Genevieve Cogman - Die unsichtbare Bibliothek

Autor/in: Genevieve Cogman
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl:
429
ISBN:
978-3-404-20870-8 (Taschenbuch)
           978-3-404-20786-2 (Paperback)
E-Book-ISBN:
978-3-7325-0698-9
Internetseite des Verlags:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/buecher/fantasy-buecher/die-unsichtbare-bibliothek/id_5650168

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Die unsichtbare Bibliothek“ zeigt eine altertümliche Straßenkarte von „einem“ London. Ein Buch ist aufgeschlagen, worauf ein Anwesen steht. Von dort führt eine gestrichelte Linie durch die Straßen von London. Möglicherweise soll dieses Gebäude die unsichtbare Bibliothek symbolisieren. Ich finde es interessant, mir das Cover näher zu betrachten.

 

Inhalt
Die unsichtbare Bibliothek ist ein Ort außerhalb von Raum und Zeit. Dort arbeiten Bibliothekare um Bücher aus den verschiedenen Welten zu besorgen und zu bewahren. Eine von ihnen ist die noch relativ junge Bibliothekarin Irene. Von ihrer Vorgesetzten wird sie zusammen mit ihrem neuen Mitarbeiter Kai auf Mission geschickt um eine besondere Ausgabe der Grimm’schen Hausmärchen zu besorgen. Dabei führt ihre Reise in eine aus Chaos bestehende Welt, wo sie im dortigen London auf die Suche nach diesem Buch gehen. Dabei stoßen sie auf neue Gefährten, aber auch böse Feinde. Das Buchabenteuer entwickelt sich zu einem gefährlichen Krimi. Können Irene und Kai das Märchenbuch finden? Und warum sind auch andere Personen an dieser Ausgabe der Brüder Grimm interessiert? Inmitten von einer Welt in der Zeppeline eine große Rolle spielen, wird Irene vor einer großen Herausforderung gestellt.

 

Meine Meinung
Bei „Die unsichtbare Bibliothek“ von Genevieve Cogman handelt es sich um das erste Buch einer Reihe. Direkt beim Lesebeginn taucht man in die Geschichte ein und lernt Irene während einen Einsatz kennen. Im ersten Moment hatte ich Schwierigkeiten richtig in die Handlung dabei hinein zu finden. Doch nach einigen Seiten konnte ich mir Irenes Umgebung vorstellen.

 

Irene arbeitet für die unsichtbare Bibliothek, die sich jenseits von Ort und Zeit befindet. Dort werden Bücher aus den verschiedenen Welten bewahrt und die Bibliothekare werden immer wieder auf Missionen geschickt um bestimme Lektüren zu besorgen. Als Leser erfährt man nur bruchstückhaft etwas über die Beweggründe der Bibliothek.

 

Irene wird von ihrer Vorgesetzten Coppelia zusammen mit dem neuen Mitarbeiter Kai in eine von Chaos beherrschte Welt (dort existieren Vampire und Elfen neben den Menschen) geschickt. Sie sollen eine besondere Grimm’schen Hausmärchen-Ausgabe zur Bibliothek bringen. Dafür reisen die Beiden nach London dieser Welt. Bald müssen sie feststellen, dass nicht nur sie nach diesem Buch suchen. Ein Feind der Bibliothek und auch ein Elf zeigen reges Interesse an dem Märchenbuch, das verschollen ist. Sogar der Besitzer dieser Ausgabe ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Beim Lesen hat man das Gefühl nicht nur ein Fantasybuch in der Hand zu halten, sondern auch einen Krimi. Man fragt sich, warum diese Hausmärchen so besonders sind, sodass so viele Personen hinter genau diesem Buch her sind und über Leichen dafür gehen.

 

Während ihrer gefährlichen Mission lernt Irene auch Kai etwas näher kennen und muss bald feststellen, dass er ein Geheimnis hegt. Hier kann es in den Fortsetzungsromanen noch interessant werden. Ich selbst bin auf jeden Fall neugierig über Kais Herkunft.

 

Einen Verbündeten und Helfer finden sie in den Detektiven Vale. Gemeinsam erleben sie in dem gefährlichen London ein Abenteuer, dass sie quer durch die Stadt und auf Zeppelinfahrten führt.

 

Ausgerechnet Irenes „Erzfeindin“ und Bibliothekarin Bradamant folgt ihnen nach London dieser Chaos-Welt. Ihr wird in der Geschichte auch noch eine bedeutsame Rolle zugeteilt. Sie hat ein Charakter, der schwer einzuschätzen ist. Sie wirkt sehr berechnend und trotzdem gibt sie dem Buch einen gewissen Schliff, sodass die Handlung interessant und spannend bleibt.

 

Immer wieder geraten die Bibliothekare in gefährliche oder auch merkwürdige Situationen. Es gibt Passagen im Buch, da muss man als Leser auch mal stark schlucken.

 

Hin und wieder gab es in der Geschichte kleine Ungereimtheiten für mich, die mich etwas im Lesefluss gestoppt haben.

 

Aber im Großen und Ganzen hat Genevieve Cogman eine interessante Fantasy-Welt erschaffen in der Irenes Geschichte noch lange nicht auserzählt ist. Ich finde es erwähnenswert, dass, wenn immer die unsichtbare Bibliothek erwähnt wird, das Wort Bibliothek fett geschrieben wird.
Außerdem gefällt mir die Idee der Sprache der Bibliothekare, mit der sie in den Welten agieren können. Sie ist schon fast magisch.

 

Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und wie es mit Irene und Kai weiter gehen wird. Welche Abenteuer werden folgen? Ich habe bereits erfahren, dass man wieder auf viele bekannte Charaktere treffen wird.

 

Mein Fazit
„Die unsichtbare Bibliothek“ ist der Auftakt einer Reihe der Autorin Genevieve Cogman. Das Buch und die Idee dahinter haben mir gut gefallen. Ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Irene und Kai. Der erste Band erhält von mir vier gute Sterne.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

Wir lesen gerade:

Sabrina liest:

Kristina liest:

Blogtouren

Seitenaufrufe (ab 25.05.2018)

Besucherzaehler