Interview Alana Falk

Liebe Leser,

 

wir freuen uns sehr, dass die Autorin Alana Falk uns die Möglichkeit gegeben hat, ein Interview mit ihr auf unserem Blog zu veröffentlichen.

 

Da ich, Angelina, schon ein Buch von dieser Autorin gelesen habe, möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um euch die Autorin einmal näher zu bringen und euer Interesse für ihre Bücher zu wecken.

 

Da es das erste Interview ist, dass wir auf unserem Blog veröffentlichen, bitten wir um Nachsicht, falls alles noch ein wenig holprig wirkt ;)

 

 

Hier unser kleines Interview:

 

Hallo Alana,

 

vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, auf unserem Blog ein Interview zu veröffentlichen.

 

Damit unsere Leser die Möglichkeit haben dich ein wenig kennenzulernen, magst du dich kurz einmal selbst vorstellen und uns verraten, wie du zum Schreiben gekommen bist?

 

Ich bin Jahrgang 1980 und lebe mit meinem Mann und meinem Kater in München. Neben dem Schreiben übersetze ich Romane, hauptsächlich Liebesromane und Historicals. Ich selbst schreibe alle Arten von Romance, Paranormal Romance, historische Liebesromane, New Adult und auch Erotik. Das Schreiben habe ich relativ spät für mich entdeckt, 2008, als ich vom Nanowrimo erfahren habe. Einen ganzen Roman in einem Monat schreiben, das fand ich so verrückt, da wollte ich unbedingt mitmachen. Damals ist dann auch mein erster Roman entstanden: "Prinz Hakennase", eine Adaption des Märchens "König Drosselbart". Diesen Roman überarbeite ich übrigens gerade live auf meiner Website. Damals habe ich meine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt und die hat nicht nachgelassen, sondern ist im Laufe der Zeit noch stärker geworden.

 

Wenn du nicht grade am Schreiben bist, welche Bücher liest du denn persönlich gerne? Hast du ein bevorzugtes Genre oder einen Autor?

 

Ich lese gerne die Genres, die ich auch schreibe. Paranormal Romance, New Adult, Erotik und Historicals, aber wenn es gut geschrieben ist, lasse ich mich von fast jeder Geschichte überzeugen. Antje Babendererde zum Beispiel schreibt zeitgenössische Jugendromane über Indianer in den USA. Das Thema gehört nicht zu meinen Favoriten, trotzdem habe ich jedes ihrer Bücher verschlungen. Besonders "Die verborgene Seite des Mondes".

 

Wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, dass dein erstes Buch veröffentlich wird?

 

Das war ein unglaubliches Gefühl. Es ist wunderbar zu erfahren, dass man einen Verleger von seiner Geschichte überzeugen konnte. Noch toller ist allerdings der Moment, in dem man das Buch dann zum ersten Mal in den Händen hält.

 

Was war bisher dein schönstes Erlebnis als Autorin?

 

Das ist schwer zu sagen. Natürlich ist es wunderbar, wenn eines meiner Bücher ein Verlagszuhause findet. Ich genieße aber auch besonders den Kontakt zu den Lesern und freue mich über jede begeisterte Rezension, über jede Bitte um ein Autogramm und generell über alle Kommentare der Leser, zum Beispiel auf meinem Blog oder auf meiner Facebookseite.

 

Wie wichtig sind dir Rückmeldungen von deinen Lesern? Wie gehst du persönlich mit möglichen Kritikpunkten um?

 

Siehe oben. *g* Mir sind Rückmeldungen sehr wichtig. Natürlich kann man an einem bereits erschienenen Buch nichts mehr ändern, aber viele Kritikpunkte lassen sich durchaus übertragen. Was ich für gerechtfertigt halte, nehme ich mir zu Herzen und versuche, beim nächsten Buch darauf zu achten. Kritik ist für mich im Schreibprozess mit am wichtigsten, denn nur durch ehrliche Kritik kann man sich verbessern, auch wenn es nicht immer leicht fällt, mit Kritik umzugehen.

