So

18

Jun

2017

Marissa Meyer - Wie Monde so silbern

Autor/in: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl:
384

ISBN:

978-3-551-58335-2 (Hardcover),  
978-3-551-31528-1 (Taschenbuch)

E-Book-ISBN: 978-3-646-92588-3 (epub)
Internetseite des Verlags:
https://www.carlsen.de/serie/die-luna-chroniken/40490

 

Aufmachung des Buches
Das Cover meiner eBook-Ausgabe zu „Wie Monde so silbern“ ist das gleiche wie des Hardcovers. Es hat einen schwarzen Hintergrund mit zahlreichen weiß aufgedruckten Ballschuhen wie man sie aus Cinderella kennt. Die Schuhe sind in einem gleichmäßigen Muster angeordnet. Ich muss zugeben, dass ich die Schuhe erst bei genauerem Hinsehen erkannt habe. Die Taschenbuchausgabe hat inzwischen ein anderes Cover.

 

Inhalt
Mechanikerin Cinder lebt mit ihrer Stiefmutter Adri und ihren zwei Stiefschwestern Pearl und Peony in Neu-Peking. Eines Tages lernt Cinder Prinz Kai auf dem Markt kennen, der seinen defekten Androiden bei ihr zur Reparatur bringt. Eine Art Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden. Was Kai nicht ahnt: Cinder ist ein Cyborg, die im Asiatischen Königreich verpönt sind. Einzig für Forschungszwecke sind diese gut. Die Forschungsarbeit ist derzeit wichtiger denn je, da die Pest umgeht. Die Krankheit spielt auch bald in Cinders Leben eine große Rolle. Die Ereignisse überschlagen sich als Königin Levana vom Planet Luna auf die Erde reist und Prinz Kai ein Ball veranstaltet. Cinder erlebt dramatische Momente…   

Meine Meinung
Der erste Teil der Luna-Chroniken „Wie Monde so silbern“ war nun schon länger ungelesen auf meinem Reader. Endlich hatte ich mich entschlossen das Buch zu lesen. Ich wusste zwar, dass mich Märchen-Elemente erwarten, aber dass auch ein bisschen Science-Fiction und Dystopie dabei ist, war mir noch nicht bewusst. Nichts desto trotz hat mir die Verknüpfung dieser verschiedene Genre gut gefallen.

 

Natürlich erkennt man, dass bei dem ersten Teil der Luna-Reihe das Märchen „Aschenputtel“ bzw. „Cinderella“ wieder gegeben wird. Aber die zukünftigen Leser sollten sich nicht darauf einstellen, dass Cinders Geschichte bereits im ersten Band zu Ende erzählt wird. Die bekannte „Aschenputtel“-Geschichte wird nämlich nicht wie erwartet ablaufen.

 

Für mich war es eine neue Erfahrung die märchenhafte Geschichte in einer dystopischen Welt zu erleben, die mit Androiden geschmückt ist. Auch Cinder ist besonders: Ein schwerer Unfall, an den sie sich nicht erinnern kann, ist schuld, dass sie nun ein Cyborg ist. Gewisse Körperteile sind seitdem von mechanischer Natur und Cinder lebt mit einigen Prothesen. Sie weiß manchmal selbst nicht, ob sie sich als Mensch bezeichnen kann, da sie aus vielen Ersatzteilen besteht. Cyborgs sind im Asiatischen Königreich, in dem sie lebt, nicht gern gesehen. Sie werden für Forschungsprojekte missbraucht um ein Gegenmittel für die herrschende Pest zu finden. Immer mehr Menschen erkranken daran, werden weggebracht und sterben. Schon bald muss auch Cinder sich mit der Krankheit beschäftigen…

 

Mir hat die schwesterliche Beziehung zwischen Cinder und ihrer jüngeren Stiefschwester Peony gut gefallen. Wenigsten mit einer der beiden Schwestern versteht sich Cinder gut. Doch schon bald heißt es für die Leser Taschentücher bereit legen.

 

Ansonsten ist die Situation zwischen Cinder und ihrer Stiefmutter und ihrer Stiefschwester Pearl wie man sie aus dem traditionellen Märchen kennt. Adri ist die bösartige Frau und Pearl benimmt sich auch nicht besser. Cinder ist für Adri nur eine Last am Bein, aber auch eine gute Einnahmequelle. Cinder muss sich schon etwas einfallen lassen um von ihrer Stiefmutter nicht ausgenommen zu werden.

