Do

18

Jan

2018

Jennifer L. Armentrout - Deadly ever after

 

Deadly ever after

 

Allgemeine Infos: 

Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Piper Taschenbuch
Preis: 10,- EUR  
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN:
978-3492311731
Internetseite des Verlags:  https://www.piper.de/buecher/deadly-ever-after-isbn-978-3-492-31173-1

 

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Inhalt:

Der Roman handelt von der jungen Frau Sasha. Die Handlung beginnt damit, dass Sasha nach langer Abwesenheit endlich wieder in ihre Heimat und zu ihrer Mutter zurückkehrt.

 

Nach und nach erfährt man, dass Sasha nicht ohne Grund 10 Jahre ihrer Heimat ferngeblieben ist. Sasha wurde Opfer eines schrecklichen Gewaltverbrechens...

 

Und kaum ist sie zurück scheint sich die Vergangenheit zu wiederholen.

 

Hat es erneut jemand auf sie abgesehen? Oder handelt es sich bei den neusten Vorfällen nur um Zufälle?

 

Kann Sasha ihr Leben wieder aufbauen und könnte sogar ihre alte Liebe zu ihrem Jugendfreund Cole wieder aufleben?

 

 

Meine Meinung:

 

Normalerweise bin ich kein großer Krimi oder Thriller Leser. Ich hab mir das Buch nur wegen der Autorin gekauft. Die Obsidian Reihe hatte mir gut gefallen und ich war gespannt darauf, ob mich Jennifer L. Armentrout auch in anderen Genren überzeugen kann.

 

Zunächst einmal hat mir die Idee des Buchs gut gefallen. Ohne zu viel zum Inhalt verraten zu wollen, fand ich die Story um das damalige Verbrechen gut. Insgesamt war mir die Idee jedoch nicht ausgereift genug. Trotz, dass im Laufe der Geschichte immer mehr Details ans Licht kamen und auch wirklich brutale Einzelheiten erwähnt wurden, kamen bei mir keine großen Emotionen beim Lesen auf.

Auch die Liebesstory hat mich nicht wirklich abgeholt. Cole wird immer wieder als der perfekte Kerl beschrieben und Sasha himmelt ihn nahezu an. Trotzdem kam bei mir auch hier kein Gefühl auf.

Mir erschien die Beziehung der Beiden stattdessen mehrfach irgendwie „Strange“ und ich fand, dass alles viel zu schnell, viel zu intensiv wurde.

Obwohl die Story aus der Sicht von Sasha und damit ja aus der persönlichen Ich Perspektive erzählt wurde, lies sich die Story ohne übermäßigen Spannungsbogen für mich runter lesen.

 

Es fehlte für mich einfach die Tiefe, sowohl bzgl. der Handlung als auch der Personen. Ich fühlte nicht mit Sasha mit, ich litt nicht mit ihr. Ich kam mir insgesamt trotz der „Ich-Perspektive“ eher wie ein neutraler Beobachter vor.

 

 Das Ende an sich war, zumindest im Hinblick auf den Täter, für mich nicht sehr überraschend. In meinen Augen hat die Autorin hier mehrfach Hinweise fallen lassen, die dies zumindest erahnen lassen konnten.  Einige Details der Auflösung waren jedoch auch für mich nicht vorhersehbar.

 

Die Mischung aus New Adult und Crime ist meiner Ansicht nach recht gewagt, da die Genres auf den ersten Blick in meinen Augen nicht leicht zusammen passen. Grundsätzlich hat die Autorin hier eine gute Mitte gefunden, auch wenn mir persönlich die Liebkosungen und Liebesbekundungen doch einen Tick zu viel waren.

 

 

 

Mein Fazit:

 

Insgesamt handelt es sich in meinen Augen um einen durchschnittlichen Kriminalroman, aus dem man noch mehr hätte herausholen können.

Das Buch konnte mich nicht vollends überzeugen, jedoch war es auch kein Desaster und ich bin durchaus bereit auch noch weitere Bücher der Autorin außerhalb des Jugendbuchgenres zu lesen.

 

Von mir gibt es für „Deadly ever after“ daher 3 Sterne.

