Thilo Corzilius - Alles was dazwischenliegt

Autor: Thilo Corzilius
Verlag: Forever Ullstein
Seitenanzahl:
224
E-Book-ISBN:
978-3-95818-164-9
Internetseite des Verlags:
http://forever.ullstein.de/ebook/alles-was-dazwischen-liegt/

 

Aufmachung des Buches
Auf dem Cover zu „Alles was dazwischenliegt“ von Thilo Corzilius sieht man ein Pärchen. Sie laufen Händchenhaltend am Strand entlang. Durch das Sonnenlicht, welches auf die beiden fällt, bekommt man beim Betrachten des Bildes richtige Sommergefühle. Die Gestaltung ist gut gewählt, denn die Protagonisten landen während der Geschichte auch auf Sylt.

 

Inhalt
Gerade hat die 18-jährige Mira ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht. Nun macht ihr Freund Jesper kurzerhand mit ihr Schluss, weil er in die USA gehen möchte. Dann landet sie auch noch wegen ihm im Krankenhaus. Anstatt reumütig von Jesper besucht zu werden, sitzt plötzlich Schulkamerad und Gitarrist Valentin an ihrem Klinikbett. Ein paar Tage später befindet sich Mira bereits auf Roadtrip mit genau diesem. Valentin hat sie zu dieser spontanen Reise überredet und so ist ihr erstes Ziel List auf Sylt. Valentin schreibt immer wieder etwas in seine „Kladde“, doch möchte er vorerst nichts davon Mira erzählen. Irgendetwas beschäftigt ihn und Mira wird immer neugieriger. Sie mag Valentin und will mehr über seine Gedanken wissen. Ein Vertrauensbruch könnte ihre entstehende Freundschaft zerstören…

Meine Meinung
Im Rahmen einer Leserunde auf lovelybooks durfte ich „Alles was dazwischenliegt“ von Thilo Corzilius lesen. Ich bin sehr froh darüber. Die Geschichte um die 18-jährige Mira ist bewegend und regt zum Nachdenken an. Auch der Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen.

 

Mira hat gerade ihr Abitur gemacht. Nun beendet ihr Freund Jesper ihre Beziehung. Er möchte in den USA studieren und sieht keine Zukunft für sich und Mira. Schon hier konnte ich über Jesper nur den Kopfschütteln. Ihm scheint so gar nichts an der Beziehung zu liegen. Dann landet Mira auch noch wegen ihm im Krankenhaus. Dort muss sie dann feststellen wie echt ihre Freundschaften sind. Man erkennt doch immer wieder, wenn es einem schlecht geht, auf wen man sich verlassen kann.
An ihrem Krankenbett sitzt Valentin. Mit ihm hatte sie während der Schulzeit eigentlich gar nicht zu tun. Trotzdem besucht er sie in der Klinik. Als Mira wieder zu Hause ist, überredet dieser sie zu einem Sommer-Roadtrip. Ich habe mich sehr wohlgefühlt beim Lesen und kam mir vor als wäre ich auch auf Reise. Es ist schön ihre Fahrt nach Sylt und ihr Aufenthalt dort zu erleben. Besonders interessant ist dort das Kennenlernen des blinden Nick.

 

Während der Reise wird immer deutlicher, dass Valentin etwas beschäftigt. Er schreibt oft in eine Art Tagebuch („Kladde“). Mira spricht ihn auch darauf an. Doch Valentin möchte ihr (noch) nicht mitteilen, was er hinein schreibt. Valentin spricht ziemlich oft über den Tod bzw. über „alles was dazwischenliegt“. Mira macht das wahnsinnig und so kommt es, dass sie ihre eigenen Schlussfolgerungen zieht. Dann entdeckt sie auch noch eine Liste, die sie bestätigt. Sie begeht einen Vertrauensbruch, den ich als Leserin auch nicht gutheißen kann.

 

Für mich war es auch spannend den Spreepark in Berlin kennenzulernen. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen und verwilderten Freizeitpark. Der Trip dorthin hat mir sehr gut gefallen. Ich neige schon fast dazu zu behaupten, dass ich die Anlage gerne auch mal sehen würde ;-).

 

Man erfährt erst spät, was Valentin beschäftigt. Hierbei erkennt man, wie böse das Schicksal doch immer wieder mitspielen kann. Was ihn wiederfährt, ist auch im realen Leben nie auszuschließen. Seine Situation regt zum Nachdenken an und kann einen traurig stimmen. Es gibt auch weitere Passagen im Buch, über die man sich Gedanken machen kann. Beim Lesen sollte man sich auf jeden Fall Taschentücher bereit legen.

 

Der Roadtrip verändert Miras Leben und Einstellungen. Sie überdenkt einiges. Leider muss sie auch selbst einen Schicksalsschlag verkraften mit dem sie nicht gerechnet hat. Auch hier sieht man wie schnell sich etwas ändern kann.

 

Die Charaktere Mira und Valentin sind mir ans Herz gewachsen. Ihre Freundschaft entwickelt sich sehr schön, sodass auch mehr aus den beiden werden könnte. Doch dann kommt der erwähnte Vertrauensbruch dazwischen. Kann Mira ihren Fehler wieder gutmachen?

 

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen. Nur ging mir das Ende dann zu schnell und ich hätte gerne noch mehr über Mira und Valentin erfahren.

 

Mein Fazit
„Alles was dazwischenliegt“ ist eine kurzweilige Geschichte mit einem Roadtrip, der Mira die Augen für neue Perspektiven öffnet. Das Buch erhält von mir 4 gute Sterne und eine Leseempfehlung.

Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilnehmen und den bewegenden Roadtrip miterleben durfte.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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