Corina Bomann - Eine wundersame Weihnachtsreise

Autor/in: Corina Bomann
Verlag: Ullstein
Seitenanzahl:
240
ISBN:
9783548287744
Internetseite des Verlags:
http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/eine-wundersame-weihnachtsreise-9783548287744.html?cHash=b1775a2988b8dabe75a6f5bf9a877660

 

Aufmachung des Buches
Das Cover von „Eine wundersame Weihnachtsreise“ von Corina Bomann ist winterlich gestaltet. In der Mitte sieht man ein Bild mit einer Frau, die einen roten Mantel trägt und mit einem Koffer durch eine Schneelandschaft läuft. Diese Szene wird auch im Buch beschrieben. Mir gefällt die Gestaltung des Weihnachtsromans sehr gut.

 

Inhalt
Die junge Studentin Anna verabscheut Weihnachten seit einigen Jahren und geht dem Fest aus dem Weg in dem sie meist um diese Zeit verreist. Als ihr kleiner Bruder sie bittet an Weihnachten mal wieder nach Berlin zu kommen, entschließt sich Anna schweren Herzens nun doch mal wieder den Feierlichkeiten bei zu wohnen. Auf der Zugfahrt nach Berlin passiert ihr ein Missgeschick: Sie verschläft ihr Ziel und landet an der Ostsee! Leider herrscht das große Schneechaos und es fährt kein Zug zurück. So beginnt für Anna ein Roadtrip nach Berlin, damit sie pünktlich zu Heiligabend bei ihrer Familie eintreffen kann. Doch der Trip bringt viele Hindernisse mit sich. Sie lernt unterschiedlichste Charaktere kennen, die ihr den Weg in die deutsche Hauptstadt ebnen.

Meine Meinung
„Eine wundersame Weihnachtsreise“ von der Autorin Corinna Bomann liegt seit letztem Winter bei mir zum Lesen bereit. Nun war die Zeit gekommen das Buch endlich zu lesen. Schließlich mag ich Weihnachtsbücher zur passenden Saison am liebsten.

 

Die Geschichte beginnt damit, dass man Anna und ihre Abneigung zu Weihnachten kennenlernt. Sie hegt überhaupt keine Gefühle für diese Zeit, eher im Gegenteil. Schon allein die Düfte und Musik, die ein Bestandteil von Weihnachtsmärkten ist, ist für sie ein Graus. Sie ist einfach nur davon genervt. Als Leser erfährt mal allerdings erst recht spät, woher ihre Abscheu kommt. Teilweise kann man ihr Standpunkt verstehen. Die Weihnachtszeit erweist sich leider heutzutage immer mehr als eine stressige Zeit. Alles ist so hektisch und die meisten Leute sind einfach nur genervt. Dies wird auch in dem Buch beschrieben.

 

Anna flüchtet eigentlich immer vor den Festtagen. Doch dieses Mal kann sie ihrem kleinen Bruder den Wunsch nicht abschlagen an den Feiertagen in die Heimat nach Berlin zu kommen. Sie studiert in Leipzig und sieht ihre Familie selten. Sie hat allerdings auch keinen guten Draht zu dieser. Ihre Mutter lebt mit ihrem Stiefvater Gerd und Halbbruder Jonathan in der Hauptstadt. Anna kann Gerd nicht wirklich leiden und geht ihm am liebsten aus dem Weg. Sie befürchtet von Gerd und ihrer Mutter wieder Belehrungen über den Feiertagen zu bekommen.

 

Auf ihrer Heimreise über die Festtage geschieht dann das Missgeschick. Anna verschläft ihren Ausstieg im Zug und landet im größten Schneechaos in Binz an der Ostsee. Kein Zug fährt mehr zurück. Doch sie findet Hilfe. Mit Schneepflug geht ihre erste Etappe Richtung Berlin. Von da an findet sie immer wieder Personen, die sie ein Stück mitnehmen und sie auf ihre Heimfahrt begleiten. Allerdings muss sie auch immer wieder Umwege in Kauf nehmen, denn jedes Mal wenn sie „Last Christmas“ im Radio hört, passiert ein Missgeschick. Oder ist es einfach nur ihre Einstellung zu Weihnachten, die die Rückreise erschweren? Auf jeden Fall ist es lustig, wie der Dauerweihnachtssong in den Kakao gezogen wird ;-).

 

Auf ihrem Roadtrip lernt Anna interessante Charaktere kennen. Darunter drei Damen aus einem Seniorenheim, die scheinbar auf einer Raststätte von ihrem Bus vergessen wurden. Die drei sind schon der Knüller mit ihren Auftreten und Eigenarten. Anna benennt sie nach Blumenarten, was sehr amüsant ist. Außerdem trifft Anna auf Hippies, mit dabei auch ein süßer Typ.

 

Letztendlich kann man diesen Roadtrip auch als etwas Positives in Annas Leben sehen. Er öffnet ihr die Augen und durch diese Reise lernt sie Personen kennen, die sie nie begegnet wäre, wenn sie auf normalen Weg nach Berlin gelangt wäre. Für mich hat das Buch auch die Aussage, dass man durch Umwege gute Dinge erleben kann. Auch Hindernisse können zum Ziel führen.

 

Das Weihnachtsbuch hat mir gut gefallen, auch wenn manche Situationen in dem Roman etwas übertrieben wirken. Doch gerade diese Dinge machen die Geschichte auch lesenswert.

 

Mir gefällt der Erzähl- und Schreibstil von Corina Bomann sehr gut. Das Buch ist für die Weihnachtszeit sehr zu empfehlen. Es stecken in der Geschichte viele Gedanken über die man vielleicht selbst mal nachdenken könnte. So erzählen die drei Damen von ihrem schönsten Weihnachten. Und dabei geht es nicht um die Geschenke sondern um besondere Momente.

 

Mein Fazit
Diesem Weihnachtsbuch mit einem interessanten Roadtrip gebe ich vier gute Sterne und eine Leseempfehlung für alle Liebhaber von diesem Genre :-). Eine tolle Geschichte für die Adventszeit.

 

Somit gibt es 4 von 5 Sternen von mir.

 

 

Rezension von: KR 

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