 

Rezension von: SA

 

 

 

 

 

Di

02

Jan

2018

Mirjam H. Hüberli - Rebell-Gläsernes Herz

Hallo Ihr Lieben,

 

es gibt wieder eine Gemeinschaftsrezension. Dieses Mal haben wir (Sabrina und Kristina) zusammen das dritte und finale Buch der "Rebell-"Reihe von Mirjam H. Hüberli gelesen.

 

Viel Spaß beim Lesen unserer Rezi, aber ACHTUNG SPOILERGEFAHR ;).

 

Viele Grüße

 

Kristina & Sabrina

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Do

28

Dez

2017

Heike Wanner - Das Leben ist kein Punschkonzert

Autorin: Heike Wanner
Verlag: Ullstein
Seitenanzahl:
304
ISBN:
9783548289687
E-Book-ISBN:
9783843716079
Internetseite des Verlags:
https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/das-leben-ist-kein-punschkonzert-9783548289687.html

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

Aufmachung des Buches
Das Buch „Das Leben ist kein Punschkonzert“ von Heike Wanner ist schön weihnachtlich gestaltet. Ein Punschbecher, Orangenscheiben, Mandarinenstücke und Zimtstangen zieren das Cover. Es ist direkt zu erkennen, dass es sich bei der Geschichte um einen Weihnachtsroman handelt.

Inhalt
Sind die Sternschnuppenwünsche für die Lage der drei Schwestern Melanie, Carolin und Julia verantwortlich?
Als Julia auf dem Glatteis ausrutscht und ihr Handgelenk bricht, entschließen ihre älteren Schwestern Caro und Melly ihr auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt auszuhelfen. Julia hat auf dem Weihnachtsmarkt einen Kartoffelpufferstand und benötigt nun dringend Hilfe. So kommt es, dass die drei teilweise unterschiedlichen Schwestern nun die gesamte Adventszeit miteinander verbringen. Da sind Streitigkeiten rund um den Stand vorprogrammiert. Caro versucht heimlich sich um Julias miese Finanzen zu kümmern und trifft damit nicht unbedingt auf Gegenliebe. Melly verkracht sich mit ihrem Ehemann Ole, weil sie Julia hilft statt sich in der Zeit um ihre drei Kinder zu kümmern.
Einen Lichtblick in diesem Chaos gibt es dann doch, denn in Sachen Liebe läuft es in Julias Leben bald sehr gut.
Werden sich die Reibereien am Kartoffelpufferstand und in der Familie bis Weihnachten wieder legen? Noch besteht Hoffnung…

Meine Meinung
Letztes Jahr hab ich bereits das Weihnachtsbuch „O du fröhliche Weibernacht“ von Heike Wanner mit Freude gelesen. Als ich auf „Das Leben ist kein Punschkonzert“ aufmerksam wurde, wollte ich dieses Buch unbedingt zur Weihnachtszeit lesen. Ein Grund ist auch, dass die Geschichte in Wiesbaden (also quasi um die Ecke von mir ;-) ) spielt. So kamen mir beim Lesen die Schauplätze auch bekannt vor. Ich selbst war natürlich auch schon auf dem Sternschnuppenmarkt und konnte mir die Szenen gut vorstellen. Die Autorin hat mich hier gleich mitgerissen.

Der Buchinhalt ist auch schön zu lesen. Die Geschichte wird nicht langweilig. Man lernt die drei teilweise grundverschiedenen Schwestern Melly, Caro und Julia kennen.

Melly ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet und führt ein kleines Familienunternehmen, sprich sie kümmert sich um die Erziehung ihrer drei Kinder. Ansonsten spielt sie die brave Ehefrau, die ihren Mann auf Firmenfeierlichkeiten begleitet. Dass sie nun ihrer Schwester Julia auf dem Weihnachtsmarkt helfen möchte, findet ihr Gatte Ole überhaupt nicht lustig. Wer soll sich dann um den Nachwuchs kümmern? Das Au-Pair-Mädchen allein kann das doch nicht stämmen! Kurzerhand schlägt er seine Mutter vor, in der Hoffnung, dass Melly klein beigibt und doch daheim bleibt. Allerdings hat er sich dieses Mal bei seiner Frau verschätzt. Es kommt zum Krach. Hier musste ich immer wieder über Ole den Kopf schütteln. Er hat das Bild, dass seine Frau zu Hause bleibt, während er Karriere macht. Auch fühlt er sich nicht für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Seiner Meinung nach ist das die Sache seiner Frau. Es war auf jeden Fall interessant über die Entwicklung in Mellys Familie zu lesen. Wird Ole vielleicht doch noch seine Meinung ändern?