 

Interessant ist für mich auch, dass in Cinders Welt Androiden existieren, die für verschiedene Zwecke hergestellt wurden. In Iko, die Androidin ihrer Familie, hat Cinder eine gute Freundin gefunden. Iko vergisst auch gerne mal, dass sie kein Mensch ist. Für die Androidin sieht die Zukunft allerdings auch nicht rosig aus.

 

Prinz Kai hat seine eigenen Sorgen. Zum einen bangt er um das Leben seines Vaters, der an der Pest erkrankt ist. Zum anderen muss er sich vor Lunas Königin Levana in Acht nehmen. Zwischen Luna und der Erde könnte es schon bald erneut zu einem Krieg kommen. Es sei denn Prinz Kai nimmt Levanas Vorschlag an, sie zu heiraten. Kai möchte dies aber lieber verhindern. Das könnte sich als schwer erweisen, wenn Levana ihre lunarischen Fähigkeiten anwendet in dem sie Menschen beeinflusst. Kann Kai der bösen Königin von Luna trotzen?

 

Für Cinder wird sich im Laufe der Geschichte auch vieles ändern. Sie erfährt mehr über ihre Vergangenheit und muss sich bald nicht nur mit der Tatsache ein Cyborg zu sein auseinandersetzen.  Auf dem Ball des Prinzen kommt es dann noch zu einem kleinen Showdown.

 

Der Erzählstil von „Wie Monde so silbern“ hat mir gut gefallen. Für mich ist die Geschichte nicht das klassische Aschenputtel-Märchen. Cinder muss sich noch extremer als in der bekannten Erzählung behaupten. Die Welt um sie herum ist auch keine heile Welt. Es herrschen teilweise miserable Verhältnisse und wenn sich nicht bald etwas ändert, wird es für die Menschheit sehr gefährlich. Das ganze Buch bleibt spannend.

 

Am Anfang des Romans tat ich mir noch etwas schwer mit den Science-Fiction-Elemente, aber nach und nach fand ich Gefallen an der Vorstellung von Androiden und dass es Lebewesen auf dem Mond gibt.

 

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung „Wie Blut so rot“. Hier wird eine weitere Hauptrolle eingeführt, wie ich vernommen habe, aber Cinder soll uns auch erhalten bleiben.

 

Als kleines Goodie habe ich auch die Kurzgeschichte „Das mechanische Mädchen“ gelesen. Hier erfährt man, wie Cinder in Adris Familie gekommen ist.

 

Mein Fazit
Für mich ist diese Adaption von „Aschenputtel“ mal eine ganze andere Version des bekannten Märchens. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite und man möchte wissen wie es nun in der Luna-Chronik weitergeht. Von mir erhält das erste Buch vier Sterne. Wer Märchen mal auf eine andere Art lesen möchte, ist hier gut aufgehoben.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Mi

07

Jun

2017

Nadine Stenglein - Aurora Sea

Autorin: Nadine Stenglein
Verlag: Feelings
Seitenanzahl:
193
ISBN:
9783426215197
E-Book-ISBN: 9783426437926 (epub)
Internetseite des Verlags:
https://www.feelings-ebooks.shop/aurora-sea-nadine-stenglein-e-book-9783426437926

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover von „Aurora Sea“ sieht man eine tauchende Frau in einem weißen Kleid. Es ist Nacht und alles wirkt sehr mystisch. Mir gefällt das in blau gehaltene Cover sehr gut und es passt zum Buchinhalt.

 

Inhalt
Emma lebt bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt, denn vor ein paar Jahren sind ihre Eltern bei einem Flugzeugabsturz über dem Meer ums Leben gekommen. Das Flugzeugwrack wurde nie gefunden. Nun gibt es wieder ein Flugzeugunglück ohne Überlebende über dem Meer. Da erhält Emma von dem geheimnisvollen Jamie eine SMS. Er behaupte in der Unglücksmaschine als Passagier gewesen zu sein. Emma hält dies zunächst für einen üblen Scherz, doch bald findet sie Glauben an den folgenden Nachrichten von Jamie. Auf einer plötzlich auftauchenden Insel trifft Emma auf Jamie und erfährt mehr über die Meerwesen namens Avarthos. Diese halten Jamie und die anderen toten Passagiere unter dem Meer als Gefangene. Der Anführer dieser Meerwesen, Evenfall, hat ein Auge auf Emma geworfen und möchte sie als seine Gefährtin in seine Meereswelt entführen. Kann Emma gemeinsam mit Jamie diesem Schicksal entgehen und die Seelen befreien? Schon bald geschehen weitere Entführungen von Bewohner auf Sylt. Doch niemand will Emma Glauben über die Existenz von den Avarthos schenken…

Meine Meinung
„Aurora Sea“ von Nadine Stenglein habe ich als Rezensionsexemplar von Feelings erhalten. Vielen Dank dafür :-).

