Robin Gold - Die Liste der vergessenen Wünsche

Autorin: Robin Gold

Verlag: blanvalet

Seitenanzahl: 352 Seiten

EBook-ISBN: 978-3-641-10946-2

Internetseite des Verlags: http://www.randomhouse.de/blanvalet/

 

Aufmachung des Buches:

Da ich das Buch als EBook gelesen habe, kann ich hier von der farblichen Aufmachung nur von den Bildern von der Verlagsseite berichten. Es ist in jedem Fall träumerisch gestaltet und lädt zum Lesen ein. Es ist ein kleines Häuschen und ein viel größerer Heißluftballon abgebildet. Dieser passt zwar nicht zur Geschichte, aber ich denke, es soll einfach das Bild der Wünsche und Träume widerspiegeln und da diese meistens himmelhoch entfernt zu sein scheinen, passt es wieder. Das Cover ist sehr schön, aber nicht aufdringlich gestaltet.

 

Inhalt

Früher war alles einfacher. Abschiede zum Beispiel. Als die achtjährige Clara Black ? in einem schwarzen Badeanzug ? ihren Kater »Schweinebraten« beerdigte, ahnte sie nicht, dass das Leben noch einen viel größeren Verlust für sie bereithalten würde: Jahre später stirbt ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit. Es bricht Claras Herz.
Doch dann erreicht sie eine alte Liste mit ihren Kindheitswünschen, die vor ihrem 35. Geburtstag in Erfüllung gehen sollten. Ganz unverhofft wird die Liste zu Claras Rettungsanker ? und zum Weg zurück ins Glück!

 

Meine Meinung

Die Geschichte ist wahnsinnig herzergreifend. Clara verliert ihren Verlobten, ihren Seelenverwandten, bei einem tragischen Unfall und verliert sich selbst in seinem Tod. Sie gibt sich immer mehr auf. Ich kann mir nur schwer vorstellen wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren, trotzdem kann man unheimlich gut mit Clara mitfühlen. Mehr als einmal war ich den Tränen nahe und habe inständig gehofft, dass sie sich aus dieser Situation wieder hinaus manövrieren kann. Als sie dann ihre Liste entdeckt, die sie als 10-Jährige geschrieben hat, versucht sie hierdurch ihre Trauer zu überwinden. Sie hat ja schon alles andere versucht, was sollte es also schaden? Ich finde das auch richtig gut von ihr. Die Autorin zeigt, dass jeder seine eigene Art zu trauern hat und das man niemanden in eigene Schublade dahingehend stecken kann. Natürlich ist das Buch nicht nur traurig. So unglaublich das auch klingen mag, aber ich habe mindestens genauso viel gelacht. Obwohl vieles natürlich Situationskomik ist, die als Außenstehender witzig ist. In Claras Situation hätte ich jedenfalls nicht gelacht. Sie schafft es auch immer wieder sich in Situationen wieder zu finden, die sie eigentlich gar nicht haben wollte. Ich denke, das ist dabei auch das lustige. Sie entschließt sich zu etwas und übertreibt dann maßlos. Für sie ist es unheimlich peinlich (man kann es ihr nachfühlen), für den Leser ist es aber ungemein komisch.

Dann trifft sie Lincoln. Er ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich habe gehofft, dass er in der Geschichte öfter vorkommt. Das war dann ja auch der Fall, aber ich will nicht vorgreifen. Er ist unheimlich sympathisch und hilft Clara über ihre Trauer hinweg. Immerhin kann er ihre Situation nachfühlen und gibt ihr Tipps was ihm geholfen hat.

 

Der Schreibstil ist gut. Man kann gut folgen und man hat auch keine Probleme in die Geschichte zu finden. Allerdings fehlten bei einigen Dialogen die Anführungszeichen, sodass man teilweise öfter lesen musste um zu verstehen was nun gesagt und was einfach näher erläutert wurde. Der ein oder andere Schreibfehler hat sich auch eingeschlichen, aber die kann man getrost vernachlässigen, da man schnell verstehen konnte, was gemeint war.

In die Charaktere konnte man sich gut hineinfinden und mit ihnen fühlen. Außerdem waren sie authentisch. Man hatte das Gefühl, dass es diese Personen wirklich geben könnte. Es war nicht zu übertrieben oder überdreht. Die Orte waren sehr schön beschrieben, sodass man ein genaues Bild von dem haben konnte wo sich die Personen gerade befinden.

 

Mein Fazit

Ein tolles Buch! Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir davon nicht so viel erhofft habe. Daher bin ich nun auch positiv überrascht. Aus diesem Grund gibt es von mir auch diese überaus positive Bewertung. Meinen Geschmack trifft es auf jeden Fall und ich finde, es ist mal eine etwas andere Geschichte.

 

 

Von mir gibt es für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

 

Rezensiert von: JE

 

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