwas gefehlt. Also habe ich wieder begonnen, aber diesmal mit einer rein fiktiven Geschichte und so erblickten Isabella und Gabriel das Licht der Welt. Im Moment schreibe ich nebenberuflich, aber natürlich ist der Traum eines jeden Schriftstellers, zukünftig so viele Leser zu begeistern, dass aus der Leidenschaft ein Hauptberuf wird. Ich schreibe unter Pseudonym, da ich mir vorbehalten möchte, auch in anderen Genres zu schreiben. Außerdem ist das Pseudonym klangvoller, als mein bürgerlicher Name J

 

 

2) „Isabellas Plan vom Glück“ beschreibt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Wir erleben in dem Buch Gabriels Charakter als sehr labil. Er hat Zwänge, die dazu führen, dass er Berührungen kaum verträgt. Wie bist du auf diese Thematik gekommen? Und hast du dazu viel Recherchearbeit leisten müssen?

 

Ich habe in der Vergangenheit festgestellt, dass mich Charaktere reizen, die Widersprüche in sich tragen. Also habe ich Gabriel entwickelt- Auf den ersten Blick stark, unnahbar und selbstbewusst. Ich habe es geliebt, ihm diesen zerbrechlichen Kern zu schenken, weil er so viel Potenzial für eine Liebesgeschichte geboten hat. Bei Isabella war es ähnlich- taff und vorlaut, aber gleichzeitig sinnlich und weich. Die Thematik hat sich zufällig ergeben, weil ich im Internet etwas über Zwangserkrankungen gelesen habe und so wurde das Feuer entfacht. Die Recherchearbeit ist bei einem Roman in allen Bereichen sehr umfassend. Das fängt bei der Szenerie an und hört beim Wetter in dargestellter Jahreszeit auf. Wie warm wird es im Sommer in Manhattan, ist es plausibel, dass der Protagonist dieses Outfit trägt, welche Autos fahren dort, und und und. Das Schreiben eines Romans enthält so viel mehr, als den eigentlichen Plot, aber das ist es auch, was Spaß macht. Ich tauche da in eine völlig neue Welt ein…

 

 

3) Isabella ist zunächst die taffe Persönlichkeit in der Geschichte bis zu einen Schicksalsschlag (ohne spoilern zu wollen), der für mich als Leserin sehr unerwartet kam. War dir beim Schreiben vom Anfang an klar, dass auch Isabellas Leben auf den Kopf gestellt werden muss und sie sich in ihr Schneckenhaus verkriecht? Wie entstehen deine Erzählungen? Hast du von Beginn an eine genaue Vorstellung oder entwickeln sich deine Geschichten?

 

Haha, ertappt! Tatsächlich hatte ich vorher keine genaue Vorstellung von der Entwicklung. Ich habe grundsätzlich eine Idee von Protagonisten, Szenerie und einen groben Plot im Kopf. Wo die Reise hinführt, entscheidet sich tatsächlich erst während des Schreibens. Ich empfinde das Schreiben, wie das Lesen. Ich tauche also so stark in die Geschichte ein, dass ich selbst wissen möchte, wie es weitergeht und so schreibe ich einfach ohne zu überlegen. Das klingt merkwürdig, wird aber vielleicht manch einem Schriftsteller bekannt vorkommen. Ich wusste, dass Isabellas Zuversicht erschüttert werden musste, aber mit dem Schicksalsschlag habe ich mich selbst überrascht J

 

4) Ich habe gelesen, dass dein Buch zunächst durch Selfpublishing unter einem anderen Buchtitel erschienen ist. Wie kamst du zu Feelings und warum wurde der Titel abgeändert?

 

Das war Schicksalsfügung, würde ich sagen. Ich hatte meine Geschichte beendet und einigen Testlesern vorgestellt, die sie für gut befanden. Da es mein Erstlingswerk war, wollte ich dann erstmal vorsichtig testen, wie das Manuskript bei einer breiteren Masse Lesern überhaupt ankommt. Ich meine, man schreibt etwas, das man selbst gut findet, was jedoch nicht unweigerlich bedeutet, dass es auch viele andere Menschen mögen. Ich wollte also mein Glück versuchen und habe es bei Neobooks selbst veröffentlicht. Die starke positive Resonanz hat mich dann völlig überwältigt. Zwei Monate später, hatte ich das Glück, vom Lektorat Droemer-Knaur „entdeckt“ zu werden. Die Mail mit dem Vertragsangebot zur Veröffentlichung bei feelings, war einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Die Neufindung von Titel und Cover, gehört zum normalen Entwicklungsprozess der professionellen Veröffentlichung dazu.

 

5) „Isabellas Plan vom Glück“ spielt in New York. Warst du selbst schon einmal in der Metropole? Wenn ja, magst du uns etwas über die Zeit dort erzählen?

 

Nein, ich war nur in Miami, aber selbst noch nie in New York. Ich liebe das Internet und Google Streetview für die Möglichkeiten, die man als Schriftsteller bekommt, auch wenn man selbst nie diesen Ort besucht hat.

 

6) In deinem Buch schreibst du über ein Tierheim. Hast du selbst Haustiere? Oder hast sogar selbst mal in einem Tierheim ausgeholfen?

 

Ich hatte immer eine hohe Affinität zu Tieren und bin sogar gelernte Tierarzthelferin ;-) Haustiere hatte ich seit meiner Geburt in großem Umfang: Hund, Katze, Maus, Hasen, Meerschweinchen, Hühner, …, es war alles dabei. In einem Tierheim gearbeitet habe ich allerdings noch nie. Meine besondere Liebe gehört den Reptilien. Ich besitze aktuell aber nur zwei Leopardgeckos, mit denen ich allerdings schon 22 Jahre mein Leben teile. Neue Tiere dürfen nicht einziehen, da ich leider zu wenig Zeit dafür habe.

 

 

7) Sind weitere Buchveröffentlichungen von dir in Planung bzw. gibt es bereits andere Bücher von dir auf dem Markt? Schreibst du immer Liebesromane oder auch in anderen Genre?

 

Ich schreibe aktuell an einer neuen Geschichte, die ich Mitte des Jahres meinem Lektorat vorstellen werde. Natürlich hoffe ich, dass ich noch ganz oft die Möglichkeit bekomme, meine Geschichten zu veröffentlichen. Drückt also die Daumen! Im Moment bewege ich mich in meinem Wohlfühlgenre Liebe. Ich würde aber nie ausschließen, auch mal einen Abstecher in ein anderes Genre zu wagen.

 

8) Sicher liest du auch selbst gerne, oder? ;-) Bei welchen Büchern bleibst du sofort in der Buchhandlung stehen? Welches Genre bevorzugst du selbst beim Lesen?

