Julia Drosten - Das Revuemädchen

Autor/in: Julia Drosten
Seitenanzahl: 400
EAN:
9783739359755
Internetseite mit Informationen über das Autorenpaar: http://das-autorensofa.de/autoren/julia-drosten/

Hinweis: Die Rezension kann Werbung enthalten.

 

Aufmachung des Buches
Ich besitze eine Weltbild-Taschenbuchausgabe, die es in dieser Form nicht mehr gibt. Zurzeit ist eine eBook-Version von „Das Revuemädchen“ erhältlich. Das Cover zeigt ein Revuemädchen, das auf einem großen Apfel sitzt. Die Frucht zeigt eine Skyline bei der es sich um New York handeln muss. Die Gestaltung passt zum Buchinhalt.

 

Inhalt
New York 1925: Amy Kennedy, Tochter von irischen Einwanderer, träumt von einer Karriere als Revuemädchen im National Wintergarden. Ihre Mutter arbeitet dort als Kostümschneiderin. Amy und ihre ältere Schwester Megan helfen ebenfalls im Revuepalast aus. Eines Tages geht ihr Wunsch in Erfüllung. Amy wird an Billy Minskys Theater als Revuetänzerin engagiert. Sie hat großes Talent und so steht ihr eine erfolgreiche Karriere bevor. Allerdings muss sie ihre Eltern von ihrem Berufswunsch überzeugen und sich gegen Neider behaupten. Als sie Jack begegnet, der Pilot werden möchte, ist es um sie geschehen. Eine leidenschaftliche Liebesbeziehung nimmt ihren Lauf. Allerdings steht diese unter keinem guten Stern. Als der zweite Weltkrieg auszubrechen droht, treffen Amy und Jack wieder aufeinander. Die Zeiten haben sich verändert und Amy hat viele Schicksalsschläge verkraften müssen…

 

Meine Meinung
„Das Revuemädchen“ von Julia Drosten stand viel zu lange ungelesen in meinem Regal, denn es entpuppte sich als interessante, historische Lektüre.

 

Man lernt die irische Einwandererfamilie Kennedy in New York kennen, die in relativ armen Verhältnissen lebt. Die Hauptfigur ist die jüngere Tochter Amy, die von einer Karriere als Revuemädchen am Theater National Wintergarden träumt. Ihr Berufswunsch geht in Erfüllung. Allerdings muss sie vor allem ihrem Vater noch beibringen, dass sie fortan als leichtbekleidete Tänzerin auf der Bühne stehen wird. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhundert ist dies kein angesehener Beruf in Amerika und es gibt Razzien in den Revuetheatern. Die Prohibition beherrscht die Vereinigten Staaten und somit leben die Bürger Amerikas in einer strengen Zeit. Ich finde es interessant über diese Zustände zu lesen. Julia Drosten hat die Situation Amerikas gut in dem Buch umgesetzt.

 

Amys Laufbahn zu einer angesehenen Revuetänzerin macht Spaß mit zu verfolgen. Amy stammt aus armen Verhältnissen, und wird durch ihre Berufswahl eine angesehene Frau. Sie arbeitet hart und muss einige Schicksalsschläge verkraften. In dem Frauenheld Jack findet sie ihre erste große Liebe. Doch die Beziehung steht unter keinem guten Stern. Jack möchte Pilot werden und reist dafür schon bald durchs ganze Land. Für Amy beginnen Jahre geprägt von unterschiedlichen Gefühlen. Sie hat glückliche, aber auch sehr traurige Zeiten vor sich. In Paris befindet Amy sich dann auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Doch dann droht der zweite Weltkrieg auszubrechen und so ziehen böse Wolken am Horizont auf. In der Zeit begegnet sie Jack wieder. Amy hat ein Geheimnis gegenüber Jack und versucht dies jahrelang für sich zu behalten. Doch bald droht alles ans Licht zu kommen.

 

Tanzkollegin Carry ist am Theater National Wintergarden Amys Feindin und sehr intrigant. Nachdem sie das Theater verlässt, verschwindet Carry für einige Zeit von der Bildfläche. Jahre später treffen Amy und Carry wieder aufeinander. Es wird ein Wiedersehen womit mal als Leser nicht gerechnet hätte. Menschen können sich wohl doch ändern… Mir hat die erneute Begegnung der beiden gut gefallen.

 

Der Schreib- und Erzählstil von Julia Drosten gefällt mir sehr gut. Ich konnte mir beim Lesen alles sehr gut vorstellen und ich habe interessante Details der zwanziger Jahre in Amerika kennengelernt. Viele Schauplätze und genannte Personen im Buch gab es wirklich, wobei am Ende des Romans auf Abweichungen in der Realität hingewiesen wird. Diese Abänderungen haben mir persönlich nichts ausgemacht.

 

Das Ende der Geschichte hätte man meiner Meinung nach etwas ausführlicher beschrieben werden können. Mir kam die Handlung zum Schluss etwas zu schnell abgearbeitet vor.

 

Dies war mein erstes Buch von Julia Drosten, das ich gelesen habe. Es wird sicherlich nicht das Letzte sein :).

 

Mein Fazit
Seit langem habe ich nun mal wieder einen historischen Roman gelesen und wurde nicht enttäuscht. Es war sehr interessant über die Zeit der zwanziger Jahre in New York zu lesen und Amys berufliche Laufbahn mitzuerleben. Julia Drosten hat in einem tollen Erzählstil Amys Geschichte auf Papier gebracht. Das Buch erhält von mir 4 gute Sterne und eine Leseempfehlung.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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