 

Die Inhaltsangabe verspricht eine interessante Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt die Idee dieser Avarthos, die im Meer ihr Unwesen treiben, gut. Klasse finde ich auch, dass die Geschichte auf einer deutschen Insel spielt. Oft lese ich Fantasyromane, die meist entweder in einer fiktiven Welt spielen oder in Amerika. Da ist es für mich immer eine Abwechslung, wenn ein Fantasybuch in Deutschland spielt.

 

Emma lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tante Mathilda auf Sylt. Ihre Eltern sind bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz über dem Meer ums Leben gekommen. Das Flugzeug und die Leichen wurden nie gefunden. So ist es für Emma ein Schock als wieder solch ein Unglück geschieht. Dann meldet sich Jamie bei ihr per SMS und behauptet auch in der zuletzt verunglückten Maschine gewesen zu sein. Nachdem Emma ihre Zweifel bei Seite geschoben hat, lernt sie Jamie auf einer Insel, die plötzlich aus dem Meer emporsteigt, kennen. Schon bald befindet sich Emma in einem gefährlichen Abenteuer. Sie lernt die bösartigen Avarthos kennen, die immer mehr Menschen zu sich ins Meer holen und Sylt schwebt in höchster Gefahr. Als Leser erlebt man hier spannende Momente. Emma muss erst einmal die Leute davon überzeugen, dass es wirklich diese Meerwesen gibt. Doch viele halten sie für verrückt. Es wird ein schweres Unterfangen Sylt zu retten. Zum Glück gibt es da noch unerwartete Hilfe von Seiten des Meeres…

 

Bevor Emma auf Jamie trifft, lernt sie seine Schwester kennen. Sie freunden sich an. Diese Szenen waren rührend, aber auch leider sehr kurz. Taschentuchalarm ist hier vorprogrammiert.

 

Evenfall ist ein fieser Avarthos. Er hat auf Emma ein Auge geworfen und möchte sie besitzen ohne Wenn und Aber. Er ist ein kaltherziges Meereswesen und geht über Leichen. Wird Emma wirklich seine Gefährtin oder kann sie seinen Klauen noch entkommen?

 

Auch Gefühle zwischen Emma und Jamie spielen in der Lektüre eine Rolle. Doch kann die Liebe zu einem Toten überhaupt möglich sein? Es ist schon ein interessanter Gedanke, denn Emma lernt Jamie ja erst kennen nachdem er schon verunglückt ist.

 

Der Erzähl- und Schreibstil von Nadine Stenglein hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Allerdings ist sie mit knapp 190 Seiten sehr kurz und man hätte sicherlich die Handlung noch etwas ausschmücken können.

 

Mein Fazit
„Aurora Sea“ ist eine kurzweilige Lektüre, die gerne noch etwas länger hätte sein können. Mir hat die Geschichte gut gefallen und sie erhält von mir 4 lesenswerte Sterne.

 

Vielen Dank noch einmal an Feelings für die Bereitstellung eines eBooks für Rezensionszwecke.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

2 Kommentare

Di

06

Jun

2017

Farina de Waard - Das Vermächtnis der Wölfe-Zähmung

Autorin: Farina de Waard
Verlag: Fanowa Verlag
Seitenanzahl:
788
ISBN:
978-3-945073-00-1
Internetseite des Verlags:
https://www.fanowa.de/die-b%C3%BCcher/

 

Aufmachung des Buches
Auf dem  Cover des ersten Teiles der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ sieht man einen gedruckten Wolf auf einer Holzwand. Hält man das Buch in den Händen, kann man auch die eingestanzten Rillen des Holzes fühlen. Mir gefällt die Aufmachung des Buches gut.