 

Ich lese eigentlich ausschließlich Liebesromane, wobei ich auch ganz gerne mal einen kleinen Abstecher zu Charlotte Link mache. Ansonsten sind Nicholas Sparks, Nora Roberts, Cecilia Ahern, Jojo Moyes Autoren, die ich gerne lese. Ich entscheide überwiegend spontan nach Cover und Kurztext, ob ich ein Buch kaufe. Leider bleibt mir im Moment kaum Zeit zum Lesen, da ich viel Energie in das aktuelle Buch und das zukünftige Projekt investiere.

 

9) Wie sieht bei dir das Wochenende aus? Bist du lieber viel unterwegs oder eher jemand, der es auch mal ganz gut findet sich zurückzuziehen? Vielleicht auch eine Mischung aus beiden? ;-)

 

Das variiert sehr stark. Eigentlich bin ich gerne unterwegs, treffe Freunde, feiere gerne. Es gibt aber viele Momente, da genieße ich die Ruhe und das Gefühl völlig in ein Manuskript eintauchen zu können. Grundsätzlich bin ich ein Nachtmensch. Wenn andere schlafen gehen, erblüht bei mir die Kreativität und die Energie, sehr zum Leidwesen des empfohlenen 8-Stunden-Schlafes.

 

10) Freust du dich über jede Art von Feedback zu deinen Bücher? Egal, ob positive oder negative Kritik?

 

Ich freue mich über jede Art konstruktives Feedback! Nur dadurch kann man sich entwickeln. Aber natürlich freue ich mich über positive Resonanz am Meisten J

 

Vielen Dank für deine Antworten J.

 

 

Vielen Dank für die Fragen J

Informationen zu "Isabellas Plan vom Glück"

Autor/in: Laura J. Coleman
Verlag: Feelings
Seitenanzahl:
 344
ISBN:
 9783426216125
E-Book-ISBN: 9783426443569 (epub)
Internetseite des Verlags:
 https://goo.gl/FNYHfG

 

Klappentext

 

Romantisch, spannend, witzig: eine Liebesgeschichte mit Tiefgang!

 

Die lebenslustige Isabella Thompson lebt in New York ein Leben nach ihrem Geschmack: Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und kümmert sich im Tierheim ihrer Freundin Suzanne aufopferungsvoll um verwaiste Hunde, ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen. Als sie eines Tages durch Zufall dem wohlhabenden Gabriel Dallaway McAllister begegnet, dessen Leben durch Zwänge und Prinzipien kontrolliert wird, ist für beide schnell klar, dass sie es keine Minute miteinander aushalten können, ohne sich gegenseitig umbringen zu wollen - zu verschieden sind ihre Ansichten vom Leben! Doch leider meint es das Schicksal nicht gut mit ihnen, und so führt eine Krise von Gabriel dazu, dass Isabella einen profitablen Plan ausheckt, der sie stärker aneinander bindet, als ihnen beiden anfangs lieb ist...

 

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Sa

25

Feb

2017

Ranka Keser - Das Herz ist ein gutes Versteck

Autor/in: Ranka Keser
Verlag: Diana
Seitenanzahl:
384
ISBN:
978-3-453-35911-6
E-Book-ISBN: 978-3-641-19678-3
Internetseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Herz-ist-ein-gutes-Versteck/Ranka-Keser/Diana/e502309.rhd#biblios

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover von „Das Herz ist ein gutes Versteck“ sieht man verschiedene Gegenstände: eine Tasche, Damenschuhe, eine Brille, eine Kaffeetasse, ein Törtchen und Blumen. Dies sind alles Dinge, die irgendwie in der Geschichte vorkommen. Das Bild ist passend, aber es hätte auch sicher bei anderen Romanen verwendet werden können. Das Cover wäre nicht ausschlaggebend für mich gewesen diese Geschichte lesen zu wollen.

 

Inhalt
Bei einem Klassentreffen trifft Rieke nach dreißig Jahren auf ihren Klassenkamerad Werner wieder, den sie als unscheinbaren Jungen in Erinnerung hat. Aus ihm ist ein attraktiver Mann geworden. Werner geht bei dem Aufeinandertreffen gleich aufs Ganze in dem er Rieke um ein Gefallen bittet. Damit Werner ein Erbe von einem Großonkel, den er kaum kennt, erhält, muss er eine Partnerin vorweisen können. Kurzerhand bittet er Rieke seine Freundin zu spielen. Im Gegenzug würde sie eine enorme Summe des Erbteils erhalten. Rieke zögert kurz, doch sie liebäugelt mit einem Laden in dem sie gerne ihr Secondhand-Geschäft unterbringen möchte. So kommt es, dass sie mit Werner ein Liebespaar spielt, wobei Rieke in Wahrheit längst der Liebe abgeschworen hat. Kann dieses Lügenkonstrukt gegenüber Werners Großonkel und auch ihrer Familie bestehen? Und warum fühlt sich Rieke zu wohl in Werners Gesellschaft? Sie möchte schließlich keine Beziehung mehr haben. Das Gefühlschaos kann beginnen, dabei ist das Herz doch so ein gutes Versteck...

Meine Meinung
Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und so war ich sehr interessiert, die Geschichte um Rieke und Werner zu lesen. Das Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Es lässt sich flüssig lesen und so kam ich in der Erzählung schnell voran.

 

Der Roman beginnt zunächst mit einem Rückblick in Riekes Schulalter als ihr erster Freund sie enttäuscht hat. Anschließend gibt es einen Zeitsprung um dreißig Jahre. Rieke ist nun eine Frau in ihren Mittvierzigern, hat ein Secondhand-Laden und ist überzeugter Single. Sie möchte auch keine feste Beziehung haben. Zu sehr wurde sie in der Vergangenheit von der Liebe enttäuscht. Es gibt immer wieder Andeutungen auf einen Mann, aber als Leser erfährt man erst später, was genau passiert ist.

 

Auf einem Klassentreffen trifft Rieke auf Werner wieder. Sie ist erstaunt, wie dieser sich entwickelt hat. Und dann ist er auch noch Chefkoch in Riekes Lieblingsrestaurant. Schade irgendwie, dass sie sich somit nicht schon früher begegnet sind. Als Werner Rieke darum bittet für ein mögliches Erbe seine Lebensgefährtin zu spielen, zögert diese nur kurz. Sie benötigt nämlich Geld um ein Ladengeschäft kaufen zu können. Was als eine Zweckspartnerschaft beginnt, entwickelt sich zu einem Gefühlschaos. Wie bereits erwähnt, hat Rieke der Liebe abgeschworen. Werner zeigt aber reges Interesse an Rieke. Es war für mich unbegreiflich, warum Rieke ihren Gefühlen einfach keinen freien Lauf lässt. Man erfährt aber auch, warum sie Angst hat, eine Beziehung einzugehen. Ihre Verlustängste sind aus bestimmten Gründen groß. So erlebt man als Leser ein Wechselbad der Gefühle zwischen den beiden. Wenn Rieke nicht bald eine Entscheidung trifft, könnte es zu spät für sie und Werner sein. Sonst ergreift dieser noch die Flucht.

