Michaela Grünig - Frisch entführt ist halb gewonnen

Autor/in: Michaela Grünig
Verlag: Feelings (bei Droemer Knaur)
Seitenanzahl:
422
ISBN:
978-3-426-21502-9
Ebook-ISBN: 978-3-426-43328-7
Internetseite des Verlags:
http://www.droemer-knaur.de/buch/8708644/frisch-entfuehrt-ist-halb-gewonnen
 

Aufmachung des Buches
Das Cover von„Frisch entführt ist halb gewonnen“ von der Autorin Michaela Grünig ist hauptsächlich grün. Eine weibliche, schwarze Schattengestalt ist auf dem Buchdeckel abgebildet von der eine Sprechblase ausgeht, in der der Buchtitel gedruckt ist. Die Buchgestaltung würde mich jetzt nicht sofort zum Kauf animieren sondern eher der Buchinhalt.

Inhalt
Vicky Leenders lebt in einer Kölner Nobelwohnung und ist die Tochter eines reichen Geschäftsmannes. Sie liebt die Serie „Südstadt“ oder besser gesagt, sie schwärmt für den Hauptdarsteller dieser Sendung: Tom. Laut Medienberichten ist er Alkoholiker und so kommt Vicky auf die perfide Idee Tom zu entführen und ihm bei seinem „Problem“ zu helfen. Unfreiwillig befindet sich dieser nun in ihrer Wohnung, muss aber kurz darauf durch seinen Manager erkennen, wozu diese Entführung gut ist. Er möchte nun unbedingt noch ein Weilchen für seine Karriere bei Vicky bleiben, doch diese ist plötzlich von Tom gar nicht mehr so begeistert. Doch was tun? Die Polizei und Presse ist ihr auch schon auf den Fersen und der Kommissar Max geht ihr merkwürdigerweise auch nicht mehr aus dem Kopf. Und was hat ihre Situation alles mit einem scheinbaren Mord gemeinsam? Eine romantische, lustige Kriminalgeschichte nimmt ihren Lauf.

Meine Meinung
Vor kurzem habe ich das Buch „Ohne Ziel ist der Weg auch egal“ von Michaela Grünig gelesen. Und jetzt war die Autorin so lieb und hat mir ihr Erstling zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt. Darüber habe ich mich sehr gefreut. „Frisch entführt ist halb gewonnen“ ist die überarbeitete Neuausgabe von dem Roman „Wie ich Brad Pitt entführte“.

Die ersten ca. 100 Seiten haben sich für mich etwas gezogen. Es war zunächst etwas verwirrend für mich, dass ständig ein Perspektivwechsel stattgefunden hat. Aus der Ich-Perspektive erzählt Vicky ihre Geschichte, aus der dritten Person wird die Handlung von dem Journalist Blitzi und von der Kommissarin Nicole erzählt. Dabei war für mich erst einmal der Zusammenhang zwischen den drei Charakteren nicht klar. Dass sie irgendwann aufeinander treffen, habe ich mir schon gedacht, aber es dauerte etwas lang bis dies geschah.

Nach etwa 100 Seiten wurde die Geschichte für mich langsam interessanter und Vicky stellte sich für mich nicht mehr ganz so unnormal wie am Anfang dar. Vorher konnte ich mich nicht so ganz in Vicky hineinversetzen. Sie wirkte einfach verrückt mit ihrer Entführungsgeschichte rund um den Schauspieler Tom. Doch dann wuchs sie mir ans Herz. Vicky muss sich in Toms Rolle verliebt haben, denn Tom findet sie plötzlich nicht mehr ganz so gut. Er wirkt arrogant und Ich-bezogen. Vicky kann einen leidtun, denn sie bekommt ihn so schnell nicht mehr los. Tom möchte mit der Entführungsgeschichte seine Karriere aufputschen. Wie kommt Vicky nur heil aus der Sache wieder heraus? Vor allen Dingen ist die Polizei ihr schon auf den Fersen. Die Kommissarin Nicole vermutet sie auch noch in einem anderen Fall als Komplizin. Wo soll das nur hinführen?

Und dann ist da noch der Kommissar Max für den Vicky plötzlich Gefühle entwickelt. Doch er hat den Fall zugetragen bekommen Tom zu finden und von seinen Entführern zu befreien.
Nebenbei möchte auch der Journalist Blitzi von der Entführungsgeschichte profitieren. Und könnte das Vickys Vater, ein bekannter und reicher Geschäftsmann, auch noch schaden? Chaos über Chaos.

Letztendlich hat mir die Geschichte gut gefallen und Michaela Grünig hat die verschiedenen Handlungen gut miteinander verbunden.

Nicole und Blitzi sind Charaktere, die mir nur schwer ans Herz gewachsen sind. Hin und wieder zeigen auch die beiden nette Züge, aber dann sind sie auch schon wieder etwas unsympathischer. Beide verfolgen ihre Karriere und möchten durch die Entführungsgeschichte bessere Chancen in ihrem Beruf erhalten.

Angenehm finde ich, dass die Kapitel kurz sind. Allerdings an manchen Stellen waren sie schon fast zu kurz. Fast nach jedem Kapitel gibt es die Perspektivwechsel zwischen Vicky, Nicole und Blitzi.

Sprachlich hat mir der Roman auch gefallen. Er ist locker und lustig geschrieben.

Michaela Grünig hat in den beiden Romanen, die ich jetzt von ihr gelesen habe, auch Krimieffekte eingebaut. Dadurch bekommen ihre Bücher auch noch Spannung und man rätselt mit.

Mein Fazit
Mit der Sternenvergabe mache ich es mir dieses Mal etwas schwer. Die ersten 100 Seiten haben mich nicht so mitgerissen, aber dann gefiel mir die Handlung von Seite zu Seite besser. „Ohne Ziel ist der Weg auch egal“ habe ich vier Sterne gegeben und es hat mir auch ein Tick besser gefallen als „Frisch entführt ist halb gewonnen“. Deshalb gebe ich diesem Roman 3 Sterne (mit Sternchen ;)).

Liebe Michaela, vielen Dank für das Buch mit den persönlichen lieben Zeilen. Ich habe mich sehr gefreut und es hat mir Spaß gemacht Vicky Leender kennenzulernen.

Somit gibt es 3 von 5 Sternen von mir.

Rezension von: KR


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