Caro ist eine Geschäftsfrau, die sich eigentlich endlich mal Urlaub gönnen wollte. Doch jetzt hilft auch sie, leicht widerwillig, im Kartoffelpufferstand aus. Sie geht Julia aber schon bald mit ihrer Art den Stand ändern zu wollen auf die Nerven. Caro bemerkt, dass Julia finanzielle Probleme hat und möchte sich heimlich darum kümmern. Als Julia davon Wind bekommt, fühlt sie sich verraten. Auf dem Sternschnuppenmarkt lernt Caro den Karussellbetreiber Jan kennen. Er wirkt teilweise sehr verschlossen und Caro versucht hinter seine Geheimnisse zu kommen. Ihr Herz öffnet sich auch bald für ihn. Doch Jan macht dicht.

Julia leidet unter ihrem Stottern. Doch Tolga, den sie bei einer Taxifahrt ins Krankenhaus kennenlernt, hat kein Problem damit. Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Somit hat Julias Unfall auch etwas Gutes gebracht; sie hat ihre Liebe gefunden. Julia hat aber auch Probleme. Wenn sie nicht bald ihre finanzielle Lage in den Griff bekommt, wird es das letzte Jahr auf dem Sternschnuppenmarkt sein. Ihre Schwestern wollen ihr helfen, doch irgendwann reicht es auch einmal Julia. Sie möchte endlich wie eine erwachsene Person behandelt werden und beginnt sich durchzusetzen.
Bisher habe ich kein Buch gelesen, wo Stottern eine Rolle gespielt hat. So finde ich es interessant, auch wenn ich mich beim Lesen erst daran gewöhnen musste, auch einmal ein Charakter mit dieser Eigenschaft zu haben.

Alle drei Schwestern haben ihre Probleme. Für mich war es interessant, wie sie alle ihre Situationen in den Griff bekommen.

Außer den Schwestern arbeitet noch Frau Pfeiffer in dem Kartoffelpufferstand. Caro ist die ältere Dame ein Dorn im Auge. Die beiden bekommen sich auch ständig in die Haare. Für mich war es spannend, ob die beiden sich vielleicht doch am Ende noch besser verstehen. Aber bis dahin könnte der Weg sehr holprig sein.

Vom Erzählstil erinnert mich „Das Leben ist kein Punschkonzert“ auch wieder an „O du fröhliche Weibernacht“. Auch hier werden mehrere Frauen und ihr unterschiedliches Leben dargestellt.

Heike Wanner bringt mich mit ihrem Schreibstil auch öfters zum Schmunzeln. Ich habe mich beim Lesen wohlgefühlt.

Wer gerne einen Apfelwein-Punsch machen möchte, findet ein Rezept dafür zu Beginn des Buches. Eine schöne Idee!

Mein Fazit
„Das Leben ist kein Punschkonzert“ ist ein schöner Weihnachtsroman, der mich gut unterhalten hat. Mir hat auch dieses Mal Heike Wanners Erzählstil gut gefallen. Ich gebe dem Buch gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für Weihnachtsbuchliebhaber.

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

Rezension von: KR 

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Mi

27

Dez

2017

Lily Oliver- Träume, die ich uns stehle

Hallo Ihr Lieben,

 

heute gibt es wieder eine gemeinsame Rezension von uns: Angelina und Kristina. Wir hatten das Vergnügen zu Rezensionszwecken Lily Olivers Buch "Träume, die ich uns stehle" zu lesen.

 

Hier kommt unsere Rezension mit zwei verschiedenen Bewertungen ;-). Aber lest selbst.