 

Rieke macht ihren Job im Secondhand-Laden mit Leidenschaft. Hier fühlt sie sich wohl. Gemeinsam mit Pierre, ihren schwulen und besten Freund, berät sie ihre Kunden über ihre Designer-Secondhand-Ware. Dabei werden sehr bekannte Namen von Modelabels der Extraklasse im Buch erwähnt.
Pierre ist eine Klasse für sich. Er erzählt ganz gerne Lügengeschichten über sich. Da kann man schon mal schmunzeln. Doch irgendwann vertraut er seine Vergangenheit Rieke an. Hier erkennt man dann ihre tolle Freundschaft.

 

Mir hat auch die Nebengeschichte von einem Kater gut gefallen. Eine anfängliche Feindschaft kann hier sich durchaus zur Freundschaft entwickeln.

 

Unerwähnt lassen möchte ich auch nicht Werners Großonkel Wilfried. Zu Beginn dachte ich, er wäre ein Ekel, aber schnell wächst der alte Mann einen ans Herz. Rieke gewinnt ihn lieb, auch wenn er sie zu ihrem Leiden immer Fredi nennt. Rieke bekommt nun auch immer mehr Gewissenbisse ihn anzulügen. Wie soll sie sich nur verhalten?

 

Riekes Verhältnis zu ihrer Familie finde ich schön, auch wenn ihre ältere Schwester Emma vom Charakter manchmal gewöhnungsbedürftig ist. Riekes Vater ist mit seinen Meinungen niedlich. Er sagt manchmal Dinge, die zum Schmunzeln sind. 

 

Das Buch hat mir gut gefallen mit allen Hindernissen, die Rieke überwinden muss um vielleicht doch mal aus ihrem Versteck im Herzen hervor zu kommen. Mit 46 Jahren sollte sie vielleicht doch mal die Liebe mit offenen Armen empfangen.

 

Mein Fazit
Ich habe mich in der Geschichte wohl gefühlt und es waren kurzweilige Lesemomente. „Das Herz ist ein gutes Versteck“ bekommt von mir vier Sterne.

 

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des eBook-Exemplars für Rezensionszwecke. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Di

21

Feb

2017

Laura J. Coleman - Isabellas Plan vom Glück

Autor/in: Laura J. Coleman
Verlag: Feelings
Seitenanzahl:
344
ISBN:
9783426216125
E-Book-ISBN: 9783426443569 (epub)
Internetseite des Verlags:
https://goo.gl/FNYHfG

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Isabellas Plan vom Glück“ von Laura J. Coleman zeigt die Schatten eines Pärchen, das mit einem Hund Gassi geht. Im Hintergrund erkennt man die Skyline von New York. Das Bild ist passend zum Inhalt des Buches gewählt und gefällt mir gut.

 

Inhalt
Isabella hilft gelegentlich bei ihrer Freundin Suzie im Tierheim aus, in dem sie sich um die Hunde kümmert. Um Spenden für  das Heim zu erhalten, macht sich Isabella in der City von New York auf und trifft auf den reichen Unternehmer Gabriel. Er erweist sich allerdings als unangenehme Person und bringt Isabella zur Weißglut. Doch schließlich gehen die beiden ein Deal ein. Gabriel spendet fürs Tierheim und Isabella soll ihm verhelfen glückliche Momente zu erleben. Gabriel hat nämlich seine eigenen Probleme, die sein Leben ziemlich beeinflussen und erschweren. Isabellas Abneigung zu Gabriel wird bald auf die Probe gestellt…

Meine Meinung
„Isabellas Plan vom Glück“ ist mal eine etwas andere Liebesgeschichte und das macht das Buch sehr lesenswert. Die chaotische Isabella trifft auf Gabriel, der sein Alltag total durchgeplant hat. Dies hat aber einen Grund. Gabriel hat Zwänge. Zum Beispiel kann er keine Berührungen ertragen und wäscht bzw. schrubbt seine Hände bis sie wund und blutig sind. Somit ist es für Gabriel eigentlich auch unmöglich eine richtige Beziehung zu führen. Seine Situation wirkt aussichtslos. Als Isabella in sein Leben tritt, ändert sich alles. Zunächst können sich die beiden überhaupt nicht leiden, doch als Isabella von Gabriels Leiden erfährt, wird sie ehrgeizig. Sie möchte ihm helfen. Sie versucht mit ihm Dinge zu unternehmen, die für Menschen ohne diese Zwangskrankheit ganz normal wirken. Nach und nach entwickeln sich auch Gefühle zwischen Isabella und Gabriel. Doch immer wieder gibt es Tiefschläge, die das Glück der Beiden verhindert. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe bisher kein Liebesroman gelesen, in dem einer der Hauptcharaktere solche Phobien hat, dass er keine Berührungen verträgt. Es war interessant zu lesen, wie Isabella Gabriel nach und nach aus der Reserve lockt und ihm hilft. Auch die Liebesgeschichte, die sich dabei entwickelt, war wundervoll zu erleben. Isabella und auch der zunächst arrogante Gabriel sind mir sehr ans Herz gewachsen.

 

Isabella muss während der Geschichte dramatische Tiefschläge erleben. Die eigentlich taffe, humorvolle und selbstbewusste Frau benötigt bald selbst Hilfe um aus einem Schneckenhaus wieder heraus zu kommen. Kann Gabriel, der ja eigentlich selbst seine Probleme hat, Isabella helfen? Der Grund für Isabellas Situation war sehr schockierend. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Hier ist Taschentuchalarm vorprogrammiert.

 

Gabriel leidet an seinen Zwängen. Es ist schon sehr erschreckend darüber zu lesen. Man erfährt auch, wie es möglicherweise zu seiner Krankheit gekommen ist. Seine Eltern sind nicht das Paradebeispiel für gute Erziehungsberechtigte. Seine Vergangenheit ist auf Lügen aufgebaut und er steht immer wieder im Familienunternehmen unter Druck. Gabriel kann einem nur leidtun. Als ein totgeglaubter Freund auftaucht, werden seine Zwänge zunächst noch schlimmer.

 

Lustig ist, dass Isabella Gabriel zu Beginn direkt duzt, während Gabriel umgekehrt lange das „Sie“ aufrecht erhält. Ich dachte mir oft, wann duzt er sie endlich?! Es hat lange gedauert.

 

Der Schreibstil von Laura J. Coleman hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind oft sehr kurz. Eigentlich mag ich ja kürzere Kapitel, aber hier geht es schon stark an die Grenze.

 

Mein Fazit
Ich bin froh, dass ich die Geschichte lesen durfte. Mir hat diese außergewöhnliche Liebesgeschichte gut gefallen. Von mir erhält das Buch vier gute Sterne. Ein Muss für alle, die gerne Liebesromane lesen.

 

Vielen Dank an Feelings für die Bereitstellung eines eBooks für Rezensionszwecke.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mo

20

Feb

2017

Krystyna Kuhn - Monday Club-Das erste Opfer

Dieses Mal gibt es eine Team-Rezension. Wir, Angelina und Kristina, haben gleichzeitig "Monday Club-Das erste Opfer" gelesen und möchte nun euch gemeinsam unsere jeweilige Meinung präsentieren ;-). Somit ergeben sich gleich zwei verschiedene Ergebnisse :-D.