 

In deinem Buch „Die blutroten Schuhe“ dreht sich ja alles um die Welt des Balletts. Warst du selbst einmal beim Ballett oder woher kam die Inspiration grade diese Geschichte zu schreiben?

 

Ich hatte selbst auch schon Ballettstunden, habe aber vor allem Turniertanz gemacht. Blutige Füße kenne ich selbst zur Genüge und einige Sprüche meiner Trainer haben im Buch Verwendung gefunden. Mich fasziniert schon immer die unglaubliche Hingabe der Balletttänzer und ich wollte schon lange darüber schreiben. Als der Machandel Verlag nach Adaptionen von Andersen Märchen suchte, hatte ich sofort die Idee "Die roten Schuhe" in die Ballettwelt zu übertragen. Ein wenig Inspiration kam aber auch vom Phantom der Oper. Das Phantom, für mich eine der interessantesten literarischen Figuren überhaupt, war zu Anfang das Vorbild für Cristan.

 

Als ich das Buch gelesen habe, habe ich mich ein wenig wie in einem modernen Märchen gefühlt. Liest du selbst gerne Märchen und hast du bewusst die Geschichte ein wenig so gestaltet?

 

Ich liebe Märchen, besonders die düsteren, tragischen. Die Geschichte habe ich mit Absicht märchenhaft gehalten. So hat keine der Figuren einen Nachnamen und auch der Ortsname wird nie erwähnt. Außerdem gibt es viele Anspielungen auf Andersen und seine Märchen. Seine Bildsprache und die Themen, die er in seinen Märchen verarbeitet hat. Das war mir wichtig, denn ich wollte unbedingt den märchenhaften Charakter der Geschichte bewahren und Andersen treu bleiben.

 

In deinem Buch muss Kati entscheiden, ob sie ihre Seele für das Ballett opfert. Würde es etwas für dich geben (außer vielleicht dem Schreiben), dem du dich mit Leib und Seele verschreiben würdest?

 

Schade, dass du das Schreiben ausgeschlossen hast. *g* Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es irgendetwas gibt, das es wert ist, seine Seele dafür zu opfern. Wenn wir unsere Seele aufgeben, was haben wir dann noch? Ich glaube, nur ein geliebter Mensch wäre das wirklich wert. Eine Mutter zum Beispiel würde für ihr Kind wohl alles tun.

 

Glaubst du an Himmel und Hölle bzw. das Gute und das Böse auf der Welt?

 

Das ist eine wirklich schwere und spannende Frage. Ich glaube nicht an Himmel und Hölle, nicht in der religiösen Form. Ich glaube auch nicht an gute oder böse Mächte, ich glaube nicht mal an gute oder böse Menschen. Ich glaube, dass es Umstände gibt, die aus einem Menschen das Gute oder das Böse herausholen können. Aus jedem Menschen und zu jeder Zeit in seinem Leben.

 

Mit welchem Charakter identifizierst du dich selbst am Meisten in deiner Geschichte und warum?

 

Ich finde Katis Hingabe an das Ballett unglaublich faszinierend. Unter Tänzern ist das weit verbreitet, als Berufstänzer muss man diese Hingabe haben, ohne geht es nicht. Ich glaube, ich habe Tänzer ganz lange um dieses Brennen im Inneren beneidet, ich wollte das immer selbst spüren. Diese unglaubliche Leidenschaft für etwas, die fast alles andere in den Hintergrund drängt. Seit ich schreibe, kann ich das nachfühlen und darüber bin ich sehr glücklich. Ich glaube, ich kann mich deshalb schon besonders gut mit Kati identifizieren.

 

Und zu guter Letzt, was uns natürlich am Meisten interessiert: Im April kommt dein neues Buch „Bis ins Herz der Ewigkeit“ raus. Auf was können sich die Leser bei dieser Geschichte freuen?