 

Viele Grüße

 

Kristina & Angelina

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Mi

27

Dez

2017

Berühre mich. Nicht. - Laura Kneidl

 

Berühre    mich     nicht

 

Allgemeine Infos: 

Autor: Laura Kneidl 
Verlag: LYX
Preis: 12,90 EUR  
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN:
978-3736305274
Internetseite des Verlags:  https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/beruehre-mich-nicht/id_6319905

 

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

 

 

Inhalt:

 

Der Roman handelt von dem jungen Mädchen namens Sage, die nach Nevada kommt um zu studieren.

Recht schnell erfährt man, dass ihr Studium jedoch nicht der Grund dafür war, dass sie ihre Heimat Maine verlassen hat. Vielmehr ist sie die 3000 Meilen von zuhause geflohen.

Und auch wenn sie ihre Mutter und ihre Schwester sehr vermisst, hat sie zu viel Angst um nach Hause zurück zu kehren.

Die Angst ist auch in Nevada ihr ständiger Begleiter.

Sobald Sage einem männlichen Wesen gegenüber steht, mit einem Mann reden oder ihn sogar berühren soll, verfällt sie in Panik.

Als sie dann an ihrem College auch noch auf Luca trifft, der einem ihrer Alpträume entsprungen zu sein scheint und alles darstellt, wovor Sage sich fürchtet, kann sie kaum glauben, jemals in Nevada Fuß fassen zu können.

 

 

Doch ist Luca wirklich die Person, die er zu sein scheint? Oder kann Luca ihr vielleicht sogar helfen?

Kann Sage sich ihrer Vergangenheit stellen oder holt diese sie irgendwann doch ein?

 

 

Meine Meinung:

 

Ich hatte von dem Buch vorab bereits viel positives gehört, hatte hier jedoch versucht mit geringen Erwartungen an die Sache heran zu gehen, da ich bei einem anderen Buch, welches auch so gehyped wurde, gerade erst enttäuscht wurde.

 

 

„Berühre mich nicht“  konnte jedoch auch mich vollständig überzeugen.

 Sage ist wirklich eine starke Persönlichkeit, die trotz allem was sie durchgemacht hat, immer noch versucht ihren Weg zu gehen. Ihre Angstzustände und Panikattacken werden für den Leser extrem gut nachvollziehbar dargestellt. Denn auch wenn ihre Angst rein tatsächlich meistens unbegründet ist, kann Sage ihren Körper nicht immer rational davon überzeugen, dass sie keine Angst haben muss.

 

Der Leser erfährt in kleinen Häppchen was Sage genau durchmachen musste und bei jeder weiteren Info, leidet man mit ihr. Ich hatte so viel Mitgefühl für Sage und wurde gleichzeitig jedoch auch so wütend auf die Person, die ihre Psyche so zerstört hat - es war echt ein Wechselbad der Gefühle.

 

Die Annäherung zwischen Sage und Luca wurde auch wirklich schön dargestellt. Alles passiert in kleinen Schritten. Nichts wird überstürzt, wodurch die Story auch wirklich glaubhaft erscheint.

Sages Gefühlswelt, auch in Bezug auf Luca wird dem Leser sehr gut näher gebracht.

Man freut sich als Leser richtig mit Sage, als ihr Leben endlich bergauf zu gehen scheint.

 

Und dann kommt das Ende ...

 

Ja ich muss sagen, dass das Ende mich recht zerstört zurück gelassen hat. Ich hatte einen großen Kloß im Hals und hab die Herzen der Personen brechen gehört.

 

Ich kann daher die Fortsetzung kaum erwarten, auf die wir Gott sei Dank nur bis Januar warten müssen.

 

 

 

Mein Fazit:

 

Ein Buch, welches den Wirbel der um es gemacht wird, in meinen Augen tatsächlich verdient hat. Das Buch hat mich tief berührt und mich emotional extrem mitgenommen. Es handelt sich um schwere Kost, die hier jedoch sehr zart in die Handlung eingepflanzt wird, ohne das man als Leser das Gefühl hat es wird zu viel.

 

Ich kann den Roman wirklich nur empfehlen und daher gibt es von mir auch volle fünf Sterne von mir :)

 

Rezension von: SA

 

 

 

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