 

Viele Grüße

 

Kristina & Angelina 

Team-Rezension von Angelina und Kristina

Autor/in: Krystyna Kuhn
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl:
384
ISBN:
978-3-7891-4061-7
E-Book-ISBN: 978-3-86274-551-7
Internetseite des Verlags:
http://www.oetinger.de/buecher/jugendbuecher/alle/details/titel/3-7891-4061-9/19662/33264/Autor/Krystyna/Kuhn/Monday_Club._Das_erste_Opfer.html

 

Aufmachung des Buches


Kristina:

Das Hardcover von „Monday Club – Das erste Opfer“ zeigt das Gesicht eines Mädchen mit geschlossenen Augen. Die linke Hälfte des Bildes ist in rosatönen und die rechte Hälfte in Blautönen gehalten. Ob die Covergestaltung eine Bedeutung hat, erschließt sich mir noch nicht.

 

Angelina: Hätte ich das Buch nicht als Leseexemplar erhalten, hätte mich das Cover nicht angesprochen. Ich denke auf dem Cover

ist Faye abgebildet, aber ob die Farbgestaltung und die Blätter

wirklich einen Sinn ergeben zum Inhalt des Buches, erschließt sich

mit nicht wirklich.

 

Inhalt
Die Sommerferien sind vorbei und die sechszehnjährige Faye freut sich auf ihre beste Freundin Amy, die sie während der freien Zeit nicht sehen konnte. Doch Amy verhält sich seltsam und bittet sie an einem Abend zu einem Gespräch. Dazu kommt es dann leider nicht mehr. Amy stirbt bei einem Autounfall. Faye verzweifelt an ihrer Trauer. Aber seltsamerweise begegnet Faye Amy nach ihrem Tod. Oder ist es nur eine Halluzination, die durch Fayes Schlafkrankheit hervorgerufen wird? Schon bald weiß Faye nicht mehr, was real ist und wem sie vertrauen kann. Warum ist ihr Freund Josh plötzlich so abweisend? Und was hat der Monday Club mit den Geschehnissen in Bluehaven zu tun? Faye findet in dem Neuankömmling Luke einen Verbündeten und kommt einem Geheimnis auf die Schliche…

Meine Meinung

 

Kristina:
„Monday Club – Das erste Opfer“ von der Autorin Krystyna Kuhn lag nun schon einige Zeit auf meinem SuB. Das musste geändert werden. Leider hab ich beim Lesen des Buches durch Recherche im Internet erfahren, dass es unsicher ist, ob Teil 3 und somit das Finale der Trilogie überhaupt erscheinen wird. Diese Erkenntnis hat mich dann teilweise halbherzig das Buch weiterlesen lassen, denn es wäre schon schade, wenn eine Trilogie nicht beendet werden könnte. Schließlich liest man ja eine Reihe um auch das Ende zu erfahren. So kam es, dass ich mich vielleicht nicht zu Hundertprozent in die Geschichte fallen ließ. Trotzdem finde ich das erste Buch interessant.

 

Man lernt die sechszehnjährige Faye kennen, die an einer Schlafkrankheit leidet. Sie schläft kaum eine Nacht durch, außer sie nimmt Medikamente. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt verstorben. So lebt sie mit ihrem Vater in dem Küstenort Bluehaven auf einem Grundstück mit ihrer Tante Liz.
Faye hat die Sommerferien hauptsächlich mit ihrem Freund Josh verbracht und freut sich zu Schulbeginn auf ihre beste Freundin Amy, die die Ferien nicht in Bluehaven war. Doch Amy verhält sich beim Wiedersehen distanziert. Was ist nur los mit ihr? Sie bittet Amy am Abend zu einem Gespräch. Doch dazu soll es nicht mehr kommen. Durch ein Unglück stirbt Amy. Als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnen nun erst die Probleme. Faye muss neben ihrer Trauer erkennen, dass irgendetwas in Bluehaven nicht stimmt. Warum begegnet sie Amy noch einmal nach ihrem Tod? Halluziniert Faye wegen ihrer Schlafkrankheit? Oder steckt viel mehr dahinter? Und was ist mit Missy, die Verrückte aus dem Ort? Welche Mitteilungen möchte sie Faye mit ihren seltsamen Worten machen? Fragen über Fragen entstehen. Und da kommen wir schon zu nächsten: Was hat es mit dem Monday Club auf sich? Fayes Tante Liz und auch Mitglieder von Joshs Familie gehören zu dem geheimnisvollen Club, der angeblich wohltätige Zwecke verfolgt. Josh wird nun auch aufgenommen und verhält sich danach Faye gegenüber abweisend.
Hat der Monday Club etwas zu verheimlichen? Faye wird immer misstrauischer.

 

Dann taucht auch noch Luke auf, der mehr über das Verschwinden bzw. den Tod seines Vaters erfahren möchte. Auch hier verhüllen sich einige Personen in dem Ort in Schweigen. Faye und Luke versuchen mehr herauszufinden und dabei stößt Faye auf weitere Geheimnisse.

 

Die Handlung von dem ersten Buch des Monday Clubs ist mysteriös und es tauchen viele Fragen auf, die natürlich noch nicht am Ende geklärt sind.

 

Mir gefällt es, dass man im Buch einen Stadtplan von Bluehaven findet. Beim Lesen habe ich immer wieder geschaut, wo sich Faye aufhält.

 

Auch dass es am Ende ein Wörterbuch zu medizinischen Begriffen gibt, die in der Geschichte eine Rolle spielen, finde ich gut.

 

Ich bin mir noch nicht sicher auf was die ganze Geschichte hinauslaufen soll. Geht es eher um die Schlafkrankheit von Faye oder ist eine Verschwörung im Gange? Der Prolog ist sehr geheimnisvoll. Von daher wäre es natürlich schade, wenn es kein drittes Buch gibt mit Antworten.

 

Krystyna Kuhn hat auf jeden Fall einen interessanten Auftakt mit „Monday Club – Das erste Opfer“ geschaffen. Es hat zwar etwas länger gedauert bis ich richtig in die Geschichte hineingefunden habe, doch letztendlich hat sie mich sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

 

Im Moment bin ich trotzdem noch am Überlegen, ob es sich lohnt Teil 2 zu lesen. Mich schreckt einfach die Tatsache ab, dass die Trilogie nicht abgeschlossen werden könnte.

 

Angelina:

 

Ich habe das Buch als Vorab-Leseexemplar in meinem Besitz, sodass ich nur bewerten kann, was sich in dieser Ausgabe befindet. Ein Wörterbuch und einen Stadtplan wie bei Kristina hatte ich in meiner Ausgabe leider nicht. Beides hat mir aber nicht gefehlt.

