Matt Haig - Ich und die Menschen

 

Autor: Matt Haig
Verlag: dtv premium
Seitenanzahl: 351 Seiten
ISBN: 978-3-423-26014-5
Internetseite des Verlages: www.dtv.de

Aufmachung des Buches:

 

Das Cover sieht sehr interessant aus, denn es sieht so aus, als ob ein Mann mit Hung auf dem Mond steht und von dort aus auf die Erde schaut. Die Schrift vom Titel ist sehr verschnörkelt und das finde ich immer schön, denn es sieht etwas weniger ¨gedruckt¨ aus, wenn ihr versteht was ich damit meine.

Inhalt:

 

In einer regnerischen Freitagnacht wandert Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, nackt eine Autobahn entlang. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew hält nicht viel von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigen Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn Debussy hört oder Isobel in die Augen blickt?

Meine Meinung:
Struktur:
Die Struktur ist sehr geordnet. Es gibt keine Zeitsprünge. Allerdings gibt es immer mal ¨Kontakt¨ zu den sogenannten Moderatoren, die ihn auf die Erde geschickt haben. Diesen Kontakt erkennt man aber sehr gut, sodass man keine Probleme hat der Handlung zu folgen.

 

Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil ist flüssig. Ich hatte keinerlei Probleme beim Lesen. Ganz im Gegenteil, es liest sich sehr gut und durch den recht einfachen Stil auch sehr schnell.

Story:
Es geht um Professor Andrew Martin. Dieser ist eigentlich Mathematiker und hat ein unglaubliches mathematisches Rätsel gelöst. Dieses ist so unglaublich, dass ein Wesen von einem anderem Stern herkommen muss um ihn und alle die davon wissen zu töten. Die Begründung ist simpel: Die Menschen seien für diese Wahrheit noch nicht so weit und selbst wenn, würden sie sich damit nur selbst zerstören. Die Vonnadorianer (die Wesen vom anderen Stern) halten alle Menschen für grundschlecht. Alle seien nur egoistisch und geldgierig. Als der Namenlose jedoch Andrews Körper einnimmt, versteht er langsam aber sicher was es bedeutet ein Mensch zu sein und versucht seine Arbeitgeber (die Moderatoren) davon zu überzeugen, dass sein Auftrag bereits erfüllt ist und niemand mehr zu Schaden kommen muss und er bittet sogar darum auf der Erde bleiben zu dürfen. Von da an passiert sehr viel und er lernt noch mehr darüber was es bedeutet ein Mensch zu sein.

 

Aber wieso müssen die Erdenbewohner eigentlich immer so schlecht dargestellt werden?Egal welchen Film man sieht oder welches Buch man liest, meistens ist es dasselbe: Menschen böse oder unterentwickelt oder beides und alle anderen sind besser und/oder fortschrittlicher. Hier ist es wieder so und das finde ich sehr schade. Ich dachte, es sei endlich mal nicht so eine Geschichte wie man sie schon zig Mal im TV gesehen oder in anderen Büchern gelesen hat. Das einzig positive: Es waren ein paar Dinge dabei die zum Nachdenken anregen. Andere wiederum sind typische Standardsprüche und man kommt sich vor wie in einem Poesiealbum.

 

Das Ende ist halboffen. Leider fing es für mich gerade dort an spannend zu werden, aber dann war es leider schon vorbei. Nun gut, man kann sich auch so denken wie es weitergeht, aber hier wäre auf jeden Fall mehr Potential gewesen.

Fazit:
Das Buch ist interessant und hält ein paar Denkanstöße bereit, ansonsten muss ich sagen, ist es wie jeder x-beliebige Film aufgebaut in der es um ¨Aliens¨ und deren Bekanntschaft mit den Menschen geht.

 

 

 

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

 

 

 

Rezensiert von JE

 

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