 

Inhalt
Sina wird in eine fremde Welt entführt und in einem Verließ mit Foltermethoden eingesperrt. Sie verliert jegliche Erinnerung an ihr altes Leben, nur Eindrücke daraus sind ihr noch verlieben als sie aus dem Gefängnis der bösen Herrscherin Zayda gerettet wird. Selbst ihre Rettung hat Sina vergessen als sie in dem Dorf Ornanung erwacht. Doch warum wurde sie in eine Parallelwelt verschleppt und von Zayda eingesperrt? Sina hat keine Erklärung dafür. Erst bei dem Magier Shetan und seinem Enkel Tarek erfährt Sina die Wahrheit: Sie ist eine Magierin und hat eine Bestimmung.

Meine Meinung
Auf der Frankfurter Buchmesse wurde ich auf die Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ aufmerksam als wir zufällig auf die Autorin Farina de Waard trafen. Nach einem sympathischen Gespräch musste ich mir das erste Buch „Zähmung“ dann auch einfach kaufen. Nun, ein paar Monate später, bin ich auch endlich dazu gekommen die Geschichte zu lesen.

 

Mit seinen fast 800 Seiten ist das erste Buch der Reihe schon einmal sehr umfassend und dementsprechend habe ich auch eine Zeit gebraucht die Geschichte zu lesen. Es passiert zwar viel, aber hin und wieder ging es auch mal sehr langsam in der Handlung voran. Beispielsweise wird sehr umfangreich erklärt, wie Sina ihre magischen Kräfte und Fähigkeiten erlernt. Dabei wird sehr ins Detail gegangen. Einerseits ist dies sehr interessant, aber auf Dauer hat es meine Lesegeschwindigkeit etwas beeinträchtigt.

 

Die Geschichte beginnt mit einem spannenden Prolog, der noch viele Fragen offen lässt. Anschließend lernt man zunächst einen bösen Charakter kennen, der Sina schließlich aus ihrer Welt (unserer gleich zu setzen) in die Parallelwelt namens Tyarul entführt. Dort wird sie mit Foltermethoden in einem Verließ der Festung Mazmorra, auf Befehl der tyrannischen Herrscherin Zayda, festgehalten. Sina verliert wesentliche Erinnerungen an ihr früheres Leben. Als Leser erfährt man auch nur nach und nach, warum Zayda Sina als eine Gefahr für ihre Macht sieht.

 

Die Parallelwelt kann man sich wie das Mittelalter vorstellen. Der Fortschritt ist noch nicht so weit vorangeschritten wie in Sinas Welt, in der sie aufgewachsen ist.

 

Sina wird schließlich aus ihrem Gefängnis befreit und landet letztendlich in dem Dorf Ornanung bei dem Magier Shetan und seinem Enkel Tarek. Diese nehmen sich Sina an und erkennen bald, was es mit der Entführung auf sich hat. Sina hat magische Kräfte und Shetan lehrt sie ab sofort in der Magie. Es ist interessant Sinas Fortschritte mit zu erleben, doch zeitweise hat es sich dann auch etwas gezogen.

In Ornanung entwickeln sich für Sina Freundschaften und auch eine Liebesbeziehung, aber auch Feindschaften. Das macht die Geschichte spannend. Nicht alle Leute in dem Dorf sind positiv gegenüber Sina eingestellt. So muss diese sich immer wieder in acht nehmen.

 

In Tyarul gibt es verschieden Bevölkerungsgruppen, darunter die Ratken. Diese sind der tyrannischen Herrscherin Zayda, bis auf Ausnahmen, zugetan. Sie haben Merkmale die einer Ratte ähneln.
Außerdem gibt es die Miakoda, die den Wölfen nahe gestanden haben. Doch das Volk hat seit zahlreiche Kriegen ihre Kultur fast aufgegeben. In Ornanung erfährt Sina, dass sie zu den Miakodas gehört und wird dies auch bald selbst durch Erlebnisse feststellen.


Es gibt noch weitere Gruppen, die bis jetzt noch keine große Rolle in der Reihe spielen, aber am Rande erwähnt werden. Ich bin gespannt, ob diese vielleicht in den nächsten Büchern ein Thema werden.

 

Es bleiben noch viele Fragen offen. Beispielweise hoffe ich, dass man noch mehr darüber erfahren wird bei wem Sina aufgewachsen ist. Vielleicht kommen da noch ihre Erinnerungen zurück oder andere es gibt auf andere Weise Erklärungen.

 

Der Schreibstil von Farina de Waard ist angenehm und flüssig. Ich habe mich sehr wohl gefühlt beim Lesen. Die Handlung hat viele spannende Momente mit Schreckensszenen bei der man mitzittern kann.