 

"Bis ins Herz der Ewigkeit" ist die Geschichte von Sarah, die weiß, dass sie sterben muss, und sich damit abgefunden hat, bis sie Jan kennenlernt. Jan weiß nichts von Sarahs Krankheit und sie traut sich lange nicht, es ihm zu sagen, weil sie nicht glaubt, dass es Hoffnung für sie beide gibt. Sie kann den Gedanken nicht ertragen, was er tun wird, wenn er es weiß. Dazu kommt, dass Sarah aus dem Hamburger Kaufmannsadel stammt, während Jan nur der Sohn einer Schneiderin ist. Trotz allem verlieben sich die beiden und träumen von einer gemeinsamen Zukunft, die es eigentlich nicht geben kann. Eigentlich. Aber ich will ja nicht zu viel verraten. ;) Ich mag an der Geschichte besonders die Mischung aus Schönem und Traurigem, Herzschmerz und einem unüberwindlich scheinenden Hindernis. Mir hat es auch das Setting angetan. Hamburg im Jahre 1888, die neue Speicherstadt, feudale Villen, die Alster, wunderschöne Kleider und nicht zuletzt der Friedhof in Ohlsdorf, der eine wichtige Rolle spielt. Wer schon mal ein bisschen schauen will, findet auf Pinterest ein paar Bilder von meiner Recherche in Hamburg: http://www.pinterest.com/alanafalk/

 

Vielen lieben Dank für das Interview, es hat wirklich Spaß gemacht!

 

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem kleinen Interview ein wenig neugierig auf die Bücher von Alana Falk gemacht haben. Die blutroten Schuhe kann ich auf jeden Fall persönlich mit guten Gewissen empfehlen und ich freue mich schon auf das neue Buch "Bis ins Herz der Ewigkeit"

 

Das Interview wurde geführt von Angelina

 

 

 

Bücher der Autorin

"Die blutroten Schuhe". Erschienen am 10. November 2013.

 

Genre: Paranomal Romance ab 14 Jahren

 

Umfang: 310 Seiten

Formate: Ebook und Taschenbuch

ISBN: 978-3-939727-33-0

 

 

Klappentext:

 

Ballett ist ihr Leben. Zielstrebig arbeitet die junge Tänzerin Kati daran, sich zur Primaballerina zu vervollkommnen. Dafür trägt sie die blutroten Ballettschuhe, die ihr auf fast magische Weise zu helfen scheinen, das Beste aus sich herauszuholen. Dafür schindet sie sich, dafür verausgabt sie sich, dafür gibt sie vieles andere in ihrem Leben auf.

 

Doch wenn dein Traum dir jedes Opfer wert ist, wenn du dafür sogar deine Seele hingeben würdest, wer schützt dich dann vor dir selbst?

 

Zum Glück gibt es den charmanten Pianisten Cristan, der Kati versteht und sie unterstützt. Was sie allerdings nicht weiß: Cristan arbeitet für den Teufel!

 

Wer mehr über das Buch "Die blutroten Schuhe" erfahren möchte, kann sich gerne meine Rezension durchlesen oder auf der Homepage der Autorin stöbern:

 

Zu meiner Rezension geht es hier: Klick mich

 

Die Homepage der Autorin findet ihr hier: Klick mich

Das neue Buch von Alana Falk "Bis ins Herz der Ewigkeit" ist am dem 3. April 2014 erhältlich =)

 

Genre: Paranormal Romance ab 14

Verlag: Carlsen Impress

Umfang: 279 Seiten

Format: E-Book (3,99 Euro)

ISBN: 978-3-646-60040-7

 

Erhältlich ab 3.4.2014

 

Klappentext:

 

Hamburg im Jahre 1888: Die siebzehnjährige Kaufmannstochter Sarah weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Längst hat sie sich damit abgefunden und fügt sich bereitwillig den Anweisungen ihres Vaters, sich zu schonen und den Familiensitz niemals zu verlassen. Doch dann begegnet sie Jan, dem Sohn der Schneiderin, der eine geheimnisvolle magische Gabe besitzt und einen längst verloren geglaubten Wunsch in ihr weckt: den Wunsch, ihrem Schicksal zu entkommen. Mit Sarahs Gefühlen für Jan wächst auch ihr Wille, um ihr Leben zu kämpfen. Aber die Zeit drängt und schon bald beginnt Sarah zu verstehen, dass es für die Erfüllung ihres Wunsches mehr braucht als bloße Magie

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