Jennifer Niven - All die verdammt perfekten Tage

Autorin: Jennifer Niven


Verlag:
Limes


Seitenanzahl:
400


ISBN:
978-3-8090-2657-0

 

EBook-ISBN: 978-3-641-15848-4

 

Internetseite des Verlags:http://www.randomhouse.de/Verlag/Limes/23000.rhd

 

 


Inhalt

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

 


Meine Meinung


In diesem Buch geht es um Finch und Violet. Finch stellt sich jeden Tag die Frage, ob es ein guter Tag zum Sterben ist. Einen Tag geht es ihm gut, an anderen Tagen überlegt er wie lange er wohl die Luft anhalten kann, bevor er ertrinkt.

Violet hat ihre Schwester bei einem Autounfall verloren, bei dem sie selbst neben ihr im Auto saß. Sie gibt sich selbst die Schuld und hat sich von allem zurückgezogen. Sie geht zwar zur Schule, aber eigentlich ist sie eine leere Hülle.

Bis zum dem Tag, als Finch sie davor rettet einen fatalen Fehler zu machen. Doch alle denken sie hätte Finch gerettet und nicht umgemerkt.

Als Finch sie als Partnerin für ihr ein Schulprojekt auswählt, weiß sie nicht was sie davon halten soll. Alle an der Schule halten ihn für einen Freak. Aber ist sie zur Zeit nicht selbst einer?

So nimmt Finch sie mit auf eine Reise durch ihren Bundestaat und bringt Violet wieder auf den richtigen Weg. Doch kann Violet dasselbe für Finch tun?

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Leider habe ich durch eine Leseflaute ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu lesen.

Am Anfang hat es mir auch wirklich gut gefallen. FInch und Violet tasten sich zueinander hin.

Doch Finch und Violet kommen mir in diesem Buch irgendwie nicht nahe. Wie ihre Eltern habe ich es auch nicht geschafft zu ihnen durchzubrechen.

Natürlich gingen mir einige Szenen in diesem Buch schon nah, aber die beiden Jugendlichen an sich blieben unnahbar für mich.

Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch an dem Schreibstil der Autorin lag, der mich nicht so mitreißen konnte oder das ich nie so genau wusste, was Finch mit manchen Aktionen erreichen will.

Die Idee jedoch gemeinsam durch ein Schulprojekt auf Wanderschaft zu gehen, gefiel mir gut. Violet wird dadurch wieder aus ihrem Schnecken aus hervorgeholt, doch Finch gleitet immer weiter davon. Auch wenn es ihm scheinbar zwischendurch wirklich gut geht.

Was mich ein wenig gestört hat, dass Finchs Mutter sich überhaupt keine Gedanken über ihren Sohn zu machen scheint. Sie kriegt nicht mal mit, wen er nicht zur Schule geht oder was er überhaupt macht. Für mich ein wenig befremdlich.

 

Mein Fazit


Die Autorin behandelt in diesem Buch ein wirklich schwieriges Thema. elbstmord wird grade im Jugendbuchbereicht öfters mal behandelt. Doch leider hat die Geschichte mich am Ende nicht wirklich erreicht.

Die Charaktere sind nicht zu mir durchgedrungen und manchmal war ich kurz davor auch ein paar Seiten zu überblättern.

Violet und Finch erleben in diesem Buch Hoch und Tiefs, aber manchmal wusste ich nicht wohin der Weg führen würde, auch wenn es am Ende dann doch ziemlich deutlich war.

So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben, da mir an manchen Stellen die Tiefe und die Verbindung zu den Charakteren gefehlt hat.

Schade, ich hatte mir nach der Inhaltsbeschreibung irgendwie mehr von dem Buch erwartet.

 

Von mir gibt es für dieses Buch 3 von 5 Sternen.


Rezension von: AN

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