 

Toll finde ich, dass zu Beginn des Buches eine Karte von Tyarul zu finden ist. So etwas mag ich sehr gerne.

 

Ich habe bereits Teil 2 „Zorn“ zum Lesen hier liegen und freue mich auf das weitere Abenteuer von Sina oder auch Zenay…

 

Mein Fazit
„Das Vermächtnis der Wölfe – Zähmung“ von Farina de Waard ist ein gelungener Einstieg in die Reihe. Spannung ist garantiert. Von mir erhält das Buch vier Sterne samt Leseempfehlung.
Schaut auch mal auf Farinas Homepage vorbei, dort kann man viele Hintergrundinformationen zu der Reihe entdecken.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

0 Kommentare

Di

30

Mai

2017

Herzlich Willkommen - Unsere neue Mitbloggerin Sabrina stellt sich vor :)

Erst mal ein liebes "Hallo" an alle :).

 

Ich heiße Sabrina und bin 29 Jahre alt. Auch wenn die Gründerbloggerinnen seit Errichtung des Blogs nicht mehr gealtert sind, hab ich beschlossen mein wahres Alter anzugeben :), noch fällt es ja auch nicht aus dem Rahmen im Verhältnis zu den anderen ;-)

 

Ich habe Angelina und Kristina über Lovelybooks kennen gelernt und bin inzwischen seit einiger Zeit mit den beiden befreundet. Als mich Kristina vor kurzem fragte, ob ich nicht auch Lust hätte, bei ihrem Blog mitzumachen, habe ich mich natürlich sehr gefreut. Ich schreibe auch Rezensionen, hauptsächlich bei Lovelybooks und lese natürlich sehr viel. Mein Sub kann zwar noch lange nicht mit dem von Angelina und Kristina mithalten, jedoch färben die beiden schon langsam auf mich ab :).

 

Ich lese hauptsächlich Jugendbücher, auch wenn ich die Bezeichnung immer sehr verallgemeinert finde, da z.b. auch meine Tante mit über 50 Jahren noch eine begeisternde Jugendbuch Leserin ist :D. 

 

Zwischendurch lese ich jedoch auch gern mal einen klassischen Liebes - oder Frauenroman oder auch mal einen Krimi.

 

Ich freue mich darauf meine Meinung mit Euch zu teilen.

 

Alles Liebe

 

Sabrina

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Mi

24

Mai

2017

Veronika Serwotka - Ewan - Schicksalswege

Autorin: Veronika Serwotka

 

Verlag: Papierfresserchens MTM-Verlag

 

Seitenanzahl: 648


ISBN:
978-3-861960-23-2


Internetseite des Verlags
: https://www.papierfresserchen.de

Aufmachung des Buches

 

Das Cover zeigt ein paar wichtige Charaktere in diesem Buch. Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn das Cover nur in schwarz und weiß gehalten gewesen wäre. Die bunten Farben passen für mich nicht so zu dem Rest bzw. zum Buch.

 


Inhalt


Ein jahrtausende alter Krieg.
Ein fantastisches Reich voller Elfen und Dämonen.
eine uralte Prophezeiung.…
...ausgerechnet ein Fremder, der die Last des Auserwählten trägt.

Durch ein Portal gelangt der junge Ritter Sir Ewan von Thul in das wundersame Kanesill, in dem der heimtückische Dämon Exorios nach der Macht greift. Um das Land vor seinem Untergang zu bewahren gibt es nur eine Möglichkeit: Die Geister der vier Elemente in Ewans einzigartigem Schwert zu vereinen. Neben blutrünstiger Kreaturen und hinterlistigen Magiern muss sich der Ritter gegen den Mächtigsten aller Feinde wehren: sich selbst und sein eigenes Gewissen. Glücklicherweise stärken ihm Gefährten aller Völker Kanesills den Rücken und weichen bis zum bitteren Ende nicht von seiner Seite. Wird Ewan das wahre Geheimnis um die Existenz des Dämons lüften und wird er auf sein Herz hören, wenn er der Verräterin Gwen gegenübersteht?

Die Hoffnung einer ganzen Welt liegt auf ihm.

 

Meine Meinung

Ich habe das Buch auf einer Büchermesse in Mainz gekauft, weil ich bisher noch kein Buch von dem Papierfresserchens MTM-Verlag kannte und mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat. Leider lag das Buch schon viel zu lange hier, also musste ich es endlich mal in Angriff nehmen.