 

Faye leidet unter einer Schlafkrankheit und schläft deshalb kaum eine Nacht durch. Sie muss oft Medikamente nehmen, damit sie nicht immer völlig übermüdet ist.

 

Die Sommerferien sind grade zu Ende gegangen und Faye freut sich darauf, endlich ihre Freundin Amy wiederzusehen, die den ganzen Sommer nicht in der Stadt war. Doch Amy benimmt sich komisch,als sie am ersten Schultag auftaucht. Sie bittet Faye um ein Gespräch, doch dazu soll es nie kommen. Auf dem Weg zu ihrem Treffpunkt stirbt Amy bei einem Autounfall. Faye kann es nicht glauben. Eine Welt bricht für sie zusammen. Als sie Amy in einem Nachthemd nach ihrem Tod sieht, die etwas zu ihr sagt, glaubt Faye wahnsinnig zu werden. Doch irgendwie erscheint ihr alles etwas merkwürdig. Warum benehmen sich alle in ihrer Gegenwart so merkwürdig? Ist Amy wirklich durch den Unfall gestorben?

 

Beginnen wir mal mit Faye, dem Hauptcharakter in diesem Buch. Faye schläft kaum und ist deshalb unter ständiger Beobachtung ihres Vaters und ihrer Tante Liz, die in einem Krankenhaus arbeitet. Sie hat einen tollen Freund namens Josh und drei gute Freunde. Besonders Amy, die schon ewig ihre beste Freundin ist. Fayes Charakter ist für mich das ganze Buch über unnahbar geblieben. Ich bin einfach nicht an sie herangekommen. Ihre oft wirren Gefühle haben mich einfach unberührt gelasssen. Auch ihre Trauer um ihre Freundin Amy ist bei  mir nicht angekommen.

 

Was den Titel des Buches betrifft: Viel erfährt man in diesem Buch nicht über den Monday Club, einem elitären Club für die reichen Familien der Stadt. Auch Josh und Faye sollen diesem Club bald beitreten. Doch kümmert sich der Club wirklich nur um den guten Zweck? Faye hat sich seit sie denken kann nie viele Gedanken um den Club gemacht, doch als Amy stirbt und Luke, ein Junge der mehr über den Tod seines Vaters erfahren möchte, in der Stadt auftaucht und immer mehr Rätsel aufkommen, ist sie sich nicht mehr sicher, was der Club eigentlich genau ist.

 

Alles um Amys Tod kommt ihr merkwürdig vor. Doch was soll sie schon groß machen, wenn sie ständig unter Beobachtung steht?

 

Was mich ein wenig irriert hat, ist, dass Faye mit ihrem Freund den ganzen Sommer verbracht hat, im Buch aber kaum Zeit mit ihm verbringt. An vielen Stellen kam es mir vor, als würde sie ihn garnicht vermissen und auf einmal schreibt die Autorin wieder, dass sie sich Gedanken macht wo ihr Freund steckt und sie ihn vermisst. Irgendwie kam es mir vor, als wäre Faye sehr sprunghaft.

 

Leider kam gesamt für mich im ganzen Buch keine Spannung auf. Da ich weiß, dass es bisher keinen dritten Band gibt, bin ich froh, dass mich diese Geschichte nicht so sehr gepackt hat, dass ich unbedingt weiterlesen müsste.

 

Der Schreibstil der Autorin ist zwar gut, aber in jeder Szene fehlte mir ein bisschen Spannung oder Gefühl, dass mich gepackt hätte.

 

Die Charaktere bleiben für mich seicht und ohne Ecken und Kanten. Das Buch hinterlässt viele offene Fragen, was natürlich in Trilogien meistens so ist, aber manche Stellen hätte ich mir schon ausführlicher gewünscht.

 

 

Mein Fazit

 

Kristina:
„Monday Club – Das erste Opfer“ von Krystyna Kuhn ist sehr geheimnisvoll und regt zum Hinterfragen an. Mir hat der Start der (vielleicht-)Trilogie gefallen, auch wenn ich etwas langsam in die Geschichte hineingefunden habe. Von mit erhält das Buch vier Sterne mit der Hoffnung auf einen dritten Teil.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir./KR

 

Angelina:

 

Das Buch wirft sehr viele Fragen auf, die wahrscheinlich im zweiten Teil näher erörtert werden. Da mich dieser Band aber nicht packen konnte und es noch nicht feststeht, ob die Trilogie überhaupt zu Ende geführt wird, werde ich den zweiten Teil definitiv nicht lesen.

 

Die Autorin hat es nicht geschafft, mich mit diesem Buch zu fesseln. Die Charaktere blieben mir fern und Gefühle kamen bei mir nicht an.

 

Ich kann dem Buch somit leider nur 2.5 Sterne geben, da mir einiges gefehlt hat, um mich wirklich fesseln zu können.

 

 

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Mo

13

Feb

2017

Sabine Kosmin - Legende der Rose 1-Goldrose

Autor/in: Sabine Kosmin
Seitenanzahl: 250
ISBN:
1520265034
ASIN: B00Q6SZGHM
Internetseite der Autorin: http://www.sabine-kosmin.de/

 

Aufmachung des Buches
Das aktuelle Cover von „Legende der Rose 1 – Goldrose“ zeigt eine dunkelhaarige und dunkelgekleidete Frau, die den Betrachter anlächelt. Das Bild hätte mich jetzt nicht unbedingt zum Lesen des eBooks ermuntert, hier war der Klappentext ausschlaggebend.

 

Inhalt
Gerade war Victoria noch auf einer Party und nun wacht sie in einem Kellerraum auf. Sie wurde auf ihrem Heimweg angegriffen und von Leon gerettet, der sie allerdings jetzt in dieses „Verlies“ gesperrt hat. Leon und sein Freund Ruven sowie seine Schwester Nikolina müssen Victoria darauf vorbereiten, dass sie eventuell nicht mehr lange leben wird. Außer sie entscheidet sich als Mutantin weiter zu existieren, denn bei dem Überfall wurde sie infiziert. Victoria hadert mit ihrer Zukunft und muss bald feststellen, dass andere Mutanten nach ihrem Leben trachten…

Meine Meinung
Das eBook „Legende der Rose 1 – Goldrose“ durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks ergründen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen, was es mit der Mutation auf sich hat und was ich mir darunter vorstellen kann.

 

Das Buch beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog in dem es um die Legende der Rosen geht. Diese wird wohl noch eine große Rolle im Verlauf der Reihe spielen. Man kann aber schon während dem ersten Teil spekulieren, was es mit dieser Legende auf sich hat.

 

In Band 1 lernt man Victoria kennen, die von einem Mutanten angegriffen wird. Leon rettet sie, aber Victoria ist auf jeden Fall infiziert. Man erfährt, dass es noch nicht klar ist, ob Victoria sterben wird oder als Mutantin weiterlebt. Schnell wird aber klar, dass einige Mutanten nach Victorias Leben trachten. Aber warum? Die Frage wird noch offen bleiben, aber es wird sehr spannend in Victorias Leben zwischen Tod und Mutation.