Erst beim Lesen ist mir aufgefallen, dass es noch einen ersten Band zu dieser Reihe gibt. "Ewan - im Bann des Magiers". Jedoch habe ich schnell gemerkt, dass man den ersten Teil nicht braucht, um sich gut in diesem Buch zurecht zu finden. Man erfährt im Laufe der Geschicht ein wenig darüber ,was im ersten Band passiert.

Anfangs habe ich ein wenig gebraucht um richtig in das Buch zu starten. Nach und nach wurde die Geschichte aber immer flüssiger zu lesen. Leider habe ich durch mein acht Monat altes Baby drei Wochen für dieses Buch benötigt, sodass ich keinen richtigen Lesefluss entwickeln konnte. Was aber nicht die Schuld der Autorin ist ;)

Ewan ist ein Mensch, der in seinem Land Fargon zum Ritter geschlagen wird und sich danach aufmacht in das Land Kanesill, weil er gehört hat, dass dort ein Dämon die Macht übergreifen und sämtliches gutes Leben auszulöschen droht. Er will den Wesen dort helfen, auch wenn er vielleicht als Mensch nicht viel ausrichten kann. Doch er ist Träger eines Feuersteins und kann somit auf das Element Feuer zugreifen und es sich zu Nutze machen. Vielleicht kann er somit den Sonnenreichler doch ein wenig nützlich sein.

Als er zusammen mit der Elfe Tara und dessen Gefährte Alfard durch ein Portal in das Land kommt merkt er schnell, dass er nicht einfach nur mithelfen wird, das Land zu retten. Es gibt eine alte Prophezeiung, die besagt, dass ein Ausgewählter mit Hilfe der vier Elemente und einem Schwert den Dämon besiegen wird. Und schnell wird Ewan klar, dass er dieser Ausgewählte sein soll. Eine abenteuerliche und gefährliche Reise beginnt für ihn.

Doch Ewan ist nicht allein auf seinem Weg. Die Prophezeiung besagt auch, dass er Gefährten hat, die sich mit ihm auf die gefährliche Reise begeben.

Die Autorin hat es geschafft, dass mir das ganze Buch über nicht langweilig wurde. Alles ist gut detalliert beschrieben, sodass keine Lücken in der Geschichte auftauchen und man sich alles gut vorstellen kann.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und detailreich beschrieben, sodass es einem leicht fällt, zu entscheiden, ob man jemanden mag oder nicht.

Nur bei Ewan ist es manchmal ein wenig schwer, da er sehr unter der Bürde die er trägt zu leiden hat und oft an seine Grenze kommt.
Sein Herz wurde gebrochen und immer wieder lenkt diese Tatsache ihn ab. Denn Gwen soll von dem Dämon festgehalten werden. Doch kann er ihr noch trauen, nachdem sie ihn in seinem letzten Kampf verraten hat? Wie soll er sie nur aus seinem Herzen und Kopf verbannen?

Die Geschichte begleitet abwechselnd Ewan und seine Gefährten und die Sonnenreichler ,die sich auf einen Kampf gegen die Dämonen rüsten. Und zwischendurch ist man im Reich des Dämonen und lernt ihn und seine bösen Machenschaften kennen.

Was mir in diese Buch auch besonders gut gefallen hat, ist dass die Kämpfe zwischen den Sonnenreichler und den Schergen des Dämonens gut ausgeschmückt sind und nicht wie in vielen Fantasyromanen nach nur 5 Seiten schon wieder auf einmal vorbei sind. Man kann sich alles gut vorstellen und die Kampfszenarios sind nicht zu übertrieben.

Ebenso gefiel mir das Ende wirklich gut. Man weiß zwar worauf es hinauslaufen wird, aber mir hat gefallen, dass das Buch nicht auf einmal zu Ende war und alles überstürzt zu Ende ging.  Leider ist es ja in vielen Fantasyromanen so, dass innerhalb von 10 Seiten alles vorbei ist und man sich vorher durch über 600 Seiten gekämpft hat, nur damit plötzlich alles so schnell vorbei ist.


Mein Fazit

Ein schöner Fantasyroman aus einem Verlag, der mir bisher nicht bekannt war.

Detalliert beschrieben, ein gut geschriebenes Ende und viele verschiedene Wesen haben mich das ganze Buch über gut unterhalten.

Ich würde auf jeden Fall noch ein Buch der Autorin lesen wollen.


Von mir gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sternen.
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