 

Freundschaft spielt in der Geschichte auch eine Rolle. Victoria lernt Leon und seine Freunde Ruven und Nikolina kennen. Zu letztere kann Vic nur schwer einen Draht aufbauen, doch schon bald verstehen sie sich besser und sie werden Freundinnen. Mir hat die Handlung zwischen Victoria und Nikolina gut gefallen. Solche Freundschaftsgeschichten und wie sie sich entwickeln mag ich sehr gerne. Ruven ist der Draufgänger-Typ, aber Victoria fühlt sich mehr und mehr zu ihm hingezogen. Bald erfährt man aber auch, dass Ruven noch an einer anderen Frau hängt. Diese Frau wird noch eine große Rolle für Victoria spielen…
Leon ist Victorias Retter, auch wenn er sie in ein Kellerraum unterbringt. Mit ihm versteht sich Victoria sehr gut. Ob sie nur Freunde bleiben oder mehr aus ihnen wird, wer weiß. Dann ist aber wohl auch eine Dreiecksgeschichte wieder dabei. Mal schauen, worauf es hinauslaufen wird.

 

Victoria hadert mit ihrer Entscheidung, ob sie sterben oder mit allen Konsequenzen leben möchte. Das Ende von Teil 1 wird hier noch sehr spannend und endet mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht.

 

Interessant ist es auch zu erfahren, wie sich Mutanten ernähren. Hierzu bin ich gespannt, ob man noch mehr darüber in den Folgeteilen lesen wird, denn bisher wurde es eher am Rande thematisiert.

Zunächst musste ich erst in die Geschichte hineinfinden, doch dann wurde sie von Seite zu Seite spannender und interessanter. Die Kapitel sind tageweise aufgeteilt. Die Handlung beginnt mit Tag 1 von Victorias Infizierung und endet bei Tag 6. Wie wird es dann mit Victoria weitergehen? Ich bin gespannt.

 

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und wird nicht langweilig. Ich hätte aber gerne noch ein bisschen mehr in dem ersten Band gelesen, ein bisschen mehr Details über verschiedene Dinge wäre noch besser gewesen, sodass man noch eine größere Bindung zu den Charakteren hätte aufbauen können. Die Handlung ging mir teilweise zu schnell voran.

 

Die Reihe wird fünf Bände haben und gerne möchte ich auch das Folgebuch lesen.

 

Mein Fazit
„Legende der Rose 1 – Goldrose“ von Sabine Kosmin war ein guter Start in die Reihe, auch wenn ich gerne mehr gelesen hätte. Die Geschichte erhält von mir 4 Sterne. Ich freue mich mehr über Victoria und ihre Freunde zu lesen.

 

Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilhaben durfte.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Mi

08

Feb

2017

Jandy Nelson - Ich gebe dir die Sonne

Autor/in: Jandy Nelson
Verlag: cbt
Seitenanzahl:
420
ISBN:
978-3-570-16459-4
E-Book-ISBN: 978-3-641-19040-8
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Buch/Ich-gebe-dir-die-Sonne/Jandy-Nelson/cbt/e499507.rhd#info

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover von „Ich gebe dir die Sonne“ sieht man bunte Striche, die wie Sonnenstrahlen von dem Buchtitel in der Mitte wegführen. Die Gestaltung des Buches wirkt von daher eher schlicht, aber auch passend. Das Cover hat mich nicht zum Lesen des Jugendromans angeregt, hier war der Klappentext entscheidend.

 

Inhalt
Jude und Noah sind Zwillinge. Lange waren die beiden unzertrennlich bis zwischen den beiden eine Art Konkurrenzkampf entstanden ist. Jude ist im Alter von 13 Jahren die Draufgängerin, Noah ist in der Zeit der ruhige Typ. Er malt leidenschaftlich gerne und schwärmt heimlich für seinen Nachbarsfreund Brian. Seine Gefühle hält er geheim, zu sehr wird er von anderen Teenagern gehänselt. Zwischen Jude und Noah beginnen Eifersüchteleien, die ihre Zwillingsbeziehung an ihre Grenzen bringt.
Drei Jahre später hat sich das Leben der beiden Geschwister ,durch ein dramatisches Ereignis, stark gewandelt. Jetzt ist Noah der scheinbar selbstbewusste Junge und Jude hat sich zu einem Mauerblümchen entwickelt, die ,statt Noah, sich der künstlerischen Laufbahn gewidmet hat. Was ist passiert? Und können die Zwillinge sich wieder annähern? Eine rührende Geschichte rund um eine Geschwisterbeziehung, Liebe und Freundschaften aus der abwechselnden Sicht der beiden Zwillinge wir in dem Buch erzählt.

Meine Meinung
Der Klappentext „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson hat mich sehr angesprochen. Das Buch hat mich beim Lesen auch nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, es zog mich in den Bann. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mich die Geschichte rund um die Zwillinge Jude und Noah so berühren wird. Ich musste mich zwar erst daran gewöhnen, dass die Handlung aus zwei Sichten und Zeiträumen erzählt wird, doch schließlich machte genau dieser Erzählstil das Buch sehr lesenswert. Die Geschichte wird unter den Kapitelnamen „Das unsichtbare Museum“ (Noahs Sicht) und „Die Geschichte des Glücks“ (Judes Sicht) erzählt. Dabei muss man erwähnen das Noahs Kapitel zeitlich früher spielen als Judes Kapitel. So erfährt man von dem charakterlichen Wandel der Geschwister und fragt sich, wie es dazu kam. Dies wird nach und nach geklärt, was die Geschichte interessant macht.

 

Noah ist in den Kapiteln „Das unsichtbare Museum“ ein in sich gekehrter Junge, der seine Homosexualität geheim halten möchte. Er entwickelt Gefühle für seinen neuen Nachbarsfreund Brian, kann aber nicht offen darüber sprechen. Immer wieder wird er von anderen Jungs gehänselt. Mir tat Noah sehr leid. Seine Erlebnisse werden sehr rührend beschrieben, so dass ich für ihn gehofft habe, dass auch er mal Erfolge erlebt. Er liebt das Malen und entwickelt eine große Leidenschaft dafür. Unbedingt möchte er auf die nahgelegene Kunst-High-School gehen. Die Mutter der Zwillinge möchte die beiden auch gerne auf dieser Schule sehen. Hierbei entwickelt sich schon bald ein Konkurrenzkampf zwischen Jude und Noah.
Letztendlich werden wir in Judes Kapitel „Die Geschichte des Glücks“ erfahren, in wie weit die beiden auf der Kunsthochschule aufgenommen worden sind.

 

Jude ist in Noahs Kapitel eine Draufgängerin, die mir in den Abschnitten relativ unsympathisch herüber kam. In ihren Kapiteln hingegen ist sie liebenswerter. Sie hat ja auch eine große Charakterwandlung hinter sich gelegt. Leider hat dies aber mit einem traurigen Ereignis zu tun, der in der Zwischenzeit vorgefallen ist. Dies hat die Zwillinge sehr erschüttert und sie haben damit beide auf ihre eigene Weise zu kämpfen.
Jude möchte bei dem Steinhauer Guillermo aus einem gewissen Grund neue Fähigkeiten erlernen. Dieser ist ein Eigenbrötler, den es zu knacken gilt. Er spielt aber noch eine andere Rolle in der Familie von Jude und Noah. Bei Guillermo lernt Jude Oscar kennen. Irgendwoher kennt sie ihn. Doch woher? Auf jeden Fall ist sie sehr fasziniert von ihm.

 

Jude spricht mit ihrer verstorbenen Großmutter, die immer wieder vor ihr auftaucht. Das ist eine Art Gabe der weiblichen Personen der Familie. Ihre Großmutter erscheint immer mal wieder. Irgendwie ist diese Bindung von Enkelin zur Großmutter etwas Besonderes.

 

Natürlich möchte ich auch nichts zu Noahs und Judes Verhältnis unerwähnt lassen. Die beiden haben sich im Alter von 13 Jahren auseinander gelebt. Eigentlich sind sie typische Zwillingsgeschwister, die auf besondere Art miteinander verbunden sind. Schnick-Schnack-Schnuck konnten sie nie spielen, da sie immer das Gleiche gewählt haben. Sie würden für einander alles geben. Doch alles ändert sich plötzlich und sie begegnen sich als Rivalen. Es ist wirklich traurig zu lesen, wie fies sie sich teilweise gegenseitig begegnen. Man hofft, dass sie wieder zueinander finden werden. Doch eine große Zeit wird vergehen bis es eventuell wieder zu Annäherungen kommt.
Süß finde ich, wie Noah und Jude die Welt bildlich untereinander aufgeteilt haben. Daher kommt wohl auch der Buchtitel „Ich gebe dir die Sonne“. Es gibt eine Schlüsselszene, die diesen Titel wohl erklärt…

 

Mich hat die Geschichte von Noah und Jude sehr berührt. Ich habe mit beiden mitgelitten und –gefiebert. Beide sollten unbedingt ein Happy-End erleben.

 

Der Erzählstil von Jandy Nelson gefällt mir gut und gerne möchte ich noch mehr von der Autorin lesen. Sie hat mich in den Bann gezogen, sodass ich oft meinen eBook-Reader nicht bei Seite legen konnte.

 

Mein Fazit
Ich gebe dem rührenden Buch „Ich gebe dir die Sonne“ fünf volle Sterne, weil es mich in den Bann gezogen und sehr berührt hat. Diesen Jugendroman kann ich nur weiterempfehlen.

 

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des eBooks für Rezensionszwecke. Es hat mir angenehme und rührende Lesestunden geschenkt.

 

Somit gibt es 5 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Sa

28

Jan

2017

Anita Hintz - Galgenwald-Das Mädchen vom Waldrand

Autorin: Anita Hintz
Verlag: BoD BOOKS on DEMAND
Seitenanzahl:
145
ISBN:
978-3839180884
Internetseite des Verlags:
http://www.bod.de/

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Galgenwald – Das Mädchen vom Waldrand“ von Anita Hintz zeigt ein gezeichnetes Mädchengesicht. Die Gestaltung des Bildes wirkt durch seine schwarze, düstere Farbe etwas gruselig. Bei dem Buch handelt es sich schließlich auch um einen Jugend-Gruselroman.

 

Inhalt
Die siebzehnjährige Carina zieht mit ihrer alleinerziehenden Mutter nach Hannbach. Dieser Ort liegt am Ende der Welt für Carina und sie ist über den Umzug zunächst gar nicht glücklich. Das liegt auch daran, dass sie keine richtigen Freunde findet. Ihre Schulkameradin Tatjana entwickelt sich als Feindin nachdem Mitschüler Jan Interesse an Carina zeigt. Tatjana sieht Jan als ihr Besitz an und zeigt bösartige Züge.
Zum Glück lernt Carina ein Mädchen namens Sina am Rande des gefürchteten Galgenwaldes kennen. Die beiden verstehen sich richtig gut. Sina zeigt ihr sogar das Innere des Waldes. Doch eigentlich soll sich Carina doch vom Galgenwald fernhalten. Alle Einwohner aus Hannbach meiden ihn und es gibt viele Schauergeschichten über verschwundene und getötete Personen. Carina findet diese Angst lächerlich, doch merkwürdig, dass sie Sina immer nur am Rande oder im Wald treffen kann…

Meine Meinung

Ich habe bereits „Galgenwald – Das Witchboard“ von Anita Hintz gelesen. Bei „Galgenwald – Das Mädchen vom Waldrand“ handelt es sich eigentlich um das erste Buch der Reihe. Allerdings kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen und es bedarf keine Vorkenntnisse.

 

„Das Mädchen vom Waldrand“ lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Geschichte wurde nicht langweilig und so war ich schnell auf der letzten Seite angekommen. Das Buch hat allerdings auch nur knapp 145 Seiten.

 

Carina ist mit ihrer Mutter gerade nach Hannbach gezogen und sehr unglücklich darüber. Schon bei ihrem Einzug machen sich Jugendliche über sie lustig. So wird es für sie schwer in der Schule Anschluss zu finden. Ganz im Gegenteil – Sie muss sich mit ihrer Mitschülerin Tatjana auseinander setzen. Diese zeigt sehr besitzergreifende Charakterzüge gegenüber Schulkamerad Jan. Dieser zeigt Interesse an Carina. Und das gefällt Tatjana überhaupt nicht. Hier hatte ich die Hoffnung, dass sich Tatjana vielleicht doch noch zum Guten ändert. Schließlich zeigt sie auch auf einmal eine andere Seite von sich. Doch ist diese Wandlung wirklich echt? Oder muss Carina sich stark vor ihrer Mitschülerin in achtnehmen? Es wird auf jeden Fall spannend!

 

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es in dem Galgendwald-Buch sogar auch. Carina und Jan mögen sich sehr und kommen sich näher. Doch Tatjana möchte dies dringend verhindern. Was mich irritiert hat und was leider auch nicht so ganz geklärt wurde, ist die Abneigung von Jans Mutter gegenüber Carina. Warum ist sie gegen die Beziehung der beiden? Und warum mag sie komischerweise Tatjana so gerne? Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht.

 

Der Gruseleffekt in diesem Buch ist der Galgenwald. Alle Hannbacher meiden ihn, nur Carina traut sich an den Waldrand. Dort trifft sie auf Sina und freundet sich mit ihr an. Doch warum trifft Carina das Mädchen immer nur am und im Wald? Welches Geheimnis hat sie? Aus dem Wald dringen auch immer wieder seltsame Schreie. Was hat es mit dem Galgenwald auf sich? Eine Freundschaft entwickelt sich zwischen Sina und Carina. Aber auch ein Rachefeldzug wird geplant. In welcher Beziehung stehen Sina und Tatjana? Auch diese Handlung war sehr interessant.

 

Der Schreib- und Erzählstil von Anita Hintz hat mir auch bei diesem Galgenwald-Buch sehr gut gefallen. Ich habe mit Carina gefiebert, auf wen sie sich verlassen und ob aus Jan und sie ein Paar werden kann.

 

Die Geschichte nimmt am Ende noch einmal eine Wendung mit der ich aber irgendwie schon fast gerechnet habe ;-).

 

Mein Fazit
Auch dieses Galgenwald-Buch hat mich unterhalten. Mir hat die Handlung gut gefallen. Die Lektüre bekommt vier Sterne von mir.

 

Vielen Dank, Anita, für die Bereitstellung des Buches. Es hat mich sehr gefreut :).

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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Fr

27

Jan

2017

Gemma Burgess - Da haben wir den Glückssalat

Autorin: Gemma Burgess
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl:
416
ISBN:
978-3-442-37965-1
Internetseite des Verlags:
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Da-haben-wir-den-Glueckssalat/Gemma-Burgess/Blanvalet-Taschenbuch/e385177.rhd#info

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Da haben wir den Glückssalat“ zeigt eine junge Frau mit rosa Schürze. Sie lehnt sich gegen einen Tresen auf dem ein belegter Bagel und ein Muffin liegt. Im Hintergrund sieht man eine Skyline. Das Titelbild ist gut gewählt. Es spiegelt den Inhalt wieder, der auch in New York spielt.

 

Inhalt
Die 22-jährige Pia lebt gemeinsam mit vier Mädels in einer WG im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Ein Tag nachdem sie eine wilde WG-Party gefeiert haben, verliert Pia ihren Job und ihre, in der Schweiz lebenden Eltern drehen ihr den Geldhahn zu. Sie stellen ihr ein Ultimatum von sechs Wochen. In dieser Zeit soll Pia ihr Leben in den Griff bekommen, ansonsten holen ihre Eltern sie nach Zürich. Pia dreht am Rad. Auf gar keinen Fall möchte sie aus New York weg. Kurzerhand kommt sie auf die Idee ein Foodtruck zu eröffnen und daraus ein Schlankmobil zu machen. Finanziert wird es durch einen gerissenen Kredithai, der mit allem Wasser gewaschen ist. Pia durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits läuft ihr Job mit dem Schlankmobil wirklich gut und sie hegt Gefühle für den Briten Aiden. Anderseits macht ihr der Geldhai Druck und sie denkt noch an das Beziehungsaus zu ihrem Ex vor ein paar Jahren. Wird Pia ihren Eltern nach Ablauf der Frist von sechs Wochen  beweisen können, was in ihr steckt? Oder wird sie ihre Freundinnen in New York den Rücken kehren?

Meine Meinung
Das Buch „Da haben wir den Glückssalat“ von Gemma Burgess lag schon länger bei mir auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Nun war endlich die Zeit gekommen, den Liebesroman zu lesen. Nebenbei habe ich jetzt festgestellt, dass es bereits Folgeromane gibt, bei denen es um Pias Freundinnen aus der WG geht.

 

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Man lernt Pia und ihre Mädels-WG kennen. Dazu gehören Pias beste Freundinnen Angie und Julia, sowie Julias Schwester Coco und Julias Freundin Madeleine. Nicht alle fünf von ihnen sind richtig miteinander befreundet. Angie und Julia konkurrieren miteinander. Madeleine zeigt Pia ihre kalte Schulter. Hierbei weiß Pia noch nicht einmal warum. Eigentlich haben sich die beiden kurze Zeit, als sie noch studiert haben, verstanden. Doch dann kam der Bruch. Während der Handlung nähern sich die fünf jungen Frauen an und es kommt zu Aussprachen. Für mich war es sehr interessant, wie sich die Freundschaften der WG entwickeln. Ich habe richtig gehofft, dass Pia sich mit Madeleine aussöhnt. Die fünf Mädels haben alle sehr unterschiedliche Charaktere, sind aber auf ihre Weise alle sehr liebeswert.

 

Die Idee mit dem Schlankmobil gefällt mir gut. Ich habe mich mit Pia gefreut wie sehr sie ihre Arbeit im Foodtruck liebt. Es war richtig schön zu lesen mit welcher Leidenschaft sie plötzlich an ihre Arbeit geht. Zu Beginn ist Pia nämlich noch sehr unschlüssig in Sachen Job. Sie kann sich nicht so recht auf eine Sache konzentrieren, weil sie einfach noch nicht weiß, was sie machen möchte. Alles ändert sich als sie durch ihren Nachbarn Vic für kurze Zeit einen Job in einem Restaurant findet. Schon bald kommt sie auf den Einfall mit ihrem Schlankmobil. Doch es gilt in den sechs Wochen einige Hindernisse zu überwinden.

 

Pia trifft in New York auf den Engländer Aiden. Sie ist gleich von ihm angetan. Allerdings hängt sie auch noch gedanklich sehr an ihren Exfreund, der sie vor ein paar Jahren auf unerfreuliche Art abserviert hat. So wird es für Pia schwierig sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Für kleine Abenteuer ist sie zu haben, doch für die große Liebe wird es kompliziert. Ob Aiden ihr Herz wieder öffnen kann?


Ich finde es schon hart, wie Pia noch nach so langer Zeit an ihrem Exfreund denken muss. Sie grübelt ständig darüber nach aus welchen Grund er mit ihr Schluss gemacht hat. Dadurch macht sie sich es mit Männern sehr schwer. Sie bezeichnet sich als beziehungsuntauglich.

 

Die Liebesgeschichte an sich kommt mir etwas zu kurz in dem Buch. Das große Thema ist eher das Schlankmobil und wie Pia den Kredithai innerhalb von sechs Wochen ausbezahlen kann.

 

Süß finde ich die kleinen Nebenhandlungen mit dem älteren Nachbarn Vic, der noch eine größere Rolle für Pias Misere spielen wird.

 

Mir tat Pia auch leid, dass ihre Eltern ihr kaum etwas zutrauen. Pia hat in ihrem Jugendalter schon Mist gebaut, aber für sie wäre es eigentlich auch wichtig, dass ihre Eltern stolz auf sie sind. So kämpft sie in den sechs Wochen um nach Ablauf der Frist endlich Anerkennung von ihnen zu erhalten.

 

Der Erzählstil von Gemma Burgess hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Pia mitgelitten und –gefiebert. Die Handlung war toll beschrieben und die Geschichte ist auf keiner Seite langweilig. Da ich nun festgestellt habe, dass es weitere Bücher über die Brooklyn Girls gibt, möchte ich auch diese sehr gerne lesen.

 

Mein Fazit
Ein toller Roman über eine Art Selbstfindung, Freundschaften und die Liebe. Ich freue mich mehr über die Brooklyn-Girls zu lesen. Das Buch erhält von mir 4 gute Lese-